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Quartett
Teil 62 - Ibtus
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Informationen
- Story: Quartett
- Autor: ratte-rizzo
- Die Story gehört zu folgenden Genre: Science Fiction, Fantasy und Mystery
68. Ibtus
Nachdem es sich die sechs in einem der Kaminzimmer gemütlich gemacht hatten und das prasselnde Feuer eine angenehme Wärme verbreitete, merkten sie erst, wie durchgefroren sie von der Nacht draußen waren. Anfang Mai war es noch zu kühl für nächtliche Eskapaden.
“Nur fünf Sekunden, hast Du gesagt?”
Emil war neugierig geworden, denn sein erster damals und bis dato einziger Ausflug in den Ibtus, der Unendlichkeit eines ziellos genutzten Portals war für Außenstehende, in diesem Falle seinem Freund Paul, eine quälend lange Zeit gewesen, während es ihm selbst damals tatsächlich nur wenige Sekunden lang vorkam.
“Das stimmt zumindest mit meiner Vorhersage überein.”
Mit einem Nicken bestätigte FX die grobe Schätzung von Paul, der wiederum sofort hellhörig wurde.
“Wie jetzt, Ihr habt nicht Emils Rettungsanker verwendet?”
“Emil, Paul, FX, entschuldigt bitte, aber hier gibt’s noch drei andere Junx, die noch mehr Fragen haben, als Ihr! Wäre es arg schlimm, wenn Ihr ganz kurz vorne anfangen würdet? Ich verstehe nämlich nur Bahnhof.”
Michel sprach aus, was seine Freunde dachten. Ihm war klar, dass gerade etwas sehr Wichtiges und Außergewöhnliches passiert sein musste. Allerdings konnte er gerade die unzähligen Puzzleteile, mit denen er beworfen wurde, nicht zueinander bringen, geschweige denn, dass er eine Ahnung davon hätte, welches Gesamtbild überhaupt sich ergeben könnte.
Sie sahen sich kurz an und entschieden dann ohne Worte, dass Emil mit dem Bericht anfangen sollte, da er ohnehin der Experte für Portale war. So berichtete er den anderen Freunden, was sich gerade draußen am Brunnen genau abgespielt hatte und war erneut nicht müde zu betonen, dass es genau aus diesem Grunde elementar wichtig war, ein klares Ziel vor Augen zu haben, bevor man das Portal benutzte.
“Und diese Unendlichkeit nennen wir halt den Ibtus. Sie tut nicht weh, sie ist eigentlich ganz angenehm. Aber es wird einem da auch schnell langweilig. Man kann sie begrenzt formen und verändern, aber irgendwann hat man halt alle Ideen durchgespielt. Nur raus kommt man da nicht wieder, weil man sich kein neues Ziel visualisieren kann. Der Kopf ist dort leer, er hat keine Bilder mehr.”
Damit schloss Emil den allgemeinen Teil des Themas Ibtus ab und ließ nun alle etwas in der Luft hängen, weil natürlich jeder wissen wollte, wie es weiter ging, zumal die beiden es ja offensichtlich geschafft hatten, dem Ibtus zu entkommen, schließlich saßen sie hier alle gemeinsam zusammen.
“Och Diggi, nu mach das doch nich so spannend. Die zweite Flasche Wein ist gleich alle und …”
“Ben, da kann ich weiterhelfen.” Mit einem geübten Griff holte Paul eine weitere Flasche Rotwein hinter seinem Ohrensessel hervor, bevor er seine Meinung zu dem Thema äußerte: “Nun ist es so, dass dieser Vollidiot da drüben, in den ich mich glücklicherweise bis über beide Ohren verliebt habe, der Meinung war, dass die theoretische Möglichkeit diesseits des Portals eine Rettungsleine zu verankern, als Garantie für einen Rückweg aus dem Ibtus ausreichend sei. Somit war Blondchen da drüben tatsächlich der Erste in der Geschichte der Schattenjäger, der die Anker-Theorie bestätigt und eine mittelschwere Ehekrise ausgelöst hat.”
Betreten blickte Emil zu Boden, hüllte sich aber in diplomatisches Schweigen.
“Um ehrlich zu sein, war sowohl meinem Mann als auch mir sofort klar, dass FX natürlich in das Portal rein springen würde. Und die Wahrscheinlichkeit war sehr groß, dass er die wichtigste Regel dabei vergessen würde. Deswegen haben sowohl mein geschätzter Ehemann als auch ich selber einen Anker hier befestigt. Im Gegensatz zu Emils ersten Mal sollte ein Bisschen mehr Redundanz mein Gemüt beruhigen. Ich kann Euch sagen, ich war alles andere als ruhig. Aber eine zweite Sicherung ist nie verkehrt, auch wenn sie identisch mit der ersten ist. Dennoch hatte ich bis zu Allerletzt die Hoffnung, dass der Herr dort den Sprung doch noch in geordnete Bahnen leiten beziehungsweise verhindern würde.”
