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Enterprise - Krieg und Liebe im Weltraum - Staffel 2

Teil 5

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Informationen

 

Einige Wochen sind nun seit dem Zwischenfall mit dem Borg vergangen. Die Enterprise patrouilliert im Markonia-Sektor, während die Tionesta und die Vixal einen Nebel erforschen, welcher sich einige Lichtjahre von der aktuellen Position der Enterprise entfernt befindet. In ein paar Tagen sollen sich die Schiffe wieder treffen. Aljoscha tut sein Dienst auf der Brücke, während Elbrun im Bereitschaftsraum sitzt und Schreibtischarbeit erledigt.

„Brücke an Admiral Tiran“, meldet sich Lt. Codga über die Schiffskommunikation. „Ja, Lt.“ „Sir, Admiral Savaar möchte Sie sprechen.“ „Stellen Sie ihn durch.“ Elbrun setzt sich nochmal gerade hin, bevor Admiral Savaar auf dem Bildschirm erscheint, welcher sich direkt vor Elbrun befindet.

„Ja, Admiral?“ „Elbrun, ich habe Neuigkeiten für Sie.“ „Gut, schießen Sie los.“ „Nicht über Subraumkommunikation, die Elachi könnten uns abhören. Ich möchte, dass wir uns persönlich treffen. Die U.S.S. Appalachia ist nur eine Stunde von Ihnen entfernt, sie wird Sie zu mir bringen.“ „Mit der Enterprise wäre ich aber schneller bei Ihnen.“ „Ich weiß, aber ich möchte, dass sich die Enterprise schon mal wieder mit den Schiffen Tionesta und Vixal trifft. Die Appalachia wird Sie dann wieder dorthin bringen.“ „Gut, wie Sie meinen, ich werde bereit sein, sobald die Appalachia hier eintrifft. Hätten Sie etwas dagegen, wenn mich Cmdr. Lhyttitia begleitet?“ „Nein, sie kann ruhig mitkommen. Ich freue mich auf unser Treffen. Savaar Ende.“

Aljsocha und Elbrun verbringen die Stunde bis zu Elbruns Abreise noch zusammen. Sie essen gemeinsam, und als Nachtisch gibt es noch einen kleinen Quicky.  Als die Appalachia bei der Enterprise eintrifft, beamen Elbrun und Cmdr. Lhyttitia auf die Appalachia. Sofort nachdem die beiden auf dem Schiff angekommen sind, hat die Appalachia auf maximalen Warp beschleunigt. Aljoscha, welcher die beiden verabschiedet hatte, geht dann auf die Brücke.

„Lt. Niwan, Sie haben die Koordinaten?“ „Ja, Sir, Kurs wurde programmiert.“ „Sehr schön, beschleunigen Sie auf Warp 5.“ „Aye, Sir.“

Auf der Tionesta:

„Wir haben die Analyse des Nebels fast abgeschlossen, Sir“, meldet Lt. Sival.  „Gut, dann haben wir ja noch etwas Zeit, bis die Enterprise hier eintrifft. In der Zeit können wir uns dann etwas freinehmen.“ „Captain ich habe hier etwas, mehrere Elachi- und Vaadwaur-Schiffe treten in den Sektor ein“, meldet Lt. Nassu, der Operationsmanager. „Roter Alarm, um wie viele Schiffe handelt es sich?“ „Um fünf Schlachtkreuzer der Elachi sowie um vier Vaadwaur-Schiffe, Sir.“ „Verdammt, Lt. Flores: Aktivieren Sie die Tarnvorrichtung, Fähnrich Thanyl: Wir fliegen der Enterprise entgegen, Warp 7. Lt. Nassu, teilen Sie dies Admiral Tamek mit.“ „Sir, Admiral Tamek ist einverstanden und passt sich unserem Kurs und Geschwindigkeit an, außerdem hat er die Tarnung ebenfalls aktiviert.“

Etwas später auf der Enterprise:

„Sir, wir haben soeben auf Warp 9 beschleunigt“, meldet Lt. Niwan. „Reduzieren Sie wieder die Geschwindigkeit, Lt.“ „Das geht nicht, Captain, ich habe keine Kontrolle mehr über den Antrieb.“ „Brücke an Maschinenraum, Cmdr. Zohla, was ist dort los bei Ihnen?“ „Ich kann es nicht sagen, Captain, ich kann den Antrieb auch von hier nicht deaktivieren.“ „Verdammt! Lt. Codga, senden Sie einen Notruf aus, in dem steht, dass wir die Kontrolle über unseren Antrieb verloren haben.“ „Sir, ich habe keine Kontrolle über die Langstreckenkommunikation. Ich bekomme keine Nachrichten raus!“ „Das geht mir genauso, Captain, ich habe über nichts mehr die Kontrolle“, meldet Lt. Telev.

So wie Lt. Telev geht es allen auf der Brücke, nichts kann mehr gesteuert werden.

„Wie kann das sein, dass hier nichts mehr kontrollierbar ist?“, fragt Aljoscha in den Raum. „Eventuell haben wir einen Verräter oder einen Spion an Bord, Sir“, meldet sich Cmdr. Jaynes zu Wort. „Wie kommen Sie darauf?“ „Na ja, was meinen Sie, warum ich hier an Bord bin; der Geheimdienst hatte schon lange die Vermutung, dass irgendwann ein Spion auf der Enterprise sein würde.“ „Haben Sie eine Vermutung, wer es sein könnte?“ „Leider nein, Captain, denn es gab bis heute kein einziges Anzeichen hierfür.“ „Sir, wir haben ein weiteres Problem“, meldet sich nun Lt. Telev zu Wort. „Die Lebenserhaltungssysteme wurden deaktiviert. Und ich kann sie nicht wieder aktivieren. Dafür wurde die Geschwindigkeit auf Warp 2 reduziert.“ „Das ist alles sehr merkwürdig, aber ich schätze, wir haben keine Wahl. Lt. Telev, beginnen Sie mit der Evakuierung des Schiffes. Bei Warp 2 können wir wenigstens die Rettungskapseln starten.“ „Captain, alles deutet darauf hin, dass jemand möchte, dass wir das Schiff evakuieren.“ „Das merke ich auch. Lt. Telev, wie lange brauchen wir, um das gesamte Schiff zu evakuieren?“ „Maximal 15 Minuten.“ „Gut, dann möchte ich, dass alle außer Cmdr. Jaynes und Cmdr. T`Rul die Brücke sofort in Richtung der Rettungskapseln verlassen, wir werden dann später mit einem Shuttle das Schiff verlassen.“

Alle außer Aljoscha, Cmdr. Jaynes und Cmdr. T`Rul verlassen die Brücke und begeben sich in Richtung der Rettungskapseln.

„Computer, hier ist Captain Aljoscha Cornellus-Tiran. >Initiierung der Selbstzerstörungssequenz, Autorisation Cornellus 2-2-Delta-Kappa<.“

„Computer, hier Commander Ken Jaynes. >Bestätige Selbstzerstörungssequenz, Autorisation Jaynes  9-9-Epsilon-Alpha<.“

„Computer, hier Commander T`Rul. >Bestätige Selbstzerstörungssequenz, Autorisation T`Rul 5-9-Gamma Omikron<.“

„Kommandoberechtigung akzeptiert, erwarte End-Code zur Einleitung der Selbstzerstörungssequenz“, meldet nun der Computer. „Hier Captain Aljoscha Cornellus-Tiran, Zerstörungssequenz Alpha 1. Den Countdown auf 15 Minuten einstellen auf mein Signal. ... Einleiten.“ „Selbstzerstörung in 15 Minuten.“

„Soviel zur Enterprise F“, meint T`Rul. „Man wird eine neue bauen, es sind noch viele Buchstaben im Alphabet übrig“, äußert nun Aljoscha.

Daraufhin verlassen die die Brücke und begeben sich zur Shuttlerampe, um das Schiff zu verlassen. Nachdem man das Schiff verlassen hat, hat die Enterprise wieder auf eine höhere Warpgeschwindigