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Enterprise-Krieg und Liebe im Weltraum-Staffel 7
Teil 9
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Informationen
- Story: Enterprise-Krieg und Liebe im Weltraum-Staffel 7
- Autor: KAY
- Die Story gehört zu folgenden Genre: Science Fiction
Aljoscha wachte am Morgen auf, als das erste schwache Licht durch die Vorhänge fiel. Sein Körper fühlte sich schwer an – nicht nur vom Schlaf, sondern weil Elbrun ihn immer noch umklammerte, als wollte er ihn nie wieder loslassen. Elbruns Kopf war tief in Aljoschas Hals vergraben, sein Atem ging stoßweise, heiß und unregelmäßig gegen die Haut. Die Arme lagen wie Schraubstöcke um Aljoschas Brustkorb, die Beine verschlungen, als wäre jede Bewegung ein Risiko.
„Elbrun?“, fragte Aljoscha leise, die Stimme noch rau vom Schlaf. Keine Antwort. Nur der Griff wurde fester, fast schmerzhaft.
„Elbrun?“ Er versuchte es noch einmal, lauter. Wieder nichts. Stattdessen zog Elbrun ihn noch enger an sich, als wollte er ihn in sich hineinziehen.
Aljoscha lachte leise, ein Versuch, die Stimmung aufzulockern. „Weißt du, das wird langsam etwas unbequem. Du erdrückst mich gleich.“
Nichts. Kein Lachen, kein Brummen, nicht einmal ein „Entschuldige“. Nur Stille und dieser verzweifelte Griff.
„Elbrun?“ Die Stimme wurde ernster. „Das ist nicht mehr witzig.“
Elbrun schwieg weiter. Sein Atem ging schneller, flacher, als würde er etwas zurückhalten. Aljoscha spürte es jetzt: die winzigen Zuckungen in den Muskeln, die Anspannung, die nicht von Lust oder Nähe kam, sondern von etwas Dunklem, Tieferem.
„Was ist denn passiert?“, fragte Aljoscha sanft, drehte den Kopf so gut es ging, um Elbruns Gesicht zu sehen. Aber Elbrun hatte den Kopf noch tiefer vergraben, die Stirn gegen Aljoschas Hals gepresst, als könnte er sich dahinter verstecken.
Keine Antwort.
Aljoscha spürte, wie sein eigener Puls schneller wurde. Das war nicht Elbrun, der gerade nur kuscheln wollte. Das war Elbrun, der etwas festhielt – sich selbst, vielleicht – und Angst hatte, es loszulassen.
Er überlegte fieberhaft, wie er sich aus dieser Umklammerung befreien konnte, ohne Elbrun zu verletzen oder zu verlieren. Langsam, ganz langsam, versuchte er, einen Arm zu lösen. Erst den linken, der unter Elbruns Rücken lag. Er bewegte die Finger, strich beruhigend über Elbruns Wirbelsäule, flüsterte: „Ich bin hier. Ich gehe nirgendwo hin. Aber ich muss dich ansehen, Elbrun. Bitte.“
Elbrun zitterte. Ein leises, ersticktes Geräusch kam aus seiner Kehle – kein Wort, eher ein unterdrückter Laut, als würde er etwas zurückhalten, das rauswollte.
Aljoscha wartete. Er atmete tief, gleichmäßig, versuchte, seinen eigenen Herzschlag zu beruhigen, damit Elbrun ihn spüren konnte. Dann, ganz vorsichtig, löste er einen Arm aus der Umklammerung, strich über Elbruns Rücken, die Schulter, bis er schließlich sanft, aber bestimmt Elbruns Kinn anhob.
„Schau mich an, Elbrun“, flüsterte er. „Was ist los? Rede mit mir.“
Elbruns Augen waren rotgerändert, die Pupillen groß, als hätte er die ganze Nacht nicht geschlafen. Er sah Aljoscha an, und für einen Moment war da nichts als rohe, nackte Verletzlichkeit.
Elbruns Augen waren rotgerändert, die Pupillen groß und dunkel, als hätte die Nacht jedes Licht aus ihnen gesaugt. Er sah Aljoscha an, und für einen Moment war da nichts als rohe, nackte Verletzlichkeit – ein Mann, der sich selbst entblößt hatte, bis nur noch das zitternde Innere übrig war.
