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Enterprise-Krieg und Liebe im Weltraum-Staffel 7
Teil 3
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Informationen
- Story: Enterprise-Krieg und Liebe im Weltraum-Staffel 7
- Autor: KAY
- Die Story gehört zu folgenden Genre: Science Fiction
Am Morgen erwachte Elbrun mit einem Gefühl der Erfrischung, als die ersten sanften Lichtstrahlen des künstlichen Morgens durch das Panoramafenster des Quartiers flossen wie ein goldenes Versprechen eines neuen Tages. Neben ihm lag Aljoscha, sein Atem ruhig und gleichmäßig, ein zartes Lächeln umspielte seine Lippen, als träumte er von fernen Sternen. Aljoscha hatte sich im Schlaf von der Bettdecke befreit und lag nun auf dem Bauch, sein Körper entspannt und in der sanften Beleuchtung des Raumes wie ein Kunstwerk aus Licht und Schatten. Elbruns Herz schlug ein wenig schneller, als er seinen Mann betrachtete – die vertrauten Linien seines Rückens, die sanften Kurven, die von ihrer tiefen Verbindung erzählten. Ein warmes, liebevolles Gefühl durchströmte ihn, und er wusste, dass dieser Moment etwas Besonderes sein würde.
Mit einer zärtlichen Bewegung rutschte Elbrun näher, seine Hände glitten wie eine sanfte Brise über Aljoschas Rücken, eine stumme Liebeserklärung, die keine Worte brauchte. Er beugte sich vor, hauchte einen leichten Kuss auf Aljoschas Schulter, spürte die Wärme seiner Haut und ließ seine Finger mit einer fast ehrfürchtigen Sanftheit über dessen Seite gleiten. Aljoscha regte sich, seine Augen öffneten sich langsam, ein verschlafener, aber glücklicher Glanz lag darin, als er Elbrun erblickte. „Guten Morgen", murmelte er mit einer Stimme, die noch rau vom Schlaf war, doch voller Zuneigung. „Guten Morgen, Imzadi", antwortete Elbrun, seine Stimme ein leises Flüstern, während er Aljoscha mit einem warmen Lächeln ansah, das ihre Seelen miteinander verband.
Aljoscha drehte sich langsam auf den Rücken, ein leises, wohliges Seufzen entkam ihm, als er sich streckte und seine Hand nach Elbruns suchte. Ihre Finger verschlangen sich ineinander, ein stilles Versprechen, das tiefer ging als Worte. „Das fühlt sich wie ein Traum an", flüsterte Aljoscha, seine Augen funkelten vor Liebe, während er Elbrun näher zog. Elbrun beugte sich zu ihm, legte seine Stirn an Aljoschas, und für einen Moment teilten sie eine stille Intimität, die ihre Herzen im Einklang schlagen ließ. Dann neigte er sich weiter, seine Lippen fanden Aljoschas in einem zärtlichen Kuss, der zunächst sanft war, doch bald eine leidenschaftliche Tiefe annahm. Ihre Körper drängten sich näher, ein Tanz der Nähe, der ihre Liebe und ihr Verlangen auf eine Weise ausdrückte, die keine expliziten Worte brauchte – ein intimer Moment, in dem sie sich vollständig hingaben, ihre Seelen und Körper in einem harmonischen Rhythmus verschmolzen.
Nach einer Weile, als die Wogen ihrer Leidenschaft sich langsam glätteten, lagen sie eng umschlungen, ihre Atemzüge synchron, ihre Haut noch warm von der Intimität. Aljoschas Sinne kehrten allmählich zurück, und er lächelte schwach, seine Stimme ein liebevolles Murmeln. „Elbrun, das war … einfach überwältigend. Ich hätte nicht gedacht, dass der Morgen so beginnen würde.“ Elbrun erwiderte das Lächeln, ein unschuldiges Funkeln in seinen Augen. „Manchmal entstehen die schönsten Dinge spontan, Imzadi", sagte er leise, seine Hand streichelte zärtlich Aljoschas Wange. „Du hast wieder diese Magie an dir", seufzte Aljoscha, „du verwandelst mich in etwas, das ganz dir gehört.“ „Ich tue doch nichts Besonderes", antwortete Elbrun mit einem schelmischen, aber liebevollen Grinsen, „nur, dass ich dich mit meiner Nähe umhülle.“
„Komm, lass uns aufstehen, wir sollten uns frisch machen", schlug Elbrun vor, seine Stimme nun sanft und einladend, als er sich langsam erhob. Aljoscha lachte leise, ein Hauch von Erschöpfung in seiner Stimme. „Ich kann nicht, meine Beine sind noch Pudding“, gestand er mit einem verschmitzten Blick. Elbrun streckte die Hand aus, half ihm auf und zog ihn mit einer liebevollen Geste in eine kurze Umarmung, bevor er ihn ins Bad führte. Dort ließ er warmes Wasser in die Wanne laufen, ein seltener Luxus an Bord der Enterprise, wo Schallduschen die übliche, praktische Reinigungsoption waren – mit oder ohne Wasser –, doch nichts entspannte so tief wie ein Bad in wohltuender Wärme. Der Dampf erfüllte den Raum mit einem sanften Nebel, der die Romantik des Moments verstärkte, als er Aljoscha sanft in die Wanne hievte.
Das Wasser umschloss Aljoschas Körper wie eine zärtliche Umarmung, und er seufzte vor Behagen, während Elbrun hinter ihm einstieg. Er setzte sich und zog Aljoscha an sich, sodass dieser sich mit dem Rücken an Elbruns Brust lehnen konnte. Die Wärme des Wassers mischte sich mit der Wärme ihrer Körper, schuf einen intimen Kokon, in dem sie sich gegenseitig stützten. Elbruns Arme schlangen sich schützend um Aljoscha, seine Lippen streiften leicht dessen Ohr, während er flüsterte: „Das ist unser Moment.“ Aljoscha lehnte sich zurück, seine Hand fand Elbruns, und ihre Finger verschlangen sich erneut. „Ja", hauchte er, „perfekt.“ In der Stille des Bades, umgeben von Dampf und Liebe, genossen sie die Nähe, bereit, den Tag mit neuer Energie zu beginnen, gestärkt durch die Tiefe ihrer Verbindung.
Nach dem Bad trockneten sie sich ab und zogen sich langsam ihre Uniformen an, die scharfen Linien und das goldene Abzeichen verliehen ihnen wieder die Autorität, die ihr Rang verlangte, doch die Wärme in ihren Blicken verriet die Intimität, die sie geteilt hatten. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zum Replikator, wo sie ein liebevoll zubereitetes Frühstück aus frischen Früchten, warmem Brot und dampfendem Tee wählten. Sie setzten sich an den kleinen Tisch in ihrem Quartier, die Morgensonne malte zarte Muster auf die Wände, und während sie aßen, tauschten sie gelegentliche, liebevolle Blicke. Mitten im Genuss eines Bissens hielt Elbrun inne, seine Augen trafen Aljoschas, und mit einem sanften, tief empfundenen Ton sagte er: „Ich liebe dich, Imzadi.“ Die Worte hingen wie ein zarter Duft im Raum, und Aljoscha lächelte, seine Hand legte sich kurz auf Elbruns, ein stilles „Ich liebe dich auch“ ohne Worte, das ihre Verbindung noch fester machte, als sie den Tag mit neuer Kraft begannen.
Elbrun und Aljoscha gingen zusammen auf die Brücke, Hand in Hand, bis sie die Türen erreichten, wo sie ihre professionelle Haltung annahmen. Die Brücke summte vor ruhiger Aktivität, als Elbrun in seinen Kommandosessel sank und mit einem zufriedenen Blick seine Offiziere bei der Arbeit beobachtete. Die Enterprise flog die Patrouille entlang der Tzenkethi-Grenze, und die Sensordaten zeigten keine feindlichen Schiffe – eine willkommene Ruhepause in einer oft angespannten Region. Aljoscha nahm seinen Platz neben Elbrun ein, bevor er sich den Berichten widmete.