Emil brachte weiterhin kein Wort raus und sank stattdessen immer tiefer in seinen Sessel hinein, so dass Ben fast auf den Gedanken kam, dass dieser sich gleich mit der Materie verschränken könnte. Allerdings war dem nicht so, denn FX zog sogleich die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf sich.
Er schilderte aus seiner Sicht den Zustand im Ibtus und seine Unfähigkeit, die Energie zu leiten oder zu beeinflussen, wie er es sonst konnte. Schließlich erklärte er ihnen seinen Trick, die Zeit als fünftes Element und damit als fünfte Energieform zu behandeln und damit dann ohne Umwege zumindest eine Zeitreise durch den Ibtus zurück zum Anfang des Portals zu machen.
“Also, ich muss das nochmal kurz laut aussprechen, damit ich das alles richtig verstehe.” Michel setzte sich aufrecht in seinen Sessel, holte Luft und fuhr fort: ”Wenn man vorher kein Ziel hat, kann man nachträglich im Portal nicht navigieren. Man ist darin verloren. Es gibt keine Möglichkeit zur Orientierung oder Beeinflussung des Portals. Zurzeit sind dennoch zwei mögliche Rückwege bekannt: Eine Art Rettungsleine, die man aber vorher draußen fest gemacht haben muss. Oder zweitens, wenn man denn das Zeitreisen beherrscht, kann man auch die Zeit in der Unendlichkeit wieder zurückdrehen und ist wieder draußen.”
“Ich hätte es nicht besser zusammenfassen können.”
Dieses Lob kam von Emil, der froh war, aus der Schusslinie von Paul geraten zu sein und sich nun wieder traute, einen Laut von sich zu geben.
“Ihr habt also weder meinen noch Emils Anker gebraucht, sondern habt einfach die Zeit zurückgedreht?”
“Wenn Du jetzt noch die Betonung auf ‘zurückgedreht’ legst und nicht auf ‘einfach’, dann stimme ich Dir uneingeschränkt zu. So einfach war das nämlich wirklich nicht. Aber immerhin hat es eine sehr präzise Navigation ermöglicht, wie ich sie sonst auch immer durchführen kann.”
Schweigen breitete sich aus in der Runde um den Kamin, die nur durch das unstete Knistern des Feuers oder das Klingen eines Glases unterbrochen wurde.
“Und was bedeutet das nun? Für Euch? Im Speziellen bei diesem Portal? Und generell für andere Portale?”
Henne hatte an diesem Abend lange geschwiegen, konnte sich aber nun mangels eines Fazits nicht mehr zurückhalten.
Zwar wollte Emil gerade ansetzten, jedoch schnitt ihm Paul kurzerhand das Wort ab: “Bezüglich der Nutzung eines Portals ohne Ziel bedeutet das erst einmal gar nichts. Es ist und bleibt nach wie vor eine extrem riskante und lebensgefährliche Sache. Emil und FX hatten ihren, ich will es Spaß nennen, auch wenn sowohl ihre Motivation und Idee dahinter nicht primär ihrem privaten Vergnügen entsprach, aber dennoch sind und bleiben solche Eskapaden definitiv Einzelfälle!”
Paul erntete simultanes Nicken von Emil und FX, bevor Emil schließlich mit dem fortfuhr, was er eigentlich sagen wollte.
“Also, für das alltägliche Leben der Schattenjäger ändert sich erst einmal wenig. Wir konnten schon zuvor Portale erschaffen und können das auch weiterhin. Allerdings ist dieses Antipoden-Portal durchaus eine andere Hausnummer, das haben wir beide sofort gespürt. Es ist mächtiger und hat eine viel größere Kapazität, als andere natürliche und unsere eigenen. Dennoch bleibt der Erkenntnishorizont zunächst relativ begrenzt. Wir wissen jetzt nur erstens: Es gibt sie wirklich. Zweitens: Es muss noch mindestens ein zweites geben, nämlich genau gegenüber des Mittelpunktes der Erde. Und dann wird’s schwierig, denn die anderen vier Portale können leider überall auf einem Umkreis um die Erde liegen. Deren Paar-Achsen müssen lediglich im rechten Winkel zu unserem jetzigen liegen.”
“Klingt ja eher frustrierend”, murmelte Michel mehr zu sich selbst, bevor er lauter und selbstsicherer fortfuhr: “Und habt ihr mal nachgebohrt, wo man herauskommt, wenn man von hier aus durch die Erde hindurch pikst?”
