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Enterprise-Krieg und Liebe im Weltraum-Staffel 7

Teil 24

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Am nächsten Morgen

Die Enterprise war wieder voll im Arbeitsmodus. Nach dem freien Tag kehrte der gewohnte, effiziente Rhythmus an Bord zurück.

Brücke

Aljoscha saß im Kommandosessel, die Beine übereinandergeschlagen, und ging konzentriert die Morgenberichte der Abteilungsleiter durch. Sein Blick wanderte routiniert über das taktische Display, während er gleichzeitig mehrere Gespräche koordinierte.

„Maschinenraum meldet, dass die Warp-Kern-Kalibrierung planmäßig verläuft“, sagte Lieutenant Commander Telev von der Ops-Station. „Commander Zohla schätzt, dass wir in 48 Stunden voll einsatzbereit sind.“

Aljoscha nickte zufrieden. „Gut. Sagen Sie der Logistik, dass sie die Vorräte für die nächsten vier Monate priorisieren sollen. Und lassen Sie die Sensorenkalibrierung auf Deck 12 noch einmal überprüfen – ich will keine Überraschungen, wenn wir wieder unterwegs sind.“

Er lehnte sich zurück und atmete tief durch. Obwohl er noch ein leichtes Ziehen im unteren Rücken spürte, fühlte er sich klar und fokussiert. Die Enterprise würde in wenigen Tagen wieder starten – und er wollte, dass alles perfekt vorbereitet war.

Torpedoraum – Deck 35

Tief unten im Schiff herrschte eine ganz andere Atmosphäre.

Elbrun stand mit hochgekrempelten Ärmeln vor einem großen Arbeitstisch. Vor ihm schwebte der aktuelle Prototyp eines Torpedos in einer Antigrav-Halterung – die äußere Hülle war geöffnet, zahlreiche Komponenten waren ausgebaut und lagen auf dem Tisch oder schwebten in Diagnose-Feldern.

Die Luft roch nach verbranntem Isolin und Ozon.

„Das war’s“, seufzte Commander Zohla und wischte sich mit dem Handrücken über die schweißnasse Stirn. „Die dritte Energieleitung ist schon wieder durchgeschmort. Innerhalb von vier Sekunden, kaum dass beide Systeme aktiv waren.“

Elbrun stemmte die Hände in die Hüften und starrte frustriert auf das rauchende Bauteil.

„Ich verstehe das nicht“, murmelte er. „Theoretisch sollten die Transphasen- und Chroniton-Komponenten kompatibel sein. Aber sobald beide Systeme gleichzeitig hochfahren, kollabieren die Leitungen. Es ist, als würden sich die beiden Technologien aktiv bekämpfen.“

Lieutenant Commander Shras verschränkte die Arme, seine andorianischen Fühler zuckten vor Ärger.

„Die Chroniton-Emissionen erzeugen temporale Mikro-Interferenzen. Die Transphasen-Matrix versucht, das auszugleichen, und dadurch steigt die Energiebelastung exponentiell. Wir brauchen entweder eine vollkommen neue Legierung oder eine deutlich bessere Isolation.“

Zohla deutete auf das geöffnete Torpedo-Innere. „Wenn wir die Matrix verstärken, überhitzen die Chroniton-Spulen. Wenn wir die Chroniton-Emissionen drosseln, verlieren wir die Durchdringungskraft. Es ist ein verdammter Teufelskreis.“

Elbrun fuhr sich mit beiden Händen durch die Haare und seufzte schwer.

„Das klingt alles so verdammt einfach, wenn man es nur auf dem Papier liest… Aber in der Praxis ist es ein Albtraum.“

Er lehnte sich gegen die Konsole und starrte auf die holografischen Konstruktionspläne, die vor ihm in der Luft rotierten.

„Ich will nicht aufgeben“, sagte er schließlich leise, aber mit fester Entschlossenheit. „Wenn wir das hinbekommen, hätten wir eine Waffe, gegen die sich die Borg nicht mehr anpassen können. Aber im Moment fühlt es sich an, als würden wir versuchen, Feuer und Eis in derselben Kammer zu zünden.“

Zohla grinste schief. „Willkommen im Alltag der Chefingenieure, Admiral. Willkommen in der Realität.“

Elbrun lachte humorlos und schüttelte den Kopf.

„Na dann… noch einmal von vorne. Shras, Sie passen die taktische Zündsequenz an. Versuchen Sie eine verzögerte Aktivierung der Chroniton-Komponente um 0,6 Sekunden. Zohla, wir brauchen eine neue Legierung für die Hauptleitungen – irgendetwas, das temporale Fluktuationen besser abfängt. Ich versuche, die Interferenzmuster noch genauer zu isolieren.“

Die drei Männer arbeiteten verbissen weiter. Sie zerlegten noch zwei weitere Torpedos komplett, legten die Komponenten nebeneinander auf die großen Arbeitstische und versuchten, die Transphasen- und Chroniton-Systeme physisch miteinander zu verbinden.