„Ich ... habe die Simulation laufen lassen“, flüsterte er, die Stimme so brüchig, dass sie fast zerbrach. „Immer und immer wieder. Und dennoch konnte ich nichts tun.“
Aljoscha verstand sofort. Wolf 359. Er hielt ihn noch fester, eine Hand tief in Elbruns Haaren vergraben, als wollte er ihn am Zerfallen hindern, die andere fest auf seinem Rücken, Finger gespreizt, als könnte er das Herz darunter mit bloßen Händen zusammenhalten. „Ich bin hier“, flüsterte er die Worte heiß gegen Elbruns Schläfe. „Du bist hier. Es ist vorbei. Es war nur eine Simulation. Du hast überlebt.“
Elbrun schloss die Augen, presste die Stirn wieder gegen Aljoschas Hals, so fest, dass es wehtun musste. „Es fühlte sich nicht so an“, murmelte er, die Stimme erstickt, als würde jedes Wort durch Tränen hindurchgepresst. „Es fühlte sich an wie gestern. Wie bei meinem Vater.“
Aljoscha schwieg einen Moment, dann küsste er Elbrun auf die Schläfe – ganz sanft, fast ehrfürchtig –, dann auf die geschlossenen Lider, auf die feuchte Wange. „Dann erzähl es mir“, sagte er leise, die Stimme rau vor unterdrückter Emotion. „Alles. Ich höre zu. Und ich halte dich fest. So lange, wie du es brauchst.“
Elbrun nickte kaum merklich. Zum ersten Mal seit Stunden lockerte sich sein Griff – nicht viel, aber genug, dass Aljoscha wieder atmen konnte.
„Ich wollte es erleben“, begann er, die Worte kamen langsam, stockend, als würde er sie sich selbst erst abringen müssen. „Verstehen ... was alles schiefgelaufen war. Meinen Vater verstehen. Der gekämpft hat ... verloren hat ... und doch überlebt hat. Ich will nicht, dass es noch einmal passieren kann.“
Seine Stimme brach. Er atmete tief ein, zitternd, als würde jeder Luftzug ihn zerreißen. „Ich habe jede Sekunde durchgespielt. Jeden Befehl. Jedes Manöver. Ich habe die Formation geändert, die Schiffe umgestellt, den Rückzug früher befohlen. Ich habe versucht, die Roma zu retten, die Saratoga zu befreien, die Kinder in den Kapseln zu schützen ... und jedes Mal endete es gleich. Die Borg haben sich angepasst. Sie haben die Frequenz gewechselt. Sie haben die Schwachstelle gefunden, bevor wir sie nutzen konnten. Und dann ... dann haben sie einfach weitergemacht. Als wäre nichts gewesen. Als wären wir nichts.“
Er zitterte jetzt stärker, die Finger krallten sich in Aljoschas Rücken, nicht aggressiv, sondern verzweifelt, als bräuchte er ihn als Anker, um nicht auseinanderzufallen. „Ich habe die Schreie gehört. Nicht nur die auf der Brücke. Die in den Korridoren. Die in den Rettungskapseln. Ich habe die Gesichter gesehen. Kleine Gesichter. Und ich habe gespürt, wie mein Vater gefühlt haben muss – ohnmächtig, wütend, hilflos. Er hat Befehle gegeben, als wäre es Routine, aber ich habe es gefühlt: Er wusste, dass er sie alle sterben lässt. Und er konnte nichts tun. Nur zusehen. Nur überleben.“
Elbrun hob den Kopf, gerade so weit, dass Aljoscha in seine Augen sehen konnte. Sie waren nass, die Wimpern verklebt, die Pupillen so groß vor Schmerz und Erschöpfung, dass das Blau fast verschwand. „Ich bin nicht mein Vater“, flüsterte er, die Stimme ein Riss. „Aber ich trage ihn in mir. Und ich habe Angst, dass ich eines Tages auch so dastehe – und zusehe, wie alles stirbt, was ich liebe. Weil ich nicht schnell genug bin. Weil ich nicht klug genug bin. Weil die Borg immer einen Schritt voraus sind.“
Aljoscha zog ihn noch enger, küsste ihn auf die Schläfe, dann auf die Stirn, die Nase, die zitternden Lippen – kleine, verzweifelte Küsse, die sagten: Ich bin hier. Ich gehe nicht.
„Du wirst nicht allein dastehen“, flüsterte er, die Stimme rau vor Emotion. „Du hast mich. Du hast unsere Crew. Und du hast gelernt. Du hast die Simulation nicht nur durchlaufen – du hast sie analysiert. Du hast sie verstanden. Das ist mehr, als dein Vater, als jeder beteiligte Offizier damals hatte. Er hatte keine zweite Chance. Du hast sie dir genommen.“
Er strich Elbrun über den Rücken, langsam, beruhigend, als wollte er jedes Wort in seine Haut einbrennen. „Und wenn die Borg wieder kommen ... dann kämpfen wir. Zusammen. Nicht du allein gegen den Kubus. Wir alle. Die Crew. Die Flotte. Und ich bin direkt an deiner Seite. Ich lasse dich nicht fallen.“
Elbrun nickte langsam, die Bewegungen schwer, erschöpft. Eine einzelne Träne lief über seine Wange und tropfte auf Aljoschas Haut.