“Nun… Die heutige Welt ist nicht unbedingt gesegnet, was Antipoden angeht. Die Trefferquote ist da extrem gering. Der Gegenpol von Mitteleuropa landet da leider komplett im Pazifik.”
“Oh, das tut mir leid.”
“Das muss es nicht, Michel. Erstens tut es der Funktionalität des ersten Portals keinen Abbruch und zweitens bedeutet die Tatsache, dass es unter Wasser liegt nicht, dass dort niemand ist!”
“Niemand …”
“Genau, niemand! Oder genauer: nicht niemand ist! Klar?”
Michel war sich sofort zweierlei klar: Erstens durfte Emil offensichtlich nicht mehr sagen, als er es gerade schon getan hatte. Und den Blicken von Paul nach zu urteilen war er ohnehin schon viel zu weit gegangen. Michel konnte es sich auch nicht verkneifen, einen Blick in die nahe Zukunft zu riskieren, musste jedoch feststellen, dass Emil bei diesem Thema, wie zu erwarten war, eisern bleiben würde. Deshalb ließ Michel von vorn herein davon ab, noch weiter zu bohren. Zweitens jedoch interpretierte er Emils Aussage dahin gehend, dass es anscheinend tatsächlich oder womöglich intelligentes Leben auch unter der Wasseroberfläche geben könnte, von dem sie noch gar nichts wussten.
Zugegebenermaßen fühlte sich dieser Gedanke für Michel mehr als komisch an, in dem Augenblick, als er ihn dachte. Aber ihm kam kurz darauf in den Sinn, dass er vor wenigen Semestern gar nicht wusste, dass es Menschen wie Eggsy, Johannes und FX gab, die für Ordnung im Raum-Zeit-Kontinuum sorgten oder auch Menschen wie Emil und Paul, die gegen irgendwelche dunklen Mächte kämpften, und so die Menschheit beschützten. Daher würde es ihn wenig wundern, sollte es noch eine Spezies auf diesem Planeten geben, die in den Tiefen der Ozeane lebte.
“Diggi, und nu?”
“Ben, ich weiß nicht, wie Du das immer machst, aber Du schaffst es ein ums andere Mal, eine Unruhe in den Laden zu bringen, das ist unglaublich!
“Was'n, Diggi, ich hab doch nix gesacht!”
“Junx, regt Euch nicht auf! Seid Ihr denn gar nicht müde? Also irgendwie war unser Tag schon ziemlich vollgepackt mit Aufregungen und Aktionen. Außerdem ist es schon verdammt spät oder früh, je nachdem, wie man das sehen mag. Und wenn ich in die Rotweinflaschen hier reinschaue, dann ist es auch schon ziemlich spät. Gut, dass morgen und übermorgen noch frei ist! Ich brauch das wohl.”
“Jo, klar, Paul, aber was'n nu, Diggi?”
“Also ich hab gerade kurz mit meinem Gatten gesprochen und wenn Ihr nichts dagegen habt, würden wir Euch gerne zu uns über Nacht einladen. Ihr wart noch nie bei uns und ich glaube, es wird einfach mal Zeit für eine Gegeneinladung.”
“Eine Antipoden-Einladung, so zu sagen.”
“Gar nicht so schlecht, Henne. Wir wohnen in der Tat schräg gegenüber, nur halt nicht im Keller. Wer will schon im Keller wohnen?”
“Diggi, das is aber weit! Zu uns is dichter.”
“In Absprache mit MEINEM Gatten”, Emil konnte sich die Betonung nicht verkneifen, “spendiere ich heute Abend ein Portal direkt in unser Appartement, wenn es genehm ist. Kein Risiko, maximale Entspannung. Einfach durchgehen. Es ist ein definiertes Portal von hier nach dort, es kann absolut nichts passieren. Wirklich nicht! Ihr müsst auch kein Ziel vor Augen haben, das ist in diesem Portal schon implementiert.”
Ben hatte zwar schon einen Sprung durch das Portal am Abend gemacht, aber dabei wurde er ja von Paul hindurch gezogen und in seiner Wahrnehmung war das demnach keine wirklich eigenständige Nutzung des Portals gewesen. Wenngleich er zugeben musste, dass dieser kleine Sprung das Genialste war, was er jemals in seinem Leben erlebt hatte.
“Diggi, kann man da auch mit dem Board hindurch rollen?”
“Man kann jede Art von Materie durch das Portal hindurch schicken. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich glaube, dass Du der Erste sein wirst, der auf einem Skateboard da durchfährt.”
Emil stand auf, zeichnete mit seinem Stab ein wirres Muster in die Luft und kurz darauf erschien vor der Rückwand des Kaminzimmers ein Mannshoher Kreis aus wabernd goldenem Licht.
“Oh, eine andere Farbe?”
“Gut beobachtet, FX, ja. Portale, die von Schattenjägern erschaffen werden, sind golden. Natürliche Portale sind bläulich. Und Portale, die von anderen erschaffen werden, haben ebenfalls unterschiedliche Farben.”
“Von anderen …”
FX verkniff sich jegliche Nachfrage, denn genau wie Michel wusste er, dass Emil keine weiteren Informationen dazu verlauten lassen würde.
“Wenn es recht ist, gehe ich voran und Paul als Letztes.”
Michel durchschritt das Portal nach Emil. Er war ein kleines Bisschen enttäuscht, fühlte er doch kaum etwas. Er wusste allerdings nicht, was er erwartet hatte. Aber das, was beim Durchschreiten der golden wabernden Scheibe passierte, war eher ernüchternd. Bis kurz vor der Oberfläche war da nichts. Außer der hübsch funkelnden Farbe war nichts zu spüren oder zu hören. Aber als er mit der Hand die Oberfläche berührte war es, als zöge ihn das Portal ins Innere hinein. Er war so überrascht, dass er gar nicht dagegen anarbeitete, obwohl er sich im Nachhinein sicher war, dass man diesen Sog hätte aushalten können.
Und ehe er es sich versah, war Michel auf der anderen Seite des Portals im Zimmer der Schattenjäger. Und auf dieser Seite der goldenen Scheibe war es, als spuckte sie ihn förmlich aus. Irgendwie schien er den Schwung beim Einsaugen mitgenommen zu haben und er musste am Ziel einen Ausfallschritt machen, um nicht vornüber zu stolpern.
Dazwischen gab es nichts. Es war fast, als würde man durch einen Fadenvorhang schreiten. Es gibt ein Davor und es gibt ein Danach. Aber es gibt kein Dazwischen. Er fand das irgendwie etwas langweilig.
Henne wusste nicht, was er erwartet hatte, aber dieses Appartement war kaum anders, als das ihrige. Allerdings war die Einrichtung der Schattenjäger deutlich moderner und steriler, weniger gemütlich als bei ihnen Zuhause. Daher war sich Henne nicht ganz sicher, wie sie denn hier zu sechst den Rest der verbleibenden Nacht verbringen sollten.
Jedoch erübrigte sich diese Frage, da gerade alle durch das Portal hindurch geschritten waren und Paul sogleich eine einladende Handbewegung zur Schlafzimmertür machte. Und dieses Schlafzimmer war so ganz anders als ihr Zimmer. Hatten die vier Freunde doch zwei getrennte Schlafzimmer für je zwei Personen, so waren diese beiden Zimmer im Falle von Emil und Paul zusammengelegt und komplett mit Matratzen, Kissen und unzähligen Decken ausgelegt worden. Es erinnerte eher an einer Spielwiese, denn einem Schlafzimmer.
“Wir schlafen hier nicht nur, sondern machen auch Kampfübungen oder ähnliches. Da kommt ein durchgehend gepolsterter Boden unseren Bedürfnissen am Nächsten.”
“Und wo GENAU schlaft Ihr nun?”
“Naja, mal in dieser Ecke, mal dort in der Mitte oder auch mal getrennt, der eine hier, der andere da drüben. Das ist jeden Tag anders, wenn ich ehrlich sein soll.”
Paul zuckte nur mit den Schultern und begann, sich auszuziehen.
Nach kurzem Zögern taten die anderen es ihm nach, auch wenn sie noch hin und her gerissen waren von dieser Art des Schlafens. Es war ihrem riesigen Kuschelsofa doch irgendwie ähnlich, aber war doch so anders und so viel sinnvoller und logischer. Niemand der vier Freunde verstand, warum sie nicht selber auf die Idee eines gemeinsamen riesigen Schlafzimmers gekommen waren.
Jedoch verblasste dieser Gedanke ganz schnell, nachdem alle unter die Decken gekrochen waren, das Licht gelöscht war und ein allgemeines Aufatmen durch die kleine Gruppe ging.
Nur ein Räuspern schreckte alle noch einmal kurz auf.
“Ben, ich hab da noch was gut zu machen.”
Emil hatte seine Decke gelupft und wartete einladend auf Ben, wohl wissend, dass er ihm ein paar Stunden zuvor etwas versprochen hatte, was er nun einzulösen gedachte.
Mit großer Genugtuung stellten die anderen fest, dass dieser Augenblick einer der seltenen war, an dem Ben keinen Kommentar von sich gegeben hatte, sondern schweigend aber mit einem auch in der Dunkelheit weithin sichtbaren Grinsen auf Zehenspitzen durch die Matratzenlandschaft schlich, um sich dann unter die Bettdecke an Emil heran zu kuscheln.
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