Zuerst schien es besser zu laufen. Zohla hatte eine neue, verstärkte Legierung für die Hauptleitungen eingesetzt, Shras hatte die Zündsequenz noch feiner abgestimmt. Elbrun überwachte die Integration der beiden Matrices.

Doch kaum aktivierten sie das Testprotokoll, ging wieder alles schief.

Ein scharfes Knacken hallte durch den Raum, gefolgt von einem hellen Lichtblitz. Zwei Energieleitungen schmorten gleichzeitig durch, eine davon mit einer kleinen, aber deutlich sichtbaren Verpuffung. Schwarzer Rauch stieg auf, und die Antigrav-Halterung gab eine Fehlermeldung aus.

„Scheiße!“, fluchte Zohla und schlug mit der flachen Hand auf den Tisch.

Shras starrte auf sein PADD und schüttelte nur den Kopf.

„Das war Versuch Nummer 17“, sagte er trocken.

Elbrun stand mit verschränkten Armen da und starrte auf den qualmenden Torpedo. Sein Kiefer war angespannt, die Frustration deutlich sichtbar.

„Das macht so echt keinen Spaß mehr“, murmelte er und fuhr sich mit der Hand übers Gesicht. „Wir sind jetzt seit Stunden dabei und kommen keinen Schritt voran. Jedes Mal, wenn wir denken, wir haben das Problem gelöst, verabschiedet sich wieder eine Leitung oder die Matrix kollabiert.“

Zohla wischte sich den Schweiß von der Stirn und lehnte sich gegen den Tisch.

„Die temporalen Interferenzen sind einfach zu stark. Die Chroniton-Technologie will nicht mit der Transphasen-Technologie kooperieren. Es ist, als würden wir versuchen, zwei unterschiedliche Physiken in ein einziges System zu zwingen.“

Shras legte sein PADD weg und seufzte. „Vielleicht müssen wir das Grundkonzept ändern. Statt die beiden Systeme in einem Torpedo zu kombinieren, könnten wir sie getrennt halten und nur im Flug synchronisieren. Aber das würde die ganze Steuerung deutlich komplizierter machen.“

Elbrun schwieg einen Moment, starrte auf die rauchenden Überreste und nickte dann langsam. „Vielleicht. Aber ich will noch nicht aufgeben. Nicht nach siebzehn Versuchen.“ Er stieß sich von der Konsole ab und ging ein paar Schritte durch den Raum, als müsste er sich bewegen, um den Frust abzubauen. „Wir machen eine kurze Pause. Danach gehen wir die Simulationsdaten nochmal komplett durch. Ich will jede einzelne Fehlermeldung der letzten Versuche analysiert haben. Irgendwo muss es einen Weg geben.“

Zohla und Shras nickten, auch wenn beiden die Erschöpfung und der Frust ins Gesicht geschrieben standen. Elbrun schaute noch einmal auf den zerstörten Torpedo und murmelte leise: „Es muss einfach funktionieren…“. Nach einer kurzen, angespannten Pause von zwanzig Minuten machten sich die drei Männer mit frischem Kaffee und neuer Entschlossenheit wieder an die Arbeit.

„Neuer Ansatz“, sagte Elbrun bestimmt. „Wir versuchen keine parallele Integration mehr. Statt dessen bauen wir eine sequenzielle Kaskade. Die Transphasen-Matrix zündet zuerst und öffnet den Weg, die Chroniton-Komponente folgt mit einer Verzögerung von exakt 0,85 Sekunden. Zohla, Sie haben die neuen Isolationsschichten eingebaut?“

„Eingebaut und dreifach gesichert“, bestätigte Zohla. Shras nickte. „Taktische Sequenz ist angepasst.“ Sie luden den neuen Prototyp in die Testkammer, versiegelten den Bereich und starteten die Simulation.

Zuerst sah alles gut aus. Die Energiewerte stiegen stabil, die Transphasen-Matrix aktivierte sich ohne Probleme. Elbrun lächelte sogar leicht. „Sieht gut aus… komm schon…“

Doch bei Sekunde 0,87 geschah es. Die Chroniton-Komponente fuhr hoch – und plötzlich schossen die Energiewerte explosionsartig in die Höhe. Ein schrilles Warnsignal ertönte. „Überladung!“, rief Shras. „Die temporalen Interferenzen sind viel stärker als berechnet!“

Zohla starrte auf sein Display, die Augen weit aufgerissen. „Die Isolationsschicht hält nicht! Die Leitungen erhitzen sich auf 1800 Kelvin! Wenn wir nicht sofort abschalten, haben wir gleich eine kontrollierte Fusion im Torpedo!“

Elbrun reagierte blitzschnell. „Notabschaltung! Jetzt!“ Er hämmerte auf den Notfall-Knopf. Die Antigrav-Halterung fuhr herunter, doch es war bereits zu spät für einen sauberen Abbruch. Ein tiefes, bedrohliches Brummen erfüllte den Raum, gefolgt von einem grellen weißen Lichtblitz und einer starken Druckwelle, die die Männer zurücktaumeln ließ. Alarmsirenen heulten auf. Die Testkammer war für einen Moment in grelles, gefährliches Licht getaucht.

Dann – endlich – schaltete sich das System mit einem lauten Knall ab. Rauch quoll aus dem Torpedo, mehrere Komponenten glühten hellrot. Die drei Männer standen einen Moment lang wie erstarrt da.

Zohla atmete schwer. „Das war… verdammt nah dran. Noch zwei Sekunden länger und wir hätten einen echten Chroniton-Brand im Torpedoraum gehabt.“ Shras wischte sich über die Stirn, seine Fühler zitterten. „Versuch Nummer 18. Und beinahe eine Katastrophe.“

Elbrun starrte auf den qualmenden, halb zerstörten Prototyp. Seine Hände waren zu Fäusten geballt. Man sah ihm an, dass er mit seiner Beherrschung kämpfte. „Scheiße…“, murmelte er leise. „Noch ein bisschen mehr und wir hätten Deck 35 in Schutt und Asche gelegt.“

Zohla und Shras sahen sich angespannt an. Die Druckwelle war deutlich spürbar gewesen, und der Geruch von verbranntem Isolin hing schwer in der Luft. Plötzlich knackte die Interkom-Anlage:

„Brücke an Torpedoraum.“ Aljoschas Stimme klang ruhig, aber mit einem deutlichen Unterton von Besorgnis. „Elbrun, was ist da unten los bei euch? Wir haben auf der Brücke einen starken, kurzzeitigen Energieanstieg im Torpedobereich registriert. Alles in Ordnung?“

Elbrun schloss kurz die Augen, atmete einmal tief durch und drückte dann die Antwort-Taste. Seine Stimme klang erstaunlich gelassen: „Alles halb so wild, Imzadi. Nur ein kleiner Testfehlschlag. Eine der neuen Leitungen ist durchgeschmort, aber nichts Dramatisches. Keine Schäden am Schiff, keine Verletzten.“ Er warf Zohla und Shras einen warnenden Blick zu – beide schwiegen und nickten nur.

Aljoscha schien nicht ganz überzeugt. „Es sah auf den Anzeigen aber ziemlich heftig aus. Seid ihr sicher, dass alles stabil ist?“

Elbrun lehnte sich gegen die Konsole und versuchte, möglichst entspannt zu klingen. „Wir haben die Situation unter Kontrolle. War nur ein Überspannungsproblem bei der Integration der neuen Komponenten. Wir justieren das gerade und machen weiter. Kein Grund zur Sorge.“

Eine kurze Pause entstand. „…Verstanden. Aber seid vorsichtig da unten. Ich will nicht in den nächsten Bericht schreiben müssen, dass mein Ehemann den Torpedoraum in die Luft gejagt hat.“

Elbrun lächelte leicht, auch wenn es etwas gezwungen wirkte. „Keine Sorge. Ich passe schon auf. Ende.“

Die Interkom-Verbindung wurde getrennt. Elbrun starrte noch einen Moment auf die Konsole, bevor er leise seufzte. Zohla schüttelte den Kopf. „Das war verdammt nah dran. Wenn die Sicherheitsprotokolle nicht so schnell reagiert hätten…“.

„Ich weiß“, unterbrach Elbrun ihn leise. „Aber wir brauchen diese Waffe. Und ich will Aljoscha nicht unnötig beunruhigen. Er hat genug um die Ohren mit den Startvorbereitungen.“

Shras schaute ihn ernst an. „Admiral… das war kein kleiner Fehlschlag. Das hätte richtig böse enden können.“

Elbrun nickte langsam, die Hände noch immer auf die Konsole gestützt. „Ich weiß. Aber wir machen weiter. Nur… etwas vorsichtiger diesmal.“

Die drei Männer arbeiteten noch fast eine volle Stunde konzentriert weiter. Sie testeten neue Isolationsmaterialien, veränderten die zeitliche Verzögerung der Chroniton-Aktivierung und versuchten verschiedene Konfigurationen der Energieleitungen. Doch jeder neue Versuch endete ähnlich: Entweder schmorten Leitungen durch, oder die Matrix kollabierte unter den temporalen Interferenzen.

Schließlich lehnte sich Elbrun mit einem langen, frustrierten Seufzer gegen die Konsole. „Das hat keinen Zweck mehr“, sagte er leise, aber deutlich. „Wir drehen uns im Kreis. Wir sollten eine Pause einlegen und es in den nächsten Tagen noch einmal mit frischem Kopf versuchen.“

Shras und Zohla schauten sich kurz an. Beide wirkten ebenfalls erschöpft und frustriert. „Ich denke, das ist vernünftig“, meinte Zohla und rieb sich den Nacken. „Noch ein Versuch und ich ramme meinen Kopf gegen die Torpedohülle.“ Shras nickte. „Einverstanden. Wir kommen heute sowieso nicht mehr weiter.“

Elbrun winkte müde ab. „Macht eine Pause. Ich räume hier noch auf.“Beide protestierten kurz, doch Elbrun blieb stur. Schließlich verließen Shras und Zohla den Torpedoraum.

Als sich die Tür hinter ihnen schloss, blieb Elbrun einen Moment lang regungslos stehen. Dann brach der aufgestaute Frust aus ihm heraus. „Verdammte Scheiße!“, fluchte er laut und trat mit voller Wucht gegen eine der leeren Torpedohüllen. Ein scharfer Schmerz schoss durch seinen Fuß. Er verzog das Gesicht und fluchte noch lauter: „Scheiß Teil!“

Er humpelte einen Schritt zurück, schüttelte den Fuß aus und stützte sich mit beiden Händen auf den Arbeitstisch. Für einen kurzen Moment ließ er den Kopf hängen, atmete tief durch und versuchte, sich wieder zu beruhigen. Dann begann er schweigend aufzuräumen. Mit methodischer Gründlichkeit sortierte er defekte Komponenten, warf leere und beschädigte Torpedohüllen in den Recycler, reinigte die Arbeitstische und deaktivierte die Antigrav-Felder. Innerhalb weniger Minuten verwandelte sich das chaotische Labor in einen ordentlichen, fast klinisch sauberen Torpedoraum. Als er fertig war, stand er allein inmitten der aufgeräumten Stille. Die Anspannung der letzten Stunden saß ihm noch tief in den Knochen. Er lehnte sich gegen eine Konsole, verschränkte die Arme vor der Brust und starrte auf den leeren Platz, wo der letzte Prototyp geschwebt hatte.

Die plötzliche Stille war fast schon ohrenbetäubend. Nur das leise Summen der Lebenserhaltungssysteme und das gelegentliche Klicken eines abkühlenden Aggregats waren zu hören. Der Raum war jetzt picobello aufgeräumt – fast schon zu ordentlich für das Chaos, das hier gerade noch geherrscht hatte.

Elbrun stand regungslos da, die Hände in die Hüften gestemmt, und starrte auf die leere Antigrav-Halterung in der Mitte des Raumes. Sein Fuß pochte noch leicht von dem Tritt gegen die Torpedohülle, aber das spürte er kaum. Er atmete tief ein und langsam wieder aus. „Verdammt…“, murmelte er leise vor sich hin.

Sein Blick wanderte über die sauberen Arbeitstische, die sorgfältig verstauten Werkzeuge und die deaktivierten Diagnosefelder. Der Frust saß tief. Achtzehn Versuche. Achtzehn Fehlschläge. Jedes Mal waren sie ein Stück näher gekommen, nur um dann wieder zurückgeworfen zu werden. Elbrun fuhr sich mit einer Hand übers Gesicht und lehnte sich mit dem Rücken gegen eine Konsole. Warum ist das so verdammt schwer?, dachte er. Auf dem Papier sah alles so logisch aus. Zwei bewährte Technologien, kombiniert zu etwas Neuem. Und doch beißt sich das eine System am anderen die Zähne aus.

Er dachte an die Borg. An die immer größer werdenden Bedrohungen, die irgendwo da draußen lauerten. An die Verantwortung, die auf seinen Schultern lag – nicht nur als Admiral, sondern auch als jemand, der Aljoscha und die gesamte Crew beschützen wollte.

Ein leises, bitteres Lächeln huschte über sein Gesicht. „Du bist ein Idiot, Elbrun“, murmelte er zu sich selbst. „Du wolltest mal wieder den Helden spielen. Eine Superwaffe entwickeln, die alles löst. Und jetzt stehst du hier wie ein Lehrling, der zum ersten Mal einen Replikator reparieren soll.“ Er schloss kurz die Augen und ließ den Kopf nach hinten gegen die Konsole sinken. Trotz des Frusts spürte er tief in sich auch etwas anderes: eine ruhige, unbeugsame Entschlossenheit. Er würde nicht aufgeben. Nicht weil er unbedingt recht haben wollte, sondern weil er wusste, dass sie diese Technologie irgendwann brauchen könnten. Nach einer langen Minute stieß er sich von der Konsole ab, straffte die Schultern und schaute noch einmal auf die leere Halterung. „Wir kriegen dich noch hin“, sagte er leise, fast wie ein Versprechen. „Auch wenn es Versuch Nummer 50 wird.“

Er warf einen letzten Blick durch den aufgeräumten Raum, schaltete das Licht herunter und verließ den Torpedoraum. Seine Schritte hallten leise durch den Korridor, während er sich auf den Weg zurück zu Aljoscha machte.

Elbrun ging langsam durch die Korridore der Enterprise in Richtung des Quartiers. Je weiter er lief, desto mehr kehrte der Frust zurück. Die anfängliche Entschlossenheit verblasste mit jedem Schritt. Achtzehn Versuche! Achtzehn Fehlschläge! Verbrannte Leitungen, kollabierende Matrizen, fast eine Explosion!

Er ballte die Hände in den Hosentaschen zu Fäusten. Man sah ihm die Anspannung deutlich an. Die zusammengezogenen Augenbrauen, der harte Zug um den Mund, die steifen Schultern. Mehrere Crewmitglieder, die ihm entgegenkamen, wichen unwillkürlich ein Stück zur Seite aus und nickten nur vorsichtig.

Als sich die Tür zu ihrem Quartier öffnete, hob Aljoscha sofort den Blick von seinem PADD. Er saß auf der Couch und hatte gerade die letzten Berichte durchgesehen. Schon beim ersten Anblick von Elbrun runzelte er die Stirn.

„Hey…“, sagte Aljoscha vorsichtig und legte das PADD beiseite. „So schlimm?“

Elbruns Miene veränderte sich schlagartig, als er seinen Mann sah. Die harte Linie um seinen Mund wurde weicher, die Augen hellten sich auf. Ein warmes, erleichtertes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Imzadi“, sagte er nur, die Stimme schon deutlich sanfter. Er ging direkt zum Replikator, ohne den Mantel auszuziehen. „Zwei Kugeln Stracciatella-Eis“, bestellte er. Dann zögerte er kurz und fügte mit einem leisen Seufzen hinzu: „Ach was soll’s…, drei Kugeln. Mit Sahne. Und einer Eiswaffel.“

Das gewünschte Eis materialisierte sich. Elbrun nahm die große Schale, schnappte sich einen Löffel und ließ sich schwer auf die Couch fallen – direkt neben Aljoscha. Ohne ein weiteres Wort begann er zu löffeln. Das erste große Stück Eis verschwand in seinem Mund. Er schloss kurz die Augen und lehnte sich zurück, als würde allein die Süße schon etwas von dem Frust wegnehmen.

Aljoscha beobachtete ihn einen Moment lang schweigend, dann rückte er näher und legte eine Hand auf Elbruns Oberschenkel. „So schlimm im Torpedoraum?“, fragte er leise.

Elbrun nickte nur, den Mund voller Eis, und murmelte: „Versuch 18. Fast eine kleine Explosion. Leitungen durchgeschmort, Chroniton-Interferenzen…, alles wie gehabt.“ Er nahm noch einen Löffel und seufzte. „Manchmal habe ich das Gefühl, wir versuchen, zwei verschiedene Naturgesetze zu zwingen, sich zu vertragen.“

Aljoscha konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Er rückte näher und legte eine Hand auf Elbruns Oberschenkel. „Du siehst aus, als hättest du den ganzen Tag mit einem wütenden Klingonen Schach gespielt…, und verloren.“

Elbrun brummte zustimmend und hielt ihm den Löffel hin. Aljoscha nahm gehorsam einen Bissen. „Die Crew hat mich wahrscheinlich für einen Moment für einen Vulkanier gehalten, der gleich explodiert“, sagte Elbrun mit vollem Mund. „Ich hab mich richtig zusammenreißen müssen, nicht gegen eine Torpedohülle zu treten.“

„Und? Hast du’s getan?“

Elbrun schwieg einen Moment schuldbewusst. „Vielleicht ein kleines bisschen.“ Er schaute Aljoscha von der Seite an, das Lächeln kehrte langsam zurück.

„Aber jetzt bin ich hier. Bei dir. Und bei drei Kugeln Eis. Das hilft schon ein bisschen.“

Aljoscha lächelte sanft und strich ihm über den Arm. „Dann iss in Ruhe.“

Elbrun nickte, lehnte sich etwas zur Seite, sodass ihre Schultern sich berührten, und löffelte weiter sein Eis. Die pure, kindliche Normalität dieser Handlung schien ihm tatsächlich etwas von der Anspannung des Tages zu nehmen.

Ein Paar Löffel später nahm Elbrun einen großzügig beladenen Löffel mit Stracciatella-Eis und einem dicken Klecks Sahne darauf. Er drehte sich etwas zu Aljoscha, schaute ihn mit einem warmen, müden Lächeln an und hielt ihm den Löffel sanft vor den Mund. „Aufmachen, Imzadi.“

Aljoscha öffnete die Lippen und ließ sich füttern. Die kalte Süße und die cremige Sahne schmolzen auf seiner Zunge. Er gab ein leises, genießerisches Geräusch von sich und schloss kurz die Augen.

Elbrun beobachtete ihn dabei genau, als gäbe es nichts Schöneres auf der Welt. Er wartete, bis Aljoscha den Löffel sauber geleckt hatte, dann zog er ihn langsam zurück und strich mit dem Daumen zärtlich über Aljoschas Unterlippe, wo ein kleiner Sahnerest hängengeblieben war. „Noch einen“, flüsterte er leise. Wieder lud er den Löffel voll, diesmal mit extra viel Sahne, und hielt ihn Aljoscha hin. Diesmal ließ er den Löffel etwas länger vor dessen Mund schweben, schaute ihm tief in die Augen und wartete geduldig, bis Aljoscha den Mund öffnete. Als er ihn fütterte, war die Bewegung langsam und bewusst intim.

Aljoscha spürte die Fürsorge in jeder Geste. Elbrun, der vorhin noch frustriert und angespannt gewesen war, wirkte jetzt vollkommen bei ihm angekommen – ruhig, zärtlich und fast schon beschützend. „Gut?“, fragte Elbrun leise, während er den nächsten Löffel vorbereitete. „Sehr gut“, antwortete Aljoscha mit warmer Stimme.

Elbrun lächelte sanft und fütterte ihn weiter. Löffel für Löffel. Manchmal strich er mit den Fingern über Aljoschas Wange, manchmal wischte er ihm einen winzigen Sahneklecks vom Mundwinkel, nur um danach sofort den nächsten Löffel zu nehmen. Zwischendurch nahm er selbst nur kleine Portionen, als wäre es ihm viel wichtiger, Aljoscha zu verwöhnen.

„Du siehst müde aus“, murmelte Aljoscha zwischen zwei Löffeln.

„War ein harter Tag“, gab Elbrun zu und lud erneut Sahne auf. „Aber jetzt ist er besser.“ Er hielt Aljoscha den Löffel hin und fügte leise hinzu: „Weil ich dich füttern darf.“

Aljoscha öffnete den Mund, ließ sich langsam füttern und schloss genießerisch die Augen. Elbrun schaute ihn dabei die ganze Zeit an. Sein Blick war voller Zuneigung und stiller Dankbarkeit.

Die große Eisschale wurde langsam leerer, während Elbrun seinen Mann geduldig und liebevoll Löffel für Löffel fütterte – ohne Eile, ohne Druck, nur mit dieser ruhigen, innigen Nähe. Als nur noch ein kleiner Rest übrig war, nahm Elbrun den letzten Löffel, hielt ihn Aljoscha hin und flüsterte zärtlich: „Den letzten Löffel für dich.“

Nachdem die Eisschale leer war, stellte Elbrun sie zur Seite. Sofort kuschelte sich Aljoscha wieder eng an ihn, als hätte er nur darauf gewartet. Er schob ein Bein über Elbruns Hüfte, schmiegte sich mit dem ganzen Körper an ihn und vergrub sein Gesicht tief in der Kuhle zwischen Elbruns Hals und Schulter.

Elbrun seufzte leise und zufrieden, schlang beide Arme fest um seinen Mann und zog ihn noch näher.

Aljoscha küsste die Stelle direkt unter Elbruns Ohr, langsam und zärtlich. Dann wanderte er mit den Lippen tiefer, küsste die warme Haut seines Halses, saugte ganz sanft daran, nur um gleich darauf wieder zärtlich zu küssen. Jeder Kuss war voller Liebe und Zuneigung.

Elbrun schloss die Augen und neigte den Kopf ein wenig zur Seite, um Aljoscha mehr Raum zu geben. Ein tiefes, wohliges Brummen vibrierte in seiner Brust. „Genau so…“, flüsterte er heiser. „Hör nicht auf.“

Aljoscha lächelte gegen seine Haut und küsste sich weiter nach unten, über das Schlüsselbein, dann wieder höher zum Kiefer und schließlich zu Elbruns Mund. Ihre Lippen trafen sich weich und langsam. Der Kuss war nicht fordernd, sondern tief, innig und voller Gefühl. Sie küssten sich lange, ohne Eile, als hätten sie alle Zeit der Welt.

Elbruns Hand strich langsam über Aljoschas Rücken, zeichnete jede Wirbelsäule nach, wanderte hinunter bis zu seinem Po und wieder hinauf. Die andere Hand lag in Aljoschas Nacken, hielt ihn sanft, aber bestimmt, fest.

Zwischendurch lösten sie sich nur für einen kurzen Atemzug, schauten sich in die Augen, lächelten und küssten sich dann sofort weiter. Aljoscha küsste Elbruns Stirn, seine geschlossenen Lider, seine Wangen, bevor er wieder zu seinem Hals zurückkehrte.

„Ich liebe es, wenn du so bei mir bist“, murmelte Elbrun leise zwischen zwei Küssen. Seine Stimme war warm und rau. „Wenn du dich so an mich drückst…, und wenn ich dich überall spüren kann.“

Aljoscha antwortete, indem er sich noch enger an ihn presste, ein Bein fester um Elbruns Hüfte schlang und ihn erneut küsste – diesmal etwas länger und tiefer. Ihre Zungen berührten sich sanft, spielerisch, liebevoll.

Elbrun drehte sich ein wenig zur Seite, sodass sie einander komplett zugewandt lagen. Er strich Aljoscha die Haare aus dem Gesicht, schaute ihn einen langen Moment an und küsste ihn dann auf die Nasenspitze, auf die Stirn und schließlich wieder auf den Mund.

„Du bist mein Zuhause“, flüsterte Elbrun zwischen den Küssen. „Ega, wie scheiße der Tag war…, bei dir wird alles wieder gut.“

Aljoscha lächelte glücklich, vergrub sein Gesicht wieder an Elbruns Hals und küsste die Stelle, an der er seinen Puls spüren konnte. Beide atmeten ruhiger, tiefer, vollkommen ineinander versunken.

Doch Elbruns Küsse wurden allmählich fordernder. Er küsste Aljoscha tiefer, hungriger, seine Lippen saugten sanft an dessen Hals, seine Zunge strich heiß über die Haut. Ein leises, kehliges Stöhnen entkam ihm, als die aufgestaute Erregung des Tages sich mit der Nähe seines Mannes vermischte. Ihm wurde warm. Sehr warm. Mit einer fließenden Bewegung zog Elbrun sich das Oberteil seiner Uniform über den Kopf und warf es achtlos zur Seite. Sein nackter, muskulöser Oberkörper kam zum Vorschein – breite Schultern, kräftige Brustmuskeln und definierte Arme, die nun deutlich sichtbar waren. Die Haut war warm und leicht gebräunt, die Muskeln spannten sich bei jeder Bewegung.

Aljoscha schaute ihn einen Moment lang an, sichtlich angetan. Elbrun zog ihn sofort wieder eng an sich, Haut an Haut. Die Wärme seines Körpers war jetzt direkt spürbar.

Elbruns Küsse wurden noch intensiver. Er küsste Aljoschas Hals, biss sanft zu, leckte über die Stelle und saugte dann wieder daran. Seine großen Hände strichen fest über Aljoschas Rücken, hinunter bis zu seinem Po, den er besitzergreifend knetete.

„Du fühlst dich so gut an…“, raunte Elbrun heiser gegen Aljoschas Haut. „Genau das brauche ich jetzt.“

Aljoscha atmete schneller, seine Hände glitten über Elbruns nackte Brust, spürten die harten Muskeln und die Wärme darunter. Elbrun zog ihn noch enger an sich, küsste ihn tief auf den Mund und ließ seine Hände fordernd über Aljoschas Körper wandern. Nicht mehr nur zärtlich, sondern deutlich hungriger. Die Stimmung zwischen ihnen hatte sich spürbar verändert. Die Zärtlichkeit war noch da, aber darunter pulsierte jetzt eine klare, heiße Erregung.

Elbrun zog Aljoscha noch enger an sich, ihre Küsse wurden tiefer, hungriger. Seine Hände glitten unter das Oberteil von Aljoschas Uniform, strichen über die warme Haut seines Rückens.

„Ich will dich spüren…, richtig spüren“, murmelte er rau gegen Aljoschas Lippen. Mit einer geschmeidigen Bewegung zog er ihm das Uniform-Oberteil über den Kopf und warf es zur Seite. Endlich lag Haut auf Haut. Elbruns breite, warme Brust drückte sich gegen Aljoschas nackten Oberkörper. Die Hitze ihrer Körper vermischte sich sofort, und beide stöhnten leise bei dem direkten Kontakt auf.

Elbrun seufzte tief und zufrieden, als er die nackte, warme Haut seines Mannes auf seiner eigenen spürte. Seine großen Hände strichen langsam und besitzergreifend über Aljoschas Rücken, über die Schultern, hinunter bis zum Po, wo er ihn fest an sich drückte. „Genau so…“, flüsterte er heiser. „Deine Haut auf meiner…, genau das ist es, was ich jetzt brauche.“

Aljoscha erschauderte wohlig unter den Berührungen. Die Wärme von Elbruns muskulösem Oberkörper, das sanfte Kratzen seiner Brusthaare und das kräftige Schlagen seines Herzens ließen ihn noch enger an ihn heranrücken.

Elbrun küsste ihn erneut, diesmal langsam und tief, während seine Hände unablässig über Aljoschas nackten Rücken und die Seiten streichelten. Jede Berührung war warm, intim und voller Verlangen. Ihre nackten Oberkörper rieben sich bei jeder kleinen Bewegung aneinander, Haut an Haut, Hitze an Hitze.

„Du fühlst dich so unglaublich gut an…“, murmelte Elbrun zwischen den Küssen, seine Stimme rau und dunkel. „Deine Haut…, deine Wärme…, ich kann nicht genug von dir bekommen.“ Er drehte sie beide leicht zur Seite, sodass Aljoscha halb unter ihm lag. Elbruns Hand wanderte über Aljoschas Brust, streichelte die empfindlichen Nippel mit den Fingerspitzen, kreiste darum, kniff sanft hinein und strich dann wieder beruhigend darüber. Gleichzeitig küsste er sich von Aljoschas Mund über den Hals bis zur Schulter, biss zärtlich zu und leckte die Stelle danach wieder weich.

Aljoscha atmete schneller, seine Hände glitten über Elbruns breite Brust und die starken Schultern, streichelten die festen Muskeln und zogen ihn noch näher. Er küsste Elbruns Schlüsselbein, saugte daran und wanderte dann wieder zu seinem Hals, wo er ihn mit heißen, offenen Küssen bedeckte.

Elbrun stöhnte leise, tief und genussvoll. Seine Hand wanderte tiefer, streichelte über Aljoschas Bauch, die Hüften und wieder hinauf, als könnte er sich nicht entscheiden, wo er ihn am liebsten berühren wollte. Jede Berührung war langsam, intensiv und voller Verlangen.

„Genau so…“, flüsterte Elbrun heiser gegen Aljoschas Haut. „Lass mich dich spüren…, überall.“

Er küsste ihn erneut, diesmal länger, tiefer, fast schon besitzergreifend. Ihre nackten Oberkörper rieben sich bei jeder Bewegung aneinander, Haut glitt heiß über Haut. Elbruns Hände waren überall – streichelnd, massierend, liebkosend – während seine Lippen Aljoschas Hals, Schultern und Mund nicht mehr losließen.

„Das ist schön…“, murmelte Aljoscha leise gegen Elbruns Hals. „Einfach nur kuscheln und knutschen mit meinem Ehemann.“

Elbrun lächelte warm und drückte Aljoscha noch fester an sich. Seine starken Arme schlossen sich um ihn, als wollte er ihn nie wieder loslassen. Ihre nackten Oberkörper pressten sich eng aneinander, Haut an Haut, Herzschlag an Herzschlag.

„Dann lass uns genau das tun“, flüsterte Elbrun zurück, die Stimme tief und rau vor Zärtlichkeit. „Den ganzen Abend, wenn du willst.“

Die beiden versanken vollkommen ineinander. Es gab nur noch Wärme, Atemzüge, leise Seufzer und das intensive Gefühl von Haut auf Haut.

Sie kuschelten noch eine ganze Weile eng umschlungen auf der Couch. Elbruns Hände strichen immer wieder sanft über Aljoschas Rücken, während dieser kleine, träge Küsse auf Elbruns Hals und Brust verteilte. Keiner von beiden wollte den Moment wirklich beenden.

Irgendwann seufzte Elbrun leise und küsste Aljoscha auf die Stirn. „Komm, lass uns was Bequemes anziehen, bevor wir hier festkleben.“

Sie standen auf, zogen sich lockere Kleidung an. Aljoscha wählte eine weiche graue Jogginghose und ein weites Shirt, Elbrun nur eine schwarze Jogginghose. Barfuß und entspannt gingen sie zum Replikator.

Elbrun bestellte zwei große Portionen Nudeln mit Gemüse und einer leichten Sahnesoße sowie eine Schale frisches Obst. Sie setzten sich wieder auf die Couch, diesmal mit Tellern auf dem Schoß, und aßen gemütlich.

Nach einer Weile fragte Aljoscha leise: „Wirst du morgen wieder an den Torpedos arbeiten?“

Elbrun schüttelte langsam den Kopf und spießte ein Stück Paprika auf. „Nein. Vielleicht setze ich mich kurz hin und denke nochmal darüber nach, wie man die Interferenzen besser in den Griff bekommen könnte…, aber aktiv daran arbeiten werde ich nicht. Ich brauche einen Tag Abstand.“ Er schaute Aljoscha an und lächelte leicht.

„Ich möchte morgen nach Utopia Planitia fliegen. Tante Cordelia besuchen. Ich habe ihr die Daten und Verbesserungsvorschläge geschickt, die ich aus den Spiegeluniversum-Aufzeichnungen gewonnen habe. Ich würde gerne mit ihr darüber sprechen…, und sie einfach mal wiedersehen.“

Aljoscha lächelte warm. „Das klingt schön.“ Elbrun schaute ihn fragend an. „Willst du mitkommen?“ Aljoschas Lächeln wurde breiter. „Ja, gerne.“

Elbrun strahlte regelrecht und beugte sich vor, um ihm einen schnellen, zärtlichen Kuss zu geben. „Perfekt. Dann machen wir morgen einen kleinen Ausflug. Nur wir zwei, Tante Cordelia und hoffentlich ein paar vernünftige Gespräche über Torpedos, die nicht explodieren.“ Aljoscha lachte leise und lehnte sich wieder gegen ihn. „Das klingt nach einem sehr guten Plan.“

Sie aßen weiter, kuschelten dabei zwischendurch und genossen den ruhigen, entspannten Abend. Der frustrierende Tag im Torpedoraum schien bereits weit entfernt.

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