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Enterprise-Krieg und Liebe im Weltraum-Staffel 7
Teil 4
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Informationen
- Story: Enterprise-Krieg und Liebe im Weltraum-Staffel 7
- Autor: KAY
- Die Story gehört zu folgenden Genre: Science Fiction
Einige Tage waren vergangen. Die Hazard-Team-Protokolle und der neue Einsatzleitfaden waren vom Sternenflottenkommando offiziell abgesegnet und in Kraft gesetzt worden. Die Enterprise hatte als erstes Schiff der Flotte alle Module erfolgreich implementiert, und Elbruns präzise Beobachtungen und Anpassungen hatten maßgeblich dazu beigetragen, dass das System nun als Muster galt. Nun sollte er das Programm auf einem zweiten Schiff einführen – der USS Sojourner, unter dem Kommando von Captain Top. Das Schiff war bereits auf dem Weg zur Tzenkethi-Grenze, um sich dort mit der Enterprise zu treffen.
Auf der Brücke herrschte gespannte Erwartung. Elbrun stand vor dem Hauptschirm, die Hände auf dem Rücken verschränkt, während die Sojourner als heller Punkt in der Ferne auf dem Display erschien. „Entfernung zur Sojourner?“, fragte Elbrun ruhig.
„Vierhunderttausend Kilometer und sinkend, Sir", antwortete Lieutenant Commander Niwan präzise, ohne den Blick von der Steuerkonsole zu heben.
Aljoscha stand neben Elbrun, die Hände locker hinter dem Rücken verschränkt, den Blick auf die taktischen Anzeigen gerichtet. „Dann wird es bald ernst. Ich bin gespannt, wie Tops Crew mit dem Hazard-Konzept zurechtkommt.“
Elbrun nickte knapp. „Top ist ein fähiger Offizier. Er wird sich anpassen – und seine Crew auch. Ich kenne ihn gut genug, um zu wissen, dass er das Beste daraus machen wird.“
„Bringen Sie uns in Transporterreichweite", befahl Aljoscha ruhig.
„Aye, Sir. Entfernung sinkt auf dreitausend Kilometer ... Transporterreichweite erreicht", bestätigte Niwan.
Elbrun atmete einmal tief durch und strich sich über die Uniformjacke. „Dann wollen wir mal", meinte er, drehte sich um und ging in Richtung Turbolift. Nach ein paar Schritten blieb er stehen, wandte sich halb um und blickte zu Aljoscha. „Kommst du?“
Aljoscha sah überrascht auf. „Ich soll mit?“
„Ja, klar", erwiderte Elbrun mit einem leichten Lächeln.
Aljoscha nickte und sagte über die Schulter: „Commander Mamaav, Sie haben die Brücke.“
„Verstanden, Captain", erwiderte Mamaav.
Elbrun und Aljoscha betraten den Turbolift, die Türen schlossen sich lautlos hinter ihnen. Einen Moment lang herrschte angenehme Stille, nur das leise Surren des Lifts war zu hören.
„Ich freue mich auf Top", sagte Elbrun schließlich, seine Stimme hatte einen Anflug von Wärme.
Aljoscha lächelte. „Ich mich auch. Wir haben ihn ewig nicht mehr gesehen.“
Elbrun nickte, ein leises, zufriedenes Summen in seiner Stimme. „Er war immer jemand, auf den man sich verlassen konnte – ruhig, verlässlich, aber mit diesem ganz eigenen Humor. Ich bin gespannt, wie sich seine Crew entwickelt hat.“
Aljoscha schnaubte leise, ein kaum verborgenes Lächeln auf den Lippen. „Ach komm, mach mir nichts vor. Du hast dieses leicht dümmliche Grinsen im Gesicht – du freust dich eher auf ihn und die privaten Stunden mit ihm als auf die Arbeit.“
Elbrun grinste offen. „Ja, das auch", gab er zu und zwinkerte Aljoscha verschmitzt zu. Der Turbolift kam mit einem sanften Ruck zum Stillstand, und die Türen glitten auf. Der vertraute, sterile Geruch des Transporterraums empfing sie.
Ein Techniker stand bereits an der Konsole und sah erwartungsvoll auf. „Wir sind bereit zum Beamen, Sir", meldete er konzentriert.
Elbrun trat auf die Plattform, Aljoscha folgte ihm, die Bewegungen ruhig und vertraut. Sie wechselten einen kurzen Blick – ein stilles, unausgesprochenes Einverständnis, das mehr sagte als Worte.
„Energie", befahl Elbrun.
Ein gleißender Lichtstrahl erfasste sie, ließ ihre Konturen in goldenem Schimmer verschwimmen – und die Welt der Enterprise löste sich in glitzerndem Transporterlicht auf.
Elbrun und Aljoscha materialisierten im Transporterraum der Sojourner. Das vertraute Summen erstarb, und kaum hatten sich ihre Konturen gefestigt, glitt die Tür mit einem leisen Zischen auf.
Top stand dort, breit grinsend, seine Präsenz eine explosive Mischung aus Energie und verführerischem Charme. „Schön, euch zu sehen", raunte er mit rauer, herzlicher Stimme und trat näher, sein Blick auf Elbrun geheftet.
Aljoscha und Elbrun stiegen von der Plattform, der letzte Schimmer des Transporterstrahls verblasste. Elbrun hob die Hand zu einer angedeuteten Begrüßung, doch bevor er reagieren konnte, stürmte Top auf ihn zu. Mit einem hungrigen Lächeln schlang er die Arme um Elbrun, zog ihn dicht an sich und presste seine Lippen in einem leidenschaftlichen, fast gierigen Kuss auf seine. Die Wärme ihrer Körper verschmolz, Hände glitten über Rücken, während ihre Münder sich in einem heißen, tiefen Tanz fanden, gefüllt mit unterdrückter Sehnsucht und wilder Intimität.
Elbrun gab sich einen Moment hin, seine Finger gruben sich in Tops Uniform, ein leises Stöhnen entkam ihm, während er den Kuss mit gleicher Intensität erwiderte. Die Luft knisterte vor Spannung, ihre Körper pressten sich enger, ein sinnliches Spiel aus Nähe und Verlangen.
Aljoscha stand daneben, sein Atem stockte. Ein heißes, stechendes Gefühl durchzuckte seine Brust – kein Schmerz, sondern ein brennendes Gemisch aus Besitzanspruch und unbändiger Sehnsucht. Sein Blick haftete an der Szene, die Lippen leicht geöffnet, während ein innerer Sturm ihn erfasste. Er wollte sich einmischen, Teil dieses feurigen Moments sein, doch stattdessen stand er erstarrt, gefangen zwischen Bewunderung und einem brennenden Verlangen, das ihn innerlich erbeben ließ.
Elbrun und Top lösten sich nach einem leidenschaftlichen Moment voneinander, ihre Atemzüge schwer, ein Glühen in ihren Augen. Die Spannung im Transporterraum knisterte noch, als Top sich mit einem warmen, verspielten Lächeln zu Aljoscha wandte. Er trat näher, seine Bewegungen geschmeidig und zielstrebig, und zog Aljoscha sanft in seine Arme.
Mit einer zärtlichen Geste legte Top eine Hand an Aljoschas Wange, seine Finger streichelten leicht über die Haut, bevor er sich vorbeugte. Der Kuss, der folgte, war weich und sinnlich, ein langsamer Tanz ihrer Lippen, der mit jeder Sekunde tiefer wurde. Es lag eine warme Intimität darin, ein Kontrast zur wilden Leidenschaft mit Elbrun – eine Einladung, die Aljoschas Sinne umhüllte. Tops Atem mischte sich mit seinem, eine subtile Hitze, die Aljoschas Herz schneller schlagen ließ.
Elbrun beobachtete die Szene, ein sanftes Lächeln auf den Lippen, während ein Hauch von Stolz und Zuneigung in seinem Blick lag. Aljoscha schmolz in die Umarmung, seine Hände fanden zögernd Tops Rücken, und für einen Moment schien die Welt um sie herum stillzustehen, gefangen in diesem sinnlichen Augenblick.
Top löste sich von Aljoscha, sein Blick noch warm von der Berührung, ein leichtes, sinnliches Lächeln auf den Lippen. „Das war nur ein Vorgeschmack“, murmelte er, „aber später gibt’s mehr. Kommt, ich zeige euch, was wir vorbereitet haben.“
Er führte Elbrun und Aljoscha selbstbewusst durch die Gänge der USS Sojourner, hin zur Hazard-Team-Operationszentrale. Die Luft war erfüllt von einer stillen Spannung, die sich mit der Freude des Wiedersehens mischte.
„Ich habe euch vermisst“, sagte Top leise, ein kurzer, intensiver Blick galt Elbrun, bevor er zu Aljoscha glitt.
Elbrun nickte, seine Stimme weich, aber bestimmt: „Wir dich auch, Top.“
Aljoscha stimmte zu, seine Augen auf Top gerichtet. „Monate ohne dich waren lang. Es ist gut, dich wiederzusehen – und zu wissen, dass wir ein paar Tage zusammenarbeiten werden.“
Top verlangsamte den Schritt, ließ seinen Blick über beide gleiten, eine stille Anerkennung in seiner Haltung. „Ihr habt mir gefehlt, mehr, als ich sagen kann. Vielleicht finde ich später einen Weg, das zu zeigen – wenn die Arbeit erledigt ist.“
Die Atmosphäre war intensiv, geprägt von Respekt, Wiedersehensfreude und einer subtilen Sinnlichkeit, die auf die kommenden Stunden und die bevorstehende Zusammenarbeit hinwies.
Sie erreichten die Hazard-Team-Operationszentrale, ein hochmodernes Ensemble aus holografischen Projektoren, phasengesteuerten Trainingsmodulen und taktischen Anzeigeeinheiten. Das Herzstück war ein rundes Podium, auf dem Außenmissionsszenarien simuliert und analysiert wurden – raue, feindliche Landschaften, von Wüsten bis zu asteroidengesprengten Zonen, während das Team darauf trainierte, in gefährlichem Gelände zu operieren.
Top drehte sich zu ihnen um, seine Augen funkelten vor Stolz und Aufregung. „Wir haben die Systeme an die neuesten Protokolle angepasst und neue Szenarien für Außenmissionen hinzugefügt. Ich wollte sicherstellen, dass alles einsatzbereit ist, bevor ihr hier auftaucht.“
Elbrun trat näher, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, und studierte die holografische Projektion einer simulierten feindlichen Zone. „Sehr gut. Ich werde prüfen, wie das Team auf diese Bedingungen reagiert und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen. Der Fokus bleibt: Überleben, Koordination und Anpassungsfähigkeit in feindlichem Terrain.“
Aljoscha ließ den Blick über die Crew schweifen, die gerade Ausrüstung für eine virtuelle Außenmission vorbereitete. „Sie wirken diszipliniert. Top, deine Leute sind gut aufgestellt für solche Einsätze.“
Top lächelte knapp. „Danke. Aber ich weiß, dass wir noch von eurer Erfahrung profitieren können. Besonders deine Einschätzung, Aljoscha, wird uns helfen.“
Elbrun nickte, ein leises, anerkennendes Summen. „Dann lasst uns starten. Ich möchte das Kernteam inspizieren, dann führen wir eine Simulation im feindlichen Gelände durch.“
Top nickte zustimmend. „Das Kernteam ist bereit. Sie kennen die Abläufe – ihr werdet sehen, wie sie sich schlagen.“
Elbrun ging mit ruhigen, sicheren Schritten an den Stationen vorbei, betrachtete die Offiziere, prüfte ihre Ausrüstung und stellte kurze Fragen zu ihren Einsatzplänen. Sein Blick war wachsam, aber ermutigend – er wollte ihre Fähigkeiten im Umgang mit gefährlichen Außenmissionen einschätzen, nicht sie unter Druck setzen.
Elbrun blieb bei einer Offizierin stehen, die gerade eine holografische Karte eines feindlichen Terrains studierte. „Lieutenant, wie würden Sie Ihr Team in dieser Canyon-Simulation positionieren, wenn ein Hinterhalt droht?“, fragte er mit ruhiger Autorität.
Die Offizierin zögerte kurz, dann deutete sie auf die Karte. „Ich würde die Flanken sichern, Sir, und das Team in einer V-Formation aufstellen – so haben wir Sicht und Deckung zugleich.“
Elbrun nickte anerkennend. „Solide Taktik. Üben Sie das gleich mit der Simulation, aber fügen Sie einen Zeitfaktor hinzu.“ Er ging weiter, seine Augen prüften die Ausrüstung – Phaser, Umweltanzüge, mobile Schilde –, während die holografische Projektion ein tobendes Gewitter über einer felsigen Ebene zeigte.
Aljoscha trat neben Top, seine Stimme gedämpft, aber neugierig. „Dein Team scheint bereit für die raue Arbeit. Hast du sie selbst auf solche Szenarien vorbereitet?“
Top verschränkte die Arme, ein stolzes Funkeln in den Augen. „Ich habe die Grundlagen gelegt, aber sie haben sich alles selbst beigebracht, dank Elbruns Leitfaden.“
Elbrun, der die Worte aufschnappte, drehte sich halb um, ein feines Schmunzeln auf den Lippen. „Konzentriert euch, ihr zwei. Die Simulation startet in zehn Minuten. Ich werde das Team begleiten, ich gehe mich umziehen. Top, du wirst das Team überwachen. Aljoscha, überwache die taktische Analyse. Und schau auf meine Werte, bitte.“
Beide nickten, die Atmosphäre wurde fokussiert, aber durchzogen von einer untergründigen Spannung. Die Crew nahm ihre Positionen ein, während die Zentrale mit einem leisen Summen auf die bevorstehende Außenmissionssimulation vorbereitet wurde.
Nach fünf Minuten kehrte Elbrun aus der Umkleide zurück. Seine Uniform, die Jongdae Park, sein Adjutant, ihm schnell gebracht hatte, schmiegte sich wie eine zweite Haut an seinen Körper. Als Top Elbrun erblickte, spürte er sofort eine Welle der Hitze durch sich hindurchgehen – der Anblick gefiel ihm mehr, als er zugeben wollte. Die Uniform betonte jeden Muskel, jede Kontur, und die deutliche Ausbeulung im Schritt ließ kaum Raum für Fantasie.
Aljoscha grinste Top an, der vertraute Anblick von Elbrun war ihm nicht neu, doch auch er fand ihn nicht weniger anziehend. Die straffe Passform der Uniform, die Elbruns Gestalt perfekt zur Geltung brachte, versetzte die Luft in der Zentrale für einen Moment in eine geladene Stille.
Elbrun trat auf das zentrale Podium, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, seine Uniform wie eine zweite Haut, die jede Bewegung mit einer elektrisierenden Präzision unterstrich. In seiner Hand hielt er den Photonenstoß, die Waffe glänzte bedrohlich im Licht der Zentrale, als er seinen scharfen Blick über die Crew schweifen ließ. „Beginnen wir mit einem Durchgang im feindlichen Gelände. Beobachtet die Reaktionen, passt die Taktik an, und vergesst nicht: Kommunikation und Koordination sind der Schlüssel. Ich werde aktiv eingreifen.“
Top nickte entschlossen und wandte sich an seine Offiziere. „Alle Stationen bereit? Dann starten wir – jetzt!“ Seine Stimme vibrierte vor Energie.
Die holografische Projektion flammte auf, die Canyonlandschaft materialisierte sich mit einem ohrenbetäubenden Donnergrollen. Blitze zuckten über den Himmel, der Wind peitschte durch die Simulationsanzüge, und Rauch stieg aus explodierenden Sprengfallen auf. Die Offiziere reagierten blitzschnell: Phaser wurden gezückt, Deckungen gesucht, und die Kommunikation über die Handsender knisterte vor Aktivität. Plötzlich tauchten holografische Feinde auf, ihre Bewegungen schnell und unberechenbar.
Elbrun sprang ins Geschehen, der Photonenstoß in seinen Händen ein tödlicher Tanzpartner. Mit einem gezielten Schuss neutralisierte er eine simulierte Bedrohung. Der abgefeuerte Photonentorpedo zerfetzte das Ziel mit einer Explosionskraft, die selbst ihn überraschte. Elbrun hielt inne, ein flüchtiger Gedanke schoss durch seinen Kopf: Vielleicht keine gute Idee, diese Waffe für lebendige Ziele zu nutzen – sie ist eher für Fahrzeuge und Mauern geeignet. Die Waffe, die nur zehn Schüsse fasste, bevor sie nachgeladen werden musste, summte warnend in seiner Hand. „Flanken sichern!“, rief er, seine Stimme durchschnitt den Lärm wie ein Peitschenhieb. „Lieutenant, decken Sie die linke Seite!“
Aljoscha stand an der taktischen Konsole, seine Finger flogen über die Displays, während er Daten analysierte. „Reaktionszeiten sind top, aber die linke Flanke ist exponiert – verstärken Sie die Position!“ Seine Stimme war ein fokussierter Befehl, während er die Simulation steuerte, seine Augen auf die flackernden Anzeigen geheftet.
Top beobachtete das Chaos mit angespanntem Stolz, seine Hände ballten sich zu Fäusten, als er die Bewegungen seiner Crew verfolgte.
Die Simulation explodierte in Action: Das Gelände veränderte sich jäh, neue Feindwellen stürmten heran, und eine simulierte Felslawine drohte das Team zu überrollen. Elbrun feuerte präzise Salven ab, der Photonenstoß summte mit jeder Entladung, während er sich geschickt zwischen den Offizieren bewegte, Anweisungen brüllte und die Moral mit seiner Präsenz stützte. „Rückzugspunkt neu definieren!“
Die Crew reagierte mit beeindruckender Disziplin, passte ihre Taktik an und kämpfte sich durch das Szenario. Als die letzte Feindwelle fiel, endete die Simulation mit einem triumphierenden Signal. Elbrun senkte die Waffe, sein Atem schwer, ein zufriedenes Nicken auf den Lippen. „Ausgezeichnet. Ihr habt die Protokolle beherrscht und improvisiert – genau das, was ich wollte.“
Aljoscha atmete erleichtert aus, seine Augen leuchteten vor Bewunderung. „Top, dein Team hat sich bewährt – und Elbruns Eingreifen war genial.“
Top grinste, die Hitze des Adrenalins in seinen Augen. „Sie haben sich übertrumpft – und eure Präsenz hat sie angetrieben. Besonders deine Aktion, Elbrun.
Elbrun wandte sich beiden zu, ein leichtes Schmunzeln spielte um seine Lippen, während er den Photonenstoß zurück in die Halterung schob. „Dann war unser erster Test auf der Sojourner ein Erfolg. Gut gemacht.“
Die Crew entspannte sich, das Summen der Technik wurde wieder zum Hintergrundrauschen, doch die Luft blieb geladen mit der Energie des gerade Erlebten.
Elbrun ließ sich nach der Simulation auf einen Stuhl sinken, griff nach einem Glas Wasser und trank in tiefen Zügen. Das Ganze hatte ihn mehr angestrengt, als er zugeben wollte, doch er spürte, wie er mit jedem Training besser wurde – seine Kondition wuchs stetig. Immer sportlich gewesen, lag seine Stärke jedoch nicht im Bodengefecht. Als taktischer Offizier hatte er eine solide Grundausbildung im Nahkampf, aber seine wahre Meisterschaft lag in Raumschiffwaffen und Raumkampf, wo sein strategischer Verstand zur vollen Entfaltung kam.
Während Elbrun das Wasser trank, spürte er, wie sein Puls allmählich wieder ruhiger wurde. Er lehnte sich zurück, die Augen halb geschlossen, und ließ die Anspannung der Simulation langsam von sich abfallen. Die Crew begann, die Ausrüstung zu überprüfen und die Daten der Übung zu analysieren, während ein leises Murmeln durch die Zentrale ging.
Aljoscha trat zu ihm heran, ein besorgtes, aber ermutigendes Lächeln auf den Lippen. „Du hast dich gut geschlagen da draußen.“
Elbrun nickte schwach, ein leichtes Lächeln zeichnete sich ab. „Danke.“ Er stellte das Glas ab und richtete sich auf, seine Entschlossenheit kehrte zurück.
Top gesellte sich hinzu, seine Haltung entspannt, aber seine Augen funkelten vor Anerkennung. „Du hast das Team inspiriert, Elbrun. Auch wenn das Bodengefecht nicht dein Terrain ist – deine Präsenz hat einen Unterschied gemacht.“
Elbrun schmunzelte leise. „Ich mache diese Simulationen auch, um zu sehen, ob alles so funktioniert, wie ich es mir vorstelle, welche Verbesserungen nötig sind. Und so trainiere ich auch gleich noch mit.“
Top nickte, ein anerkennendes Lächeln auf den Lippen. „Dann haben wir alles richtig gemacht. Euer gemeinsames Training zahlt sich aus.“
Aljoscha legte eine Hand auf Elbruns Schulter, ein stilles Zeichen der Nähe und des Respekts. „Ich wusste, dass es gut laufen würde, aber ich bin beeindruckt, wie ruhig und effizient du das Team leitest.“
Elbrun atmete tief durch, ein leises Summen der Zufriedenheit in seiner Stimme. „Gut, dann lasst uns die Daten auswerten und sehen, wo wir noch kleine Anpassungen machen müssen.“
Top wandte sich an seine Offiziere. „Team, bereitet die Aufzeichnungen für Admiral Tiran vor, wir werden die Szenarien Schritt für Schritt durchgehen. Ihr habt euch hervorragend geschlagen, aber es gibt immer Raum für Optimierung.“
Die Crew machte sich an die Arbeit, während Elbrun und Aljoscha gemeinsam die taktischen Bildschirme überprüften. Jede Reaktion, jede Anpassung wurde analysiert, Empfehlungen wurden notiert, und die Struktur der Hazard-Team-Protokolle auf der Sojourner wurde feingeschliffen.
Elbrun lehnte sich kurz zurück, betrachtete die Projektionen und die konzentrierten Gesichter seiner Freunde und spürte eine Mischung aus Stolz und stiller Zufriedenheit. „Top, deine Crew ist stark – aber noch wichtiger, sie ist lernbereit und flexibel. Genau das wollte ich sehen.“
Top grinste, seine Augen glitten über Elbrun und Aljoscha, ein Hauch von Wärme und persönlicher Spannung lag in seinem Blick. „Das hätte ich mir nicht besser vorstellen können. Eure Anwesenheit macht den Unterschied – beruflich und … na ja, ihr wisst schon.“
Aljoscha lachte leise, ein Funken Neugier in seinen Augen. „Das „na ja, ihr wisst schon“ lasse ich einfach mal so stehen.“
Elbrun schmunzelte, seine Hand glitt kurz zu Aljoschas, die Finger verschränkten sich, ein stilles Zeichen ihrer Verbindung. „Dann machen wir weiter. Simulation abgeschlossen, Analyse beginnt – aber ich sehe schon, dass dies ein produktiver Aufenthalt auf der Sojourner wird.“
Die drei standen nebeneinander, vereint durch Freundschaft, Respekt und ein unerschütterliches Band, bereit, die nächsten Schritte der Hazard-Team-Einführung zu gestalten, während die holografischen Landschaften langsam in den Hintergrund verschwanden.
Top trat an das Hauptdisplay, wo die Auswertungsdaten der Simulation in flackernden Diagrammen aufleuchteten. „Hier", sagte er und deutete mit scharfem Blick auf die Zahlen. „Die Reaktionszeit lag im Durchschnitt bei 1,4 Sekunden. Gut, aber noch nicht perfekt. Wir sollten das Zieltraining in unübersichtlichem Terrain verschärfen.“
Elbrun nickte, seine Augen scannten die Werte mit Präzision. „Einverstanden. Aber wir müssen auch die Priorisierung bei unerwarteten Bedrohungen schärfen. In Minute sieben hätte die linke Flanke sofort zurückfallen müssen – stattdessen hielten sie die Position. Zu riskant.“
Top verschränkte die Arme, sein Ton respektvoll, aber bestimmt. „Das war Lieutenant Seras Entscheidung. Sie wollte Deckung für das Rückzugsteam schaffen. Falsche Priorität, aber die Absicht war solide.“
Aljoscha tippte schnell auf der Konsole, ließ ein Segment der Aufnahme abspielen. „Hier. Sie reagiert auf den Funkspruch von Team Zwei – der Rückzug verzögert sich um zwölf Sekunden. Instinkt statt Kalkül.“
Elbrun nickte langsam, seine Miene nachdenklich. „Gut erkannt. Das Team muss Instinkt und Protokoll besser verknüpfen. In echten Einsätzen kann Zögern tödlich sein.“
Top lächelte schmal. „Ich setze das ins nächste Training.“
Eine konzentrierte Stille legte sich über die Zentrale, nur das leise Summen der Holoanzeigen durchbrach die Luft, ihre Reflexe tanzten über Elbruns angespanntes Gesicht, während er die Daten prüfte. Dann wandte er sich an Top. „Wie sieht der Zeitplan für das nächste Szenario aus?“
„Morgen früh könnten wir ein erweitertes Szenario starten", antwortete Top.
„Gut", sagte Elbrun knapp. „Ich will eine Simulation auf einem Borg-Schiff. Mission: Datenbeschaffung.“
Top hob überrascht die Augenbrauen, doch ein entschlossenes Nicken folgte. „Einverstanden. Nimmst du wieder teil?“
„Nein", erwiderte Elbrun ruhig. „Das Team soll es alleine schaffen. Lieutenant Sera übernimmt die Leitung.“
Top tippte die neuen Parameter ein, sein Blick schnellte hoch. „Ein Borg-Schiff also. Das wird ihre Nerven auf die Probe stellen.“
„Genau darum geht’s", entgegnete Elbrun. „Ich will sehen, wie sie ohne direkte Befehle handeln. Borg lassen sich nicht bluffen.“
Top nickte nachdenklich. „Ich mache es so echt wie möglich – Geräusche, Licht, taktische Hürden.“
Aljoscha lehnte sich gegen die Konsole, Arme locker verschränkt. „Wenn du die Borg so realistisch machst, deaktiviere die Regenerationseinheiten. Sonst kämpfen sie sich zu Tode.“
Top grinste flüchtig. „Ich dachte, du magst Herausforderungen.“
„Nur, wenn ich nicht zusehen muss, wie sie daran zerbrechen", gab Aljoscha trocken zurück.
Elbrun schnitt das Geplänkel mit einem knappen, anerkennenden Nicken ab. „Gut. Ihr zwei arbeitet die Parameter aus. Ich will den Ablaufbericht bis heute Abend auf meinem Schreibtisch.“
Top salutierte halb im Scherz. „Jawohl, Admiral.“
Elbrun warf ihm einen ruhigen Blick zu, in dem Vertrautheit und Respekt mitschwangen, dann wandte er sich an Aljoscha. „Wir gehen an Bord zurück. Ich will den Bericht prüfen, bevor wir morgen starten.“
Aljoscha nickte. „Verstanden.“
Top trat näher, seine Stimme wurde weicher. „Ich bin froh, dass ihr hier seid. Dass du das persönlich übernimmst, Elbrun.“
Elbrun sah ihn an, sein Ton warm, aber bestimmt. „Ich auch. Du hast hier etwas Außergewöhnliches aufgebaut. Mach weiter so. Sehen wir uns nachher?“
„Wenn ihr wollt, komme ich gern vorbei – schließlich willst du den Bericht auf deinem Schreibtisch haben", meinte Top mit einem verschmitzten Lächeln.
„Dann bis später", sagte Elbrun und erwiderte das Lächeln.
Ein kurzer, intensiver Blick zwischen ihnen, ein stilles Einverständnis, bevor Aljoscha dem Transporterchief zunickte. „Energie.“
Der gleißende Strahl erfasste sie, und die Zentrale der Sojourner löste sich in goldenem Licht auf.
Das Licht verblasste, und die Umrisse des Transporterraums der Enterprise schälten sich mit einem sanften Flimmern aus der gleißenden Energie. Der Boden vibrierte leicht unter ihren Stiefeln, ein vertrautes Gefühl, das wie eine heimliche Umarmung wirkte, als die Plattform herunterfuhr.
Elbrun atmete tief durch, ein leises Zittern in seiner Brust, als die vertraute Atmosphäre seines Schiffs ihn einhüllte – der dezente Geruch nach gereinigter Luft, das gedämpfte Summen der Energieleitungen, das wie ein leises Herzschlag seines Zuhauses klang. Seine Schultern sanken unmerklich, als ob die Last der Sojourner-Simulation von ihm abfiel. Aljoscha trat neben ihn, eine Bewegung, die mehr als nur Routine war – ein stilles Versprechen von Nähe, das ihn tröstete.
„Willst du erst essen oder gleich den Bericht sehen?“, fragte Aljoscha, seine Stimme warm, während sie den Korridor entlangschritten, ihre Schritte im Einklang, als würden sie sich gegenseitig stützen.
„Bericht", kam Elbruns knappe Antwort, doch ein weiches Lächeln lag in seinem Ton, ein Hauch von Dankbarkeit für Aljoschas Fürsorge.
Im Quartier war das Licht gedimmt, der Schreibtisch aufgeräumt bis auf das blinkende PADD mit Tops Übertragung. Elbrun nahm es auf, aktivierte die Daten mit einer Hand, die noch leicht zitterte, während Aljoscha sich mit einem tiefen, erleichterten Seufzer in den Sessel sinken ließ. Die Analyse erfüllte den Raum mit Projektionen: ein kaltes, metallisches Borg-Schiff, rot markierte Engstellen, Verlustzonen, die wie stille Warnungen flackerten. Ein Schauer lief Elbrun über den Rücken – die Realität dieser Bedrohung traf ihn tiefer, als er zeigen wollte.
„Er hat das ernst gemeint", sagte Aljoscha leise, seine Stimme schwer von Ehrfurcht und Sorge.
Elbrun nickte, ein Kloß im Hals. „Deshalb ist er gut.“ Die Worte kamen rau, getragen von einem stillen Stolz auf Top und eine unerwartete Sehnsucht nach der Zeit, als sie alle enger verbunden waren.
Ein Moment der Stille legte sich über sie, nur durchbrochen vom flackernden Licht der Projektionen, das ihre Gesichter in ein kaltes, metallisches Glühen tauchte. Dann wandten sie sich dem Essen zu. Auf dem Tisch stand ein dampfendes Repliziertes Gericht: ein würziger Eintopf aus zartem synthetischem Fleisch, reichhaltiger Brühe und frischen Gemüsen, garniert mit Kräutern, die einen herzhaften Duft verströmten. Dazu gab es knuspriges Brot, dessen goldene Kruste unter Elbruns Fingern knackte, als er ein Stück abbrach. Er aß mit sichtbarem Genuss, jeder Bissen eine willkommene Erholung für seinen ausgehungerten Körper, die Wärme des Essens eine stille Stärkung für seine Seele. Er wusste, er brauchte diese Energie für die kommenden Herausforderungen.
Gegen späten Abend ertönte ein leises Klingeln an der Tür.
„Herein", rief Elbrun, der auf dem Sofa saß.
Top trat ein, die Uniform halb geöffnet, Schweiß glänzte auf seiner Stirn, ein PADD unter dem Arm. „Ich wollte euch das Update persönlich bringen", sagte er, sein Blick kurz, direkt, fast suchend – ein Ausdruck von Sehnsucht, den er nicht ganz verbergen konnte.
Elbrun sah ihn an – einen Moment zu lang, ein tiefes Gefühl von Vertrautheit und unausgesprochener Geschichte in seinen Augen. „Dann leg los.“
Top stellte das PADD ab, rief die neuen Parameter auf, seine Hände zitterten leicht vor Anspannung. „Ich habe die Regenerationseinheiten deaktiviert, wie du vorgeschlagen hast, Aljoscha. Außerdem simuliere ich das innere Sensornetz der Borg – das Team bleibt höchstens zwei Minuten unentdeckt, wenn sie Fehler machen.“
Aljoscha lehnte sich vor, seine Stimme eine Mischung aus Bewunderung und Sorge. „Das ist brutal. Aber effektiv – sie werden wachsen daran.“
„Genau das sollen sie lernen", sagte Elbrun ruhig, doch seine Worte trugen das Gewicht einer stillen Verantwortung, die ihn belastete.
Top nickte, dann trat ein schweres Schweigen ein. „Ich hatte fast vergessen, wie es sich anfühlt, direkt mit euch zu arbeiten", gestand er, seine Stimme rau vor Emotion. „Es fühlt sich … wie nach Hause kommen an.“
Elbrun hielt seinem Blick stand, ein warmer Schimmer in seinen Augen. „Dann gewöhn dich wieder dran.“
Ein elektrisierendes Schweigen hing in der Luft – Vertrautheit, Erinnerungen, ein unausgesprochenes Band, das sie verband. Dann brach Elbrun die Spannung mit einem knappen: „Gut gemacht. Morgen um sieben starten wir.“
„Möchtest du was essen oder trinken?“, fragte Aljoscha, seine Stimme weich vor Fürsorge.
„Ja, gern", antwortete Top, seine Schultern entspannten sich, als er sich neben Elbrun aufs Sofa sinken ließ. „Ein Sandwich und ein Tee wären super.“
Die Atmosphäre lockerte sich, während Aljoscha sich zum Servieren wandte, doch die tiefen Emotionen – Freundschaft, Respekt und ein Hauch von Sehnsucht – pulsierten still zwischen ihnen, ein Versprechen, das die Nacht erhellte.
Elbrun legte den Arm um Top und zog ihn sanft zu sich, eine einfache, vertraute Geste, die mehr sagte als Worte – ein stummes Bekenntnis ihres tiefen Vertrauens. Die Wärme ihrer Nähe durchdrang die Stille, ein Trost nach dem anstrengenden Tag.
„Diese Nähe habe ich vermisst", flüsterte Top, seine Stimme kaum hörbar, getragen von einer Sehnsucht, die in seinen Augen glitzerte.
Elbrun erwiderte nichts, nur ein knappes Nicken, doch seine Haltung entspannte sich merklich – ein Hauch von Frieden legte sich über seine Züge, als ob Tops Worte eine alte Wunde sanft berührten.
Aljoscha stellte den Tee und das Sandwich auf den niedrigen Tisch, der Duft von aromatischem Schwarztee, vermischt mit dem herzhaften Aroma des frischen Sandwiches – dick mit Schinken und geschmolzenem Käse belegt –, füllte das Quartier mit einer heimeligen Wärme. „Hier, iss erst einmal", sagte er ruhig, seine Stimme ein sanfter Anker in der Stille.
Top griff dankbar zu, nahm einen kräftigen Bissen und spülte ihn mit einem Schluck Tee hinunter. „Danke. Ich glaube, ich hab seit Mittag nichts mehr gegessen", gestand er, ein schwaches Lächeln auf den Lippen.
„Kein Wunder", meinte Aljoscha, ein zärtlicher Unterton in seiner Stimme. „Du arbeitest, als wärst du wieder auf der Akademie.“
„Altlasten", erwiderte Top trocken, und ein leises, ehrliches Lachen brach aus allen dreien hervor..
Die Atmosphäre wurde stiller, wärmer, nur das leise, beruhigende Summen der Enterprise, das Herz des Schiffs, füllte die Pausen zwischen ihren Atemzügen. Elbrun lehnte sich etwas zurück, sein Blick verlor sich in den Projektionen an der Wand – kalt und taktisch, doch sie spiegelten auch die Herausforderungen, die vor ihnen lagen. „Morgen wird es anspruchsvoll", sagte er schließlich, seine Stimme schwer von Verantwortung, aber auch von einem stillen Vertrauen. „Aber sie schaffen das. Ich hab Vertrauen in dein Team.“
Top nickte langsam, seine Augen suchten Elbruns Blick, und ein tiefes Gefühl von Dankbarkeit schwang in seiner Antwort mit. „Ich weiß. Und das bedeutet mir mehr, als ich sagen kann.“
Aljoscha ließ sich neben Top aufs Sofa sinken, die Bewegung geschmeidig, sein Körper dicht genug, um die Wärme des anderen zu spüren. „Wie wäre es, wenn wir alle drei jetzt endlich Feierabend machen und den Abend noch schön gestalten?“, schlug er vor, seine Stimme ein samtiges Flüstern, das mit einem verführerischen Funkeln in seinen Augen einherging.
Top hob eine Augenbraue, ein sinnliches Lächeln spielte um seine Lippen, während er sich leicht vorbeugte. „Und was schwebt dir da so vor?“, fragte er, seine Stimme rau vor Neugier, sein Atem streifte Aljoschas Haut.
„Naja", begann Aljoscha, seine Stimme sank zu einem tiefen, verlockenden Murmeln, „wir könnten damit anfangen, dass du mich jetzt so küsst wie Elbrun vorhin zur Begrüßung.“ Sein Blick bohrte sich in Tops, eine stille, einladende Herausforderung, die die Luft mit einer elektrisierenden Spannung erfüllte.
Top zögerte keinen Moment. Er drehte sich zu Aljoscha, seine Hand glitt sanft an dessen Nacken, die Finger vergruben sich leicht in den weichen Haaren. Langsam näherte er sich, sein Atem warm und schwer, bis ihre Lippen sich trafen. Der Kuss begann zart, ein Hauch von Tee und Sehnsucht, doch schnell vertiefte er sich. Tops Lippen bewegten sich mit einer hungrigen Sanftheit über Aljoschas, ein sinnlicher Tanz, bei dem ihre Münder sich erkundeten, warm und feucht, ein leises Stöhnen entkam Aljoscha, als die Intensität wuchs. Die Wärme ihrer Körper verschmolz, und für einen Moment schien die Welt um sie herum zu verblassen.
Elbrun beobachtete die Szene, sein Herzschlag beschleunigte sich unmerklich, eine Welle von Wärme und Stolz durchströmte ihn. Sein Atem stockte leicht, als er die Leidenschaft zwischen Top und Aljoscha sah, ein Anblick, der alte Erinnerungen an ihre gemeinsamen Momente weckte – die Intimität, die sie einst geteilt hatten. Seine Lippen verzogen sich zu einem zarten, anerkennenden Schmunzeln, doch in seinen betazoidischen Augen glitzerte ein tieferes Gefühl: Eine Mischung aus Zuneigung und einem stillen Verlangen, das er hinter einer ruhigen Fassade verbarg. Seine Finger krampften sich leicht um die Armlehne des Sofas, als ob er sich selbst davon abhalten müsste, sich dem Moment anzuschließen, während die sinnliche Energie des Kusses die Müdigkeit des Tages in einen warmen, trägen Nebel verwandelte.
Die Nacht begann sich wie ein samtener Vorhang über das Quartier zu senken, erfüllt von einer elektrisierenden Spannung, die sich aus der Leidenschaft der drei wob. Als der Kuss zwischen Top und Aljoscha langsam verebbte, hing die Luft schwer von ihrem Atem, ein süßer Nachhall ihrer Intimität. Elbruns Blick, tief und betazoidisch intensiv, folgte jeder Bewegung, sein Herz pochte nun offen unter der Oberfläche seiner ruhigen Fassade.
Top drehte sich leicht zu Elbrun, seine Augen dunkel vor Verlangen, während er eine Hand ausstreckte, um Elbruns Arm zu berühren – eine stille Einladung. Elbrun ließ die Armlehne los, seine Finger glitten zögernd, aber bestimmt in Tops Hand, die Wärme ihrer Berührung ein Funke, der die Nacht entzündete. Aljoscha rückte näher, sein Atem streifte Elbruns Nacken, ein sanftes Kribbeln, das sich über seine Haut ausbreitete.
Ohne Worte, nur geleitet von einem instinktiven Verständnis, zogen sie sich enger zusammen. Elbruns Lippen fanden Tops in einem Kuss, der tief und fordernd war, ein Ausdruck lange unterdrückter Gefühle, während seine freie Hand Aljoschas Wange streichelte, die Haut warm unter seinen Fingern. Aljoscha erwiderte die Geste, seine Lippen glitten über Elbruns Hals, ein leises Seufzen entkam ihm, als er die empfindliche Stelle unter dem Ohr fand, wo der Puls wild schlug.
Die Leidenschaft steigerte sich, ein Tanz aus Berührungen und Atemzügen, während ihre Körper sich aneinanderschmiegten. Tops Hände glitten unter Elbruns Uniform, die Muskeln darunter fest und warm, während Aljoscha seine Finger durch Elbruns Haare wühlte, jedes Mal, wenn ihre Lippen sich trafen, ein neuer Schauer durch sie alle jagte. Die Grenzen zwischen ihnen verschwammen, ein Wirbel aus Sinnlichkeit und Vertrauen, der die Nacht mit einer Intensität erfüllte, die jenseits von Worten lag.
Die Enterprise summte weiter im Hintergrund, ein stummer Zeuge ihrer Verbindung, während die Stunden vergingen, getragen von einer Nacht voller Leidenschaft, die ihre Seelen ebenso wie ihre Körper vereinte.
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