„Ich liebe dich“, flüsterte er, so leise, dass es fast unterging. „Ich liebe dich so sehr ... und ich habe solche Angst, dich zu verlieren.“
Aljoscha küsste ihn sanft auf den Mund, dann auf die Stirn. „Du verlierst mich nicht“, sagte er fest, die Stimme voller Feuer. „Wir verlieren uns nicht. Wir halten uns fest. So wie jetzt.“
Sie blieben liegen, eng umschlungen. Elbrun atmete tiefer, ruhiger. Der Griff lockerte sich weiter, wurde zu einer Umarmung statt zu einem Klammern.
Nach einer Weile, als die Stille zwischen ihnen fast friedlich wurde, sprach Aljoscha wieder, leise, aber bestimmt.
„Du hast selber schon oft gegen die Borg gekämpft und gewonnen. Wir haben die Waffen, um die Borg zu besiegen.“
Elbrun schwieg einen Moment. Dann – ganz plötzlich – spannten sich seine Arme wieder an. Der Griff wurde fester, fast schmerzhaft. Aljoscha spürte, wie Elbruns Herzschlag erneut raste, wie die Muskeln zitterten.
„Und was ist, wenn die Borg sich an die Transphasentorpedos anpassen?“, sagte er dann ganz still, die Stimme kaum mehr als ein Hauch.
Die Worte hingen in der Luft wie ein Fluch.
Aljoscha erstarrte für einen Sekundenbruchteil. Er fühlte, wie Elbruns Atem stockte, wie sich die Finger in seinen Rücken gruben, als wollte er sich daran festhalten, um nicht in die Leere zu fallen.
Dann atmete Aljoscha tief ein, zog Elbrun noch näher – so nah, dass ihre Herzen fast aneinander schlugen – und sprach, die Stimme ruhig, aber mit einer Intensität, die keine Zweifel zuließ.
„Dann passen wir uns schneller an als sie.“
Er hob Elbruns Kopf sanft an, bis ihre Blicke sich trafen. In Elbruns Augen stand pure, nackte Angst – die Angst eines Mannes, der zu viel gesehen hatte, der zu genau wusste, wie schnell alles enden konnte.
„Dann bist du vielleicht schon tot“, sagte Elbrun, und seine Stimme brach bei jedem Wort. Er klammerte noch fester zu, die Finger gruben sich in Aljoschas Rücken, als wollte er ihn festhalten, bevor er ihm entgleiten konnte. Sein ganzer Körper zitterte, ein Beben, das von tief innen kam und nicht mehr aufzuhören schien.
Das hatte Aljoscha kalt erwischt.
Für einen Moment stockte sein Atem. Die Worte trafen ihn wie ein Phaser auf Betäubung – nicht schmerzhaft, aber lähmend. Er wusste nicht, was er darauf antworten sollte. Sein Verstand suchte fieberhaft nach einer Antwort, nach etwas Starkem, Tröstendem, nach dem richtigen Satz, der Elbrun aus diesem Abgrund herausziehen konnte. Aber alles, was er fand, waren Bilder: Elbrun, wie er in einer grünen Hülle verschwand, wie seine Augen leer wurden, wie seine Stimme im Kollektiv unterging. Die Vorstellung war so real, so nah, dass Aljoscha spürte, wie sich sein Magen zusammenzog.
Er war mit der Situation leicht überfordert. Elbrun hatte immer eine verletzliche Seite gehabt – das war klar. Aber das hier ... das war neu. Irgendwas in Elbrun war gebrochen. Nicht nur ein Riss. Ein Bruch, der bis in die Grundfesten ging. Etwas, das jahrelang unter Kontrolle gehalten worden war, hatte sich nun freigekämpft – und es war hässlich, roh, unkontrollierbar.
Aljoscha spürte, wie seine eigene Kehle eng wurde. Er wollte stark sein. Er wollte der Fels sein. Aber in diesem Moment war er einfach nur ein Mann, der seinen Geliebten festhalten wollte, bevor er zerbrach.
Langsam, ganz langsam, legte er beide Hände an Elbruns Wangen, zwang ihn sanft, ihn anzusehen. Elbruns Augen waren rot, geschwollen, die Pupillen riesig vor Panik und Erschöpfung. Er sah aus wie jemand, der gerade aus einem Albtraum aufgewacht war – nur dass der Albtraum noch in ihm war.
„Ich weiß“, flüsterte Aljoscha, und seine Stimme brach bei den ersten Worten. „Ich weiß, dass das passieren könnte. Und ja ... es macht mir eine Scheißangst.“
Er schluckte hart, die Kehle trocken. „Aber genau deswegen halte ich dich jetzt so fest. Weil ich weiß, wie schnell es gehen kann. Weil ich weiß, dass es vielleicht nicht reicht. Weil ich weiß, dass wir vielleicht nicht gewinnen. Und trotzdem ... trotzdem lasse ich dich nicht los.“
Seine Daumen strichen über Elbruns Wangenknochen, wischten Tränen weg, die nicht aufhören wollten.
„Wenn ich sterbe ... dann will ich sterben, während ich dich halte. Während ich deine Augen sehe. Während ich deinen Namen sage. Nicht in irgendeiner Kapsel, nicht allein. Sondern mit dir. Und wenn du stirbst ... dann will ich der Letzte sein, den du siehst. Der Letzte, den du fühlst. Der Letzte, den du hörst. Weil ich dich liebe. Und weil Liebe manchmal das Einzige ist, was bleibt, wenn alles andere weg ist.“
Elbrun keuchte auf, ein erstickter Laut, halb Schluchzen, halb Wimmern. Seine Finger krallten sich noch tiefer in Aljoschas Rücken, als wollte er ihn durch seine Haut hindurch in sich hineinziehen.„Ich will dich nicht verlieren“, flüsterte er, die Worte ertränkt in Tränen, die jetzt ungehindert über seine Wangen liefen. „Ich will nicht zusehen, wie du stirbst. Wie du eine Drohne wirst. Wie deine Augen leer werden. Ich will nicht ... ich kann nicht ...“
Aljoscha schloss die Augen, presste die Lippen gegen Elbruns Stirn, als könnte er die Worte küssen, bevor sie ganz ausgesprochen wurden.
„Ich auch nicht“, murmelte er, die Stimme rau und brüchig. „Ich will das auch nicht. Aber ich weiß, dass wir nicht kontrollieren können, wann es kommt. Wir können nur kontrollieren, wie wir bis dahin leben. Und ich will bis dahin jeden Moment mit dir leben. Jeden Atemzug. Jeden Kuss. Jeden Streit. Jeden Orgasmus. Jeden verdammten Morgen, an dem du mich zu fest hältst.“
Er zog Elbrun noch enger, bis kein Millimeter Luft mehr zwischen ihnen war, bis ihre Herzen fast aneinander schlugen – schnell, wild, lebendig.
„Und wenn die Borg kommen ... dann kämpfen wir. Nicht nur mit Torpedos. Mit allem, was wir sind. Mit unserer Crew. Mit unserem Schiff. Mit unserem Leben. Und wenn wir fallen ... dann fallen wir zusammen. Aber bis dahin halten wir uns. So fest, dass selbst das Kollektiv uns nicht auseinanderreißen kann.“
Elbrun zitterte noch immer, aber das Beben wurde langsamer. Er nickte, winzig, fast unmerklich, und presste seine Lippen gegen Aljoschas Hals, als wollte er den Puls dort küssen, als wollte er sich vergewissern, dass er noch schlug.
„Ich habe Angst“, flüsterte er noch einmal, aber diesmal klang es nicht wie ein Geständnis der Schwäche, sondern wie ein Geständnis der Liebe.
„Ich weiß“, murmelte Aljoscha zurück. „Ich auch.“
Und dann küsste er Elbrun – tief, langsam, verzweifelt, als wollte er ihm all seine eigene Stärke einhauchen, all seine eigene Angst in etwas anderes verwandeln.
Sie hielten sich fest, bis die Sonne das Zimmer ganz ausfüllte. Bis Elbruns Atem ruhiger wurde. Bis der Griff nicht mehr verzweifelt war, sondern zärtlich.
Irgendwann war Elbrun endlich eingeschlafen.
Sein Atem wurde ruhiger, tiefer, das Beben in seinem Körper ließ nach, und die Umklammerung lockerte sich zu einer schweren, schützenden Umarmung. Aljoscha spürte, wie Elbruns Gewicht sich entspannte – nicht ganz, aber genug, dass er selbst wieder frei atmen konnte. Er lag einfach da, hielt seinen Mann fest, strich ihm langsam über den Rücken, bis die letzten Zuckungen verebbten.
Vorsichtig, ganz vorsichtig, griff er nach dem Kommunikator auf dem Nachttisch.
„Cornellus an Brücke“, flüsterte er, die Stimme gedämpft, um Elbrun nicht zu wecken.
„Brücke, Mamaav hier“, kam die Antwort sofort, ruhig und professionell.
„Ich komme heute nicht zum Dienst“, sagte Aljoscha leise. „Commander Mamaav, Sie haben die Brücke. Halten Sie die Stellung.“
Ein kurzes Schweigen, dann: „Verstanden, Captain. Alles in Ordnung bei Ihnen?“
„Ja ... es ist alles in Ordnung. Ich kann es gerade nicht erklären.“ Ein kurzes Schweigen am anderen Ende, dann das leise: „Wir kommen klar. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen.“
Mamaav hatte nicht nachgehakt. Er kannte beide gut genug, um zu wissen, dass manche Dinge nicht über Komm erklärt wurden. Aljoscha war dankbar dafür. Er wollte nicht reden. Nicht jetzt. Er wollte nur hier sein.
Er zog Elbrun noch ein Stück näher, spürte die Wärme seines Körpers, das leichte Heben und Senken seines Brustkorbs. Elbruns Kopf lag schwer an seiner Schulter, das Gesicht halb in Aljoschas Hals vergraben, als würde er selbst im Schlaf noch Halt suchen. Aljoscha strich ihm langsam durch die Haare, immer wieder dieselbe Bewegung – beruhigend, mechanisch, fast meditativ.
Er hatte verstanden, warum Elbrun die Simulation hatte laufen lassen. Das war kein Selbsthass gewesen. Kein masochistischer Drang. Es war ein verzweifelter Versuch gewesen, die Kontrolle zurückzugewinnen. Die Schlacht zu verstehen, die sein Vater überlebt hatte – nicht weil er stark war, sondern weil er Glück hatte. Weil die Borg ihn ignoriert hatten, sobald er keine Bedrohung mehr darstellte. Elbrun wollte wissen: Warum überlebt man so etwas? Wie lebt man danach weiter? Wie trägt man das alles in sich, ohne zu zerbrechen?
Auch wenn die Schlacht vor über 30 Jahren stattgefunden hatte – für die Überlebenden war Wolf 359 nie wirklich vorbei. Es war ein Trauma, das in den Knochen saß. In den Albträumen. In den stillen Momenten, wenn jemand zu lange in den Sternenhimmel starrte.
Aber irgendwas war schiefgelaufen.
Elbrun hatte analysiert, wieder und wieder, hatte er gesagt. Er hatte die Simulation zu oft laufen lassen. Zu oft. Zu lange. Zu tief.
Er hatte sich an den Rand seiner Belastbarkeit gebracht – und vielleicht sogar darüber hinaus. Selbst für den starken Elbrun war das zu viel gewesen.
Zu viele Tode. Zu viele Schreie. Zu viele Gesichter, die er nicht retten konnte. Zu viele Momente, in denen er hilflos zugesehen hatte, wie alles zerbrach.
Aljoscha spürte das leichte Zucken in Elbruns Schlaf – als würde die Simulation noch in ihm nachhallen, als würde ein Teil von ihm immer noch auf der Brücke der Endeavour stehen und zusehen, wie die Flotte starb.
Er überlegte und überlegte.
Vielleicht war ein Gespräch mit Counselor Miwal nötig. Nicht sofort. Nicht heute. Aber bald. Elbrun würde es hassen – er hasste es immer, wenn jemand in seinen Kopf sah. Aber er brauchte jemanden, der ihm half, das alles zu sortieren.
Aljoscha küsste Elbrun sanft auf die Stirn, ganz leicht, und flüsterte: „Ich bin hier. Ich gehe nirgendwo hin.“
Dann legte er sich wieder hin, zog die Decke höher und hielt seinen Mann fest. So fest, wie Elbrun ihn gehalten hatte.
Zwei Stunden später erwachte Elbrun.
Er blinzelte langsam, die Welt kam erst verschwommen zurück – das sanfte Licht des Quartiers, der vertraute Duft von Aljoschas Haut, das leise Summen der Enterprise, die irgendwo tief unter ihnen weiterlief. Sein Kopf lag immer noch an Aljoschas Schulter, die Arme seines Mannes um ihn geschlungen, fest, aber nicht erdrückend. Aljoscha hielt ihn so, wie man jemanden hält, der gerade aus einem Sturm gerettet wurde: schützend, ruhig, unerschütterlich.
Elbrun, der starke Beschützer, der immer derjenige war, der die Last trug, der die Crew führte, der die Borg in Gedanken besiegte – lag jetzt hier, gehalten und beschützt von dem Mann, den er liebte. Es fühlte sich fremd an. Und gleichzeitig richtig. Sicher. Wohl.
Er bewegte sich leicht, nur so viel, dass er Aljoschas Gesicht sehen konnte. Aljoscha war wach, hatte die Augen offen, beobachtete ihn leise, ohne Druck, ohne Fragen. Nur da. Einfach da.
Elbrun schluckte. Seine Kehle war trocken, die Augen noch immer etwas gerötet, aber der Druck in seiner Brust hatte nachgelassen – nicht weg, aber erträglicher.
„Ich bin dankbar“, flüsterte er leise, die Stimme heiser vom Weinen und Schweigen, „dass du mein Ehemann bist, Imzadi.“
Aljoscha lächelte, klein, warm, voller Zärtlichkeit. Er strich mit dem Daumen über Elbruns Wange, wischte eine letzte Spur Feuchtigkeit weg, die noch dort hing.