Die Brücke war ein Meisterwerk der Effizienz: Lieutenant Commander Shras, der andorianische Sicherheitschef, stand an der taktischen Station und überwachte die Waffensysteme mit eisiger Präzision, seine blauen Antennen zuckten leicht bei jedem Scan. Lieutenant Commander Niwan, der caitianische Steuermann, lenkte das Schiff mit geschmeidiger Sicherheit, seine Schwanzspitze wedelte entspannt, während er die Flugbahn an die sanften Grenzfluktuationen anpasste. Die Crew arbeitete nahtlos zusammen, ein gut geöltes Team unter Elbruns und Aljoschas Führung.
Plötzlich ertönte ein leises Piepen von der Wissenschaftskonsole. Lieutenant Commander Loraan, der junge bajoranische Wissenschaftsoffizier, hob die Hand. „Sir – wir orten eine ungewöhnliche Ionenspur, etwa 0,2 Lichtjahre entfernt. Keine Signatur eines Schiffs, aber es könnte ein alter Satellit oder Trümmerteil sein. Wahrscheinlich Überreste eines zivilen Frachters aus dem letzten Handelsjahr.“ Elbrun nickte gelassen. „Analyse, Commander. Ist es eine Bedrohung?“ Loraan tippte rasch auf seiner Konsole, die Finger flogen über die Displays. „Negativ, Sir. Nur passive Strahlung, keine aktiven Systeme. Empfehlung: Loggen und ignorieren, um die Patrouille nicht zu unterbrechen.“
Aljoscha lächelte leicht. „Routine, wie erwartet. Gut beobachtet, Commander.“ Shras schnaubte andorianisch zufrieden. „Sicherheitsprotokoll bestätigt – keine Eskalation nötig.“ Elbrun lehnte sich zurück, ein Hauch von Zufriedenheit in seiner Stimme. „Ausgezeichnet. Fahren Sie mit der Patrouille fort, Commander Niwan. Halten Sie die Distanz ein.“ Niwan bestätigte mit einem Nicken, und das Schiff glitt weiter durch den Raum, die Sterne ein endloses Band vor dem großen Schirm.
In diesem Moment betrat Lieutenant Commander T’Pler die Brücke, frisch von einer kurzen Besprechung in der Ingenieursabteilung kommend. Er trug seine übliche vulkanische Präzision zur Schau, doch ein Hauch von Effizienz lag in seinem Schritt. „Admiral, Captain", grüßte er knapp. „Der Hazard-Team-Status: Die neue Operationszentrale läuft einwandfrei. Modifikationen am Bogenschweißer abgeschlossen – erste Feldtests mit dem Team in zwei Stunden.“ Elbrun nickte anerkennend. „Logisch und effizient, Commander. Berichten Sie nach dem Test.“ T’Pler neigte den Kopf. „Verstanden.“ Er blieb kurz an der taktischen Station stehen, tauschte Daten mit Shras aus, bevor er sich zurückzog – ein typischer Besuch des Sicherheitschefs, um die Brückenoperationen zu koordinieren.
Plötzlich piepte die Konsole bei Lieutenant Codga, dem rigelianischen Kommunikationsoffizier. „Sir", meldete dieser, „eine Routine-Nachricht vom Sternenflottenkommando: Sie bitten um die Bestätigung unserer Patrouillenroute.“ Aljoscha lächelte. „Bestätigen Sie dies und schicken Sie unsere Flugroute gleich mit.“ Elbrun lachte innerlich; es war einer dieser unspektakulären Momente, die den Alltag an Bord ausmachten – kleine Pannen wie ein falsch kalibrierter Sensor oder eine verirrte Ionenspur, die die Crew schulte, ohne Drama zu erzeugen.
Die Minuten verstrichen in friedlicher Routine. Elbrun beobachtete, wie Aljoscha mit der Crew interagierte: Ein kurzer Austausch mit Codga über die gesendete Bestätigung, ein Nicken zu Niwan für eine minimale Kursanpassung. „Alles läuft wie am Schnürchen", murmelte Aljoscha leise, nur für Elbrun hörbar. Dieser erwiderte den Blick, ein warmer Funke in seinen betazoidischen Sinnen. „Unser Team ist unschlagbar, Imzadi.“
Nun war Schichtende. Mit einem letzten Nicken an die Crew erhoben sich Elbrun und Aljoscha und verließen die Brücke Hand in Hand, sobald die Türen sich hinter ihnen schlossen. Die Gänge der Enterprise führten sie durch das Schiff, vorbei an summenden Konsolen und Offizieren, die respektvoll grüßten, bis sie den Zugang zum Botanischen Garten erreichten – ein versteckter Schatz an Bord, ein ausgedehnter Raum, der wie ein Stück irdischen Paradieses inmitten der Sterne schwebte. Die Luft war erfüllt vom Duft blühender Blumen und feuchter Erde, und weiches, künstliches Sonnenlicht tauchte alles in ein goldenes Glühen. Hier, fernab der Pflichten, konnten sie einfach sie selbst sein.
Kaum hatten sie den Eingang passiert, breitete sich ein atemberaubendes Schauspiel vor ihnen aus. Die Orchidee – jene besondere, exotische Blüte, wie sie vom Handelsposten kam – blühte in voller Pracht. Ihre zarten, weiß-violetten Blütenblätter leuchteten sanft, als ob sie ein inneres Licht ausstrahlten, ein magisches Schimmern, das den Raum erhellte wie ein ferner Stern. „Sieh nur, Imzadi", flüsterte Elbrun, seine Stimme voller Staunen, während er Aljoschas Hand fester drückte. „Die Orchidee blüht und leuchtet – genau wie unsere Liebe.“ Aljoscha lächelte, seine Augen reflektierten das sanfte Leuchten, und er zog Elbrun näher zu sich. „Sie ist wunderschön … genau wie du.“ Gemeinsam standen sie davor, Schulter an Schulter, und betrachteten, wie die Blüten sich leicht im sanften Luftzug wiegten, als wollten sie ein Lied der Freude singen. Elbrun legte einen Arm um Aljoschas Taille, und sie teilten einen langen, zärtlichen Kuss, der nach dem Duft der Blume schmeckte – süß und erfrischend, ein Versprechen ewiger Verbundenheit.
Langsam schlenderten sie weiter durch den Botanischen Garten, Hand in Hand, und ließen den Abend sich in vollen Zügen genießen. Der Pfad führte sie zunächst zu den Rosenbeeten, wo rote und rosa Blüten in üppigen Büschen thronten, ihre Blätter glänzten im Licht, und ein leichter Tau hing an den Dornen wie Diamanten. Aljoscha pflückte vorsichtig eine einzelne Rose, entfernte den Stachel mit geübter Sorgfalt und steckte sie in Elbruns Uniform. „Für dich, mein Schatz", murmelte er, und Elbrun lachte leise, zog Aljoscha in eine Umarmung. „Du machst mich zum glücklichsten Mann im Universum.“ Sie setzten sich auf eine Bank inmitten der Rosen, lehnten sich aneinander und atmeten den schweren, romantischen Duft ein, während sie über den Tag plauderten – kleine Anekdoten von der Brücke, Erinnerungen an vergangene Abenteuer, immer unterbrochen von einem Kuss oder einem liebevollen Blick.
Von dort wanderten sie zu den tropischen Farnen, deren üppiges Grün wie ein Vorhang hing, feucht und einladend. Die Luft wurde wärmer, schwerer, erfüllt vom Summen unsichtbarer Insekten-Simulationen. Elbrun strich mit den Fingern über die weichen Blätter, und Aljoscha lehnte sich an einen Stamm, zog Elbrun zu sich und küsste ihn leidenschaftlich, ihre Körper verschmolzen in der Hitze des Moments. „Hier fühlt sich die Welt so friedlich an", hauchte Aljoscha, seine Finger vergruben sich in Elbruns Haar. „Mit dir überall.“ Sie spazierten weiter zu den leuchtenden Lilien, deren Blüten in Pastelltönen schimmerten – Blau, Gelb, Lila –, und setzten sich ans Ufer eines kleinen, künstlichen Teichs, wo Wasser leise plätscherte. Elbrun tauchte die Hand ins kühle Nass, ließ Tropfen auf Aljoschas Haut perlen, und sie lachten, als sie sich gegenseitig nass spritzten, ein verspielter Tanz, der in einer innigen Umarmung endete.
Der Abend vertiefte sich, und sie erreichten den Bereich der fremden Delta-Quadrant-Pflanzen: Exotische Blüten mit biolumineszenten Adern, die in der Dämmerung pulsierten, und Ranken, die sich sanft bewegten, als spürten sie ihre Präsenz. Eine besonders große Blume, mit Blättern wie Seide, öffnete sich bei ihrer Annäherung und verströmte einen Duft nach Vanille und Sternenstaub. „Sieh, sie begrüßt uns", flüsterte Elbrun, und Aljoscha nickte, seine Augen voller Wunder. Sie breiteten eine Decke aus, die sie mitgebracht hatten, und legten sich hin, Seite an Seite, den Kopf aneinander gelehnt. Der Botanische Garten umhüllte sie wie ein lebendiger Kokon: Blüten leuchteten in sanften Farben, Blätter raschelten leise, und ferne Vogelrufe erfüllten die Luft. Elbrun strich zärtlich über Aljoschas Wange, ihre Finger verschränkt. „Jeder Abend mit dir ist ein Wunder", sagte er leise. „Ich liebe dich mehr als alle Sterne.“ Aljoscha drehte sich zu ihm, ihre Lippen trafen sich in einem Kuss, der tiefer ging als Worte – voller Leidenschaft, Zärtlichkeit und unerschütterlicher Bindung.
Um den Abend zu einem perfekten Picknick zu machen, hatten sie zuvor beim Replikator einen Korb vorbereitet: Frische Erdbeeren, saftige Trauben, knuspriges Baguette mit cremigem Käse, eine Auswahl an Schokoladenstückchen und eine Flasche kühler Sternenwein, der in der Schwerkraft des Gartens perlte. Sie breiteten alles auf der Decke aus, inmitten der leuchtenden Delta-Pflanzen, und genossen es in gemütlicher Runde. Aljoscha fütterte Elbrun eine Erdbeere, seine Finger streiften zärtlich seine Lippen, und Elbrun erwiderte es mit einem Schluck Wein, den er ihm direkt aus dem Glas anbot. „Auf uns, Imzadi", prostete er Aljoscha zu, und sie stießen an, der Wein schmeckte nach Abenteuer und Heimat. Zwischen den Bissen plauderten sie leise – über die Ionenspur von heute, den Besuch von T’Pler, aber vor allem über ihre gemeinsamen Träume: Einmal eine Welt besuchen, wo Orchideen wie diese wild wuchsen, oder einfach nur mehr solcher Abende. Lacher perlten auf, Küsse unterbrachen die Worte, und die Zeit floss träge wie der Teich neben ihnen. Die Orchidee leuchtete weiterhin in der Ferne, ein stiller Zeuge ihrer Nähe.
Nach Stunden des Genusses, als das Licht im Garten weicher wurde und die Bioblüten heller glühten, packten sie den Korb zusammen und erhoben sich langsam. „Komm, lass uns ins Quartier gehen", flüsterte Aljoscha, seine Hand in Elbruns. „Der Abend war perfekt, aber ich will dich nur für mich.“ Elbrun lächelte, zog ihn in einen letzten Kuss inmitten der Pflanzen. Hand in Hand verließen sie den Botanischen Garten, die Düfte hafteten noch an ihrer Kleidung, als sie durch die Gänge schlenderten.
Im Quartier angekommen, dimmten sie das Licht zu einem warmen, gedämpften Schein, der den Raum in eine intime Atmosphäre tauchte, und teilten einen sanften Kuss, der nach Wein und Orchideenduft schmeckte – ein zärtlicher Abschluss des Abends, der ihre Lippen noch lange warm hielt. Aljoscha kuschelte sich mit einem zufriedenen Seufzen aufs Sofa, zog ein PADD hervor und vertiefte sich in einen alten vulkanischen Roman, den er schon lange lesen wollte; seine Augen glitten entspannt über die Seiten, während er gelegentlich lächelte, als ob die Worte die Romantik des Gartens widerspiegelten.
Elbrun jedoch spürte die Pflicht rufen und setzte sich an seinen Schreibtisch, wo das sanfte Leuchten des Bildschirms Schatten auf sein konzentriertes Gesicht warf wie ein ferner Stern, der in der Nacht leuchtete. Er arbeitete mit Präzision an den letzten Berichten über das Hazard-Team und dem umfassenden Leitfaden für die Crew. Die neue Hazard-Operationszentrale als technologisches Wunder mit phasengesteuerten Konsolen und holografischen Trainingsmodulen, verbunden mit der Leitung von Commander T’Pler, dem vulkanischen Sicherheitschef. Unter Lieutenant Anthis Führung, der geschickten Andorianerin, wurden regelmäßige Simulationen durchgeführt – Der Bogenschweißer, der Schilde destabilisierte und Panzerung durchdrang. Er integrierte den Besuch im Maschinenraum mit Chefingenieur Commander Zohla, der die Energieverteilung bestätigte, und T’Plers knappe, logische Bestätigung: „Die Hazard-Team-Systemtests laufen einwandfrei.“
Stunden verstrichen, in denen Elbruns Finger über die Konsole flogen, er ergänzte Abschnitte zu den Bioblüten im Botanischen Garten als Metapher für Resilienz und schloss mit einer Empfehlung ab: „Perfekt – der Leitfaden stärkt die Enterprise gegen alle Bedrohungen.“ Nach ein paar Stunden Arbeit hatte er alles fertig: Der umfassende Bericht, inklusive Anhängen zum Hazard-Team-Status und Crew-Leitfaden, war poliert und versendet ans Sternenflottenkommando. Ein leises Ping bestätigte den Erhalt.
Elbrun seufzte erschöpft und lehnte sich in seinem Stuhl zurück …
Aljoscha sah, dass Elbrun fertig war und sich zurücklehnte. Elbrun hatte die Augen geschlossen und schaltete für einen kurzen Moment ab. Aljoscha nutzte die Gelegenheit, wollte sich ein wenig für den Morgen rächen. Er schnappte sich einen weichen Schal, schlich leise zu Elbrun und band ihm spielerisch die Hände hinter dem Stuhl zusammen. „Aljoscha, was zum ...!“, rief Elbrun überrascht aus, hatte den schelmischen Angriff nicht kommen sehen, obwohl er Telepath war. Einen Moment war er unachtsam gewesen. „Schhhhh, Elbrun ... nun bin ich mal dran, dich ein bisschen zu necken. Und ich glaube, das gelingt mir nur so, weil du sonst den Spieß umdrehst, ohne dass ich es merke.“ „Du Schlingel ...“, grinste Elbrun. Aljoscha kam mit einem zweiten Schal und verband Elbrun sanft die Augen.
Aljoscha beugte sich vor und küsste Elbrun zärtlich auf die Lippen. Ohne Aljoscha zu sehen, nahm er ihn telepathisch noch intensiver wahr – ein warmes Pulsieren ihrer Seelen, das wie eine sanfte Welle durch seinen Körper floss, jede Emotion, jedes zärtliche Verlangen greifbarer als je zuvor. Elbruns Herz pochte schneller, die Situation erfüllte ihn mit prickelnder Wärme, die ihn atemlos machte. Aljoscha spürte es sofort, ein schelmisches Lächeln umspielte seine Lippen, als er flüsterte: „Sieh an ... du genießt das schon jetzt. Dein Herz verrät dich.“
Mit einem langsamen, liebevollen Griff strich Aljoschas Hand über Elbruns Brust, knöpfte die Uniformjacke auf und schob sie auseinander, enthüllte die glatte, warme Haut darunter. Seine Finger kreisten sanft um die empfindlichen Stellen, berührten sie leicht, bis Elbrun ein leises Seufzen entkam – ein Klang, der Aljoscha wie eine süße Melodie durchdrang. „Aljoscha ... bitte ...“, murmelte Elbrun, seine Stimme weich vor Zuneigung, doch Aljoscha lachte leise, ein verspieltes Vibrieren. „Nein, nein, mein Liebling. Heute bestimme ich. Du bleibst schön sitzen und lässt es über dich ergehen.“ Er beugte sich tiefer, hauchte federleichte Küsse auf die Brust, während seine Hand zärtlich über den Bauch glitt.
Die Berührungen wurden zu einem sanften Tanz der Nähe, voller Zärtlichkeit und Vertrauen. Elbrun seufzte leise, sein Körper entspannte sich in Aljoschas Händen, während telepathische Wellen ihrer Liebe sie umhüllten. Aljoscha flüsterte Worte der Hingabe, strich über Elbruns Wangen, Arme und Schultern, weckte eine tiefe, innere Wärme, die sie beide durchflutete. Minuten vergingen in diesem Kokon der Sinnlichkeit, wo jede Geste ein Versprechen war, jede Berührung ein Flüstern ewiger Verbundenheit. „Du bist mein“, hauchte Aljoscha, und Elbrun nickte stumm, überwältigt von der sanften Ekstase, die sie teilten.
Aljoscha löste die Schals, nahm die Augenbinde ab und küsste Elbrun innig, während er ihn in die Arme schloss. „Du Schlingel ... das war pure Magie“, flüsterte Elbrun, ein glückliches Lächeln auf den Lippen. Aljoscha grinste, strich über seine Wange. „Rache schmeckt süß, Imzadi. Nächstes Mal ... bist du dran.“ Elbrun lächelte schelmisch: „Ja ... und zwar jetzt.“ Er sprang auf, hob Aljoscha sanft auf die Arme und trug ihn ins Bett. Aljoscha lachte überrascht, doch er wusste, dass er damit hätte rechnen müssen. Er freute sich auf den leidenschaftlichen Elbrun.
Mit einem liebevollen Seufzen legte Elbrun Aljoscha aufs Bett, deckte ihn mit seinem Körper zu, ihre warme Haut berührte sich sanft. „Du hast mich geärgert, Imzadi ... jetzt bist du dran“, flüsterte Elbrun, seine betazoidischen Augen glühten vor tiefer Lust, telepathisch sandte er Wellen der Hingabe, die Aljoschas Sinne umhüllten. Aljoscha lachte leise, öffnete sich einladend: „Nimm mich ...“ Elbrun küsste Aljoschas Hals und zog ihn in eine innige Umarmung, ihre Körper verschmolzen in einem Rhythmus voller Zärtlichkeit.
Minuten verstrichen in diesem endlosen Tanz der Seelen: Langsame, bedächtige Bewegungen, die ihre empfindlichsten Punkte umschmeichelten, gefolgt von intensiveren Wellen, die Aljoschas Körper erzittern ließen. Elbruns Hingabe hielt stand, pulsierte in ihrer Nähe. „Fühlst du das? Du gehörst mir!“, flüsterte Elbrun, küsste Aljoschas Brust zärtlich, während Schweiß perlte und ihre Körper harmonisch verschmolzen, telepathisch ein Feuersturm der Ekstase.
Aljoschas Atem war ein Seufzen, Flüstern: „... Elbrun!“ Die Ekstase baute sich langsam auf – bis sie explodierte: Warme Wellen durchfluteten sie beide, vereinten sie in pulsierender Nähe. Sie keuchten synchron, verschwitzt, eins in der Ekstase. Elbrun blieb nah, küsste Aljoschas Hals: „Du ... bist mein ... für immer.“
„Du ... Romantiker ... ich liebe dich“, hauchte Aljoscha, zog ihn enger. „Und ich dich, Imzadi ... mehr als die Sterne“, murmelte Elbrun, hielt ihn umschlungen. Die Nacht endete in sanfter Umarmung, gestärkt durch ihre tiefe, sinnliche Leidenschaft.
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