„Ich bin dankbar, dass du mein Ehemann bist“, antwortete er ebenso leise, die Worte schwer vor Gefühl. „Und dass du mich lässt. Dass du mich brauchst. Dass du mich lässt, dich zu halten.“
Elbrun schloss kurz die Augen, atmete tief ein, sog den Geruch von Aljoscha ein – vertraut, beruhigend, lebendig.
„Ich dachte immer, ich müsste der Starke sein“, murmelte er. „Immer. Für dich. Für die Crew. Für ... alles. Aber heute ... heute brauche ich dich mehr als je zuvor.“
Aljoscha zog ihn noch ein bisschen näher, küsste ihn auf die Stirn, dann auf die geschlossenen Lider.
„Dann brauch mich“, sagte er sanft. „Brauch mich so viel, wie du willst. So lange, wie du willst. Ich bin hier. Ich bleibe hier. Und ich bin stark genug für uns beide, bis du wieder stehen kannst.“
Elbrun nickte langsam, presste seine Lippen gegen Aljoschas Hals, als wollte er den Puls dort küssen, als wollte er sich vergewissern, dass das Herz darunter noch schlug.
„Ich liebe dich“, flüsterte er. „Ich liebe dich so sehr.“
Aljoscha lächelte gegen seine Haare. „Ich liebe dich auch. Und ich bin stolz auf dich. Stolz, dass du hingesehen hast. Dass du gefühlt hast. Dass du nicht weggelaufen bist. Das macht dich stärker, als jede Waffe es je könnte. Und vergiss nicht, du bist nicht alleine. Ich weiß, dass du gerne der Beschützer bist. Dass du am liebsten alles im Alleingang machst, à la Elbrun gegen die Galaxis. Aber ich bin da ... für immer.“
Elbrun atmete tief ein, die Worte sickerten langsam in ihn hinein wie warmes Wasser in trockene Erde. Er hob den Kopf ein wenig, gerade genug, um Aljoschas Augen zu finden – Augen, die ihn immer gesehen hatten, wirklich gesehen, auch an den dunkelsten Tagen.
„Für immer“, wiederholte er leise, als würde er das Wort testen, als müsste er sich vergewissern, dass es echt war. Seine Finger glitten über Aljoschas Rücken, nicht mehr krampfhaft, sondern suchend, streichelnd, als wollte er sich jeden Zentimeter einprägen.
„Ich dachte immer, ich müsste allein stark sein“, flüsterte er. „Weil ich dachte ... wenn ich dich brauche, bin ich schwach. Wenn ich zusammenbreche, lasse ich dich im Stich. Aber das hier ... das fühlt sich nicht wie Schwäche an. Das fühlt sich an wie ... zu Hause.“
Aljoscha lachte leise, ein warmer, rauer Laut, der durch seine Brust vibrierte und Elbrun spüren ließ, dass er lebte.
„Zu Hause“, wiederholte er sanft. „Genau das. Und zu Hause ist man nicht stark oder schwach. Man ist einfach. Man ist zusammen. Und wenn du zusammenbrichst, dann breche ich mit dir – und wir bauen uns wieder auf. Gemeinsam.“
Er küsste Elbrun noch einmal, langsam, tief, als wollte er ihm all die Worte einhauchen, die er nicht mehr sagen konnte. Elbrun erwiderte den Kuss, zögernd zuerst, dann hungrig, als würde er all die Angst und den Schmerz in diesen einen Moment legen, um sie loszuwerden.
Als sie sich lösten, blieb ihre Stirn aneinander gelehnt.
„Danke“, flüsterte Elbrun. „Danke, dass du mich nicht loslässt. Danke, dass du mich brauchst. Danke, dass du mich lässt, dich zu brauchen.“
Aljoscha lächelte, strich ihm eine Strähne aus der Stirn.
„Ich danke dir“, sagte er leise. „Dass du mich lässt, dich zu lieben. Auch wenn es wehtut. Auch wenn es dunkel ist. Auch wenn es dich zerreißt. Ich liebe dich in jedem Stück von dir – dem Starken, dem Zerbrechlichen, dem Beschützer, dem Beschützten.“
Elbrun schloss die Augen, eine letzte Träne lief über seine Wange.
„Ich liebe dich“, flüsterte er noch einmal. „Für immer.“
Aljoscha küsste die Träne weg.
„Für immer“, antwortete er.
Elbrun küsste Aljoscha immer wieder.
Zuerst sanft, fast zögernd – kleine Küsse auf die Schläfe, die Stirn, die Wange –, als wollte er sich vergewissern, dass das alles real war, dass Aljoscha wirklich da war, warm und lebendig unter seinen Lippen. Dann wurde es leidenschaftlicher, tiefer. Seine Zunge glitt forschend in Aljoschas Mund, erkundete ihn langsam, hungrig, mit einem Stöhnen, das tief aus seiner Brust kam. Die Küsse waren nicht fordernd, nicht auf Sex ausgerichtet – nein, das hier war etwas anderes. Intimität pur, roh und notwendig, wie Sauerstoff nach einer langen Tauchfahrt. Elbrun brauchte das: den Geschmack seines Mannes, den Rhythmus ihrer Atemzüge, das Gefühl, dass sie eins waren, untrennbar, stärker als jede Simulation, jede Angst.
Aljoscha erwiderte die Küsse mit der gleichen Intensität, eine Hand in Elbruns Haaren vergraben, die andere auf seinem Rücken, zog ihn näher, ließ ihn spüren, dass er sicher war. Kein Wort, nur dieses tiefe, leidenschaftliche Verschmelzen ihrer Münder, Zungen, die tanzten, Seufzer, die in Stöhnen übergingen. Elbruns Körper entspannte sich allmählich, das Zittern wich einer warmen Welle der Erleichterung, während er Aljoschas Unterlippe sanft zwischen die Zähne nahm, saugte, als wollte er ihn für immer einatmen.
Nach einer Ewigkeit lösten sie sich, atemlos, Nasen aneinander gelehnt, Stirnen berührend. Elbruns Augen waren klarer jetzt, die rote Ränder noch da, aber die Panik davor verblasst.
„Danke“, hauchte er gegen Aljoschas Lippen. „Für das hier. Für dich.“
Gegen Mittag standen die beiden endlich auf.
Aljoscha verschwand im Bad, das leise Rauschen der Dusche drang gedämpft durch die Tür. Elbrun blieb zurück, ging ins Wohnzimmer und ließ sich einfach auf den Boden sinken – nicht auf einen Stuhl, nicht aufs Sofa, sondern direkt auf den Teppich. Beine gekreuzt, Hände locker auf den Knien, Rücken gerade, Augen geschlossen.
Er meditierte.
Zuerst holte er die kleine betazoidische Klangschale aus dem Fach unter dem Tisch – die, die sein Vater ihm vor Jahren geschenkt hatte, mit einem sanften, tiefen Ton, der die Seele beruhigte. Er schlug sie einmal leicht an, ließ den Klang durch den Raum schwingen, bis er in Stille verebbte. Dann zündete er Räucherwerk an – eine Mischung aus Lavendel und etwas, das nach betazoidischem Bergnebel roch –, und der Duft breitete sich aus, schwer, erdend, tröstlich.
Dann einfach atmen. Spüren. Loslassen.
Die Gedanken kamen wie Wellen – Bilder von Wolf 359, Schreie, Explosionen, sein Vater an der Konsole –, aber er ließ sie kommen und gehen, ohne sie festzuhalten. Er beobachtete sie, wie Wolken am Himmel, ohne sie zu greifen. Der Klang der Schale hallte noch in ihm nach, ein tiefer, vibrierender Ton, der die Bilder ein wenig weicher machte, sie ein wenig weiter weg trug.
Er war selbst überrascht, wie tief die Simulation ihn getroffen hatte. Er, der immer der Starke war. Der Beschützer. Der Mann, der Borg-Kuben mit einem Schulterzucken analysierte und dann angriff. Und jetzt saß er hier, am Boden seines Quartiers, und spürte, wie sein Herz noch immer raste, wenn er an die Kinder in den Kapseln dachte. An die Stille nach der Explosion der Auriga. An die grünen Gondeln der Roosevelt.
Er atmete tief ein. Langsam aus. Die Gedanken kamen. Er ließ sie gehen.
Ruhe. Das war gerade das Wichtigste.
Kein Planen. Kein Analysieren. Kein „Was-wäre-wenn“. Nur atmen. Nur hier sein. Nur spüren, dass er lebte. Dass Aljoscha im Bad war. Dass die Enterprise weiterflog. Dass die Welt – trotz allem – noch da war.
Nach einer Weile hörte er die Dusche verstummen. Aljoscha kam heraus, nur ein Handtuch um die Hüften, die Haare noch wild und nass, Tropfen perlten über seine Brust. Er blieb im Türrahmen stehen. Sagte nichts. Sah nur zu, wie Elbrun da saß – ruhig, verletzlich, aber auf dem Weg zurück zu sich selbst.
Dann ging er langsam zu ihm, ließ sich hinter ihm auf den Boden sinken, schlang die Arme von hinten um Elbruns Schultern und zog ihn sanft gegen seine Brust. Elbrun lehnte sich zurück, ohne die Augen zu öffnen. Er legte seine Hände auf Aljoschas Arme, hielt sie fest.
„Besser?“, fragte Aljoscha leise, die Lippen an Elbruns Ohr.
Elbrun nickte langsam.
„Besser“, flüsterte er. „Nicht weg. Aber ... besser.“
Aljoscha küsste ihn auf die Schläfe.
„Gut. Dann bleiben wir so. So lange, wie du willst.“
Sie saßen noch eine Weile so da – Aljoscha hinter Elbrun, nur mit seinem Handtuch um die Hüften, die Haare noch durchwuschelt. Elbrun saß nackt vor ihm, Beine gekreuzt, Rücken an Aljoschas Brust gelehnt, die Arme locker über Aljoschas Unterarmen verschränkt. Der Duft des Räucherwerks hing noch schwer in der Luft, die Klangschale stand still neben ihnen, der letzte Ton längst verhallt.
Es war still, friedlich, fast heilig. Nur ihr beider Atem, synchron, langsam.
Dann – für eine winzige Millisekunde – schwankte Aljoschas Geist ab.
Ein unanständiger Gedanke blitzte auf: Elbruns nackte Haut an seiner, die Wärme, die Nähe, das Handtuch, das ohnehin nur lose saß ... ein Bild, das nichts mit Trost zu tun hatte, sondern mit Verlangen. So kurz, so flüchtig, dass Aljoscha selbst es kaum wahrnahm, bevor es wieder unterging.
Elbrun lächelte sanft, ohne die Augen zu öffnen.
„Na sowas?“, murmelte er leise, fast spielerisch, die Stimme noch immer heiser vom Morgen. „Was hast du denn gerade gedacht?“
Aljoscha wurde sofort knallrot. Die Hitze schoss ihm ins Gesicht, bis in die Ohren. Er öffnete den Mund, schloss ihn wieder, räusperte sich leise.
„Nichts“, sagte er schnell – zu schnell.
Elbrun lachte leise, ein warmer, rauer Laut, der durch Aljoschas Brust vibrierte. Er drehte den Kopf leicht, gerade so weit, dass er Aljoschas Profil sehen konnte.
„Nichts?“, wiederholte er neckend. „Das war aber ein ziemlich lautes ‚Nichts‘ in deinem Kopf, Imzadi.“
Aljoscha versuchte, ernst zu bleiben, aber die Röte auf seinen Wangen wurde nur noch dunkler. Er vergrub das Gesicht kurz in Elbruns Haaren, als könnte er sich dahinter verstecken.
„Du bist unmöglich“, murmelte er gegen Elbruns Schläfe. „Du liest mich, während ich versuche, dich zu beruhigen.“
Elbrun drehte sich ein wenig in seinen Armen, bis er Aljoscha halb ins Gesicht sehen konnte. Seine Augen funkelten jetzt wieder ein bisschen – nicht mehr nur verletzlich, sondern mit einem Hauch von dem alten, schelmischen Glanz.
„Ich lese dich nicht absichtlich“, sagte er leise. „Aber wenn du so laut denkst ...“ Er grinste schief. „ ...dann kommt das durch.“
Aljoscha lachte leise, verlegen, und drückte einen Kuss auf Elbruns Schulter.
„Es war nur ein Sekundenbruchteil“, gab er zu. „Und es war ... unpassend. Du brauchst gerade keine Ablenkung.“
Elbrun schüttelte den Kopf, langsam, sanft.
„Im Gegenteil“, flüsterte er. „Genau das brauche ich gerade. Dass du mich siehst. Dass du mich willst. Dass du nicht nur den Verletzten hältst, sondern den Mann, den du liebst. Auch wenn es gerade nur ein Gedanke war.“
Er drehte sich ganz um, setzte sich auf Aljoschas Schoß, Knie links und rechts von seinen Hüften, Hände auf Aljoschas Schultern. Das Handtuch rutschte ein wenig, aber keiner von beiden kümmerte sich darum.
„Ich liebe dich“, sagte Elbrun leise, die Stirn wieder an Aljoschas gelehnt. „Mit allem, was ich bin. Auch mit den gebrochenen Teilen. Und ich liebe, dass du mich willst – selbst wenn es nur eine Millisekunde lang ist.“
Aljoscha legte die Hände an Elbruns Hüften, hielt ihn fest, aber sanft.
„Ich will dich immer“, murmelte er. „Aber heute ... heute will ich dich vor allem halten. Und wenn du irgendwann wieder lachen kannst, wieder streiten, wieder ... alles andere, dann bin ich da. Für alles.“
Elbrun lächelte – ein echtes, kleines, müdes Lächeln.
„Dann halte mich noch ein bisschen“, flüsterte er. „Und vielleicht ... später ... denken wir beide wieder unanständig.“
Aljoscha lachte leise, zog ihn in eine enge Umarmung.
„Später“, versprach er. „Aber jetzt ... jetzt halte ich dich einfach nur.“
Und so saßen sie da – nackt, halb nackt, verletzlich –, auf dem Boden ihres Quartiers, während draußen die Sterne vorbeizogen und die Enterprise weiterflog.
Manchmal ist die intimste Berührung nicht Sex. Sondern einfach nur halten. Und wissen, dass der andere einen nicht loslässt. Nie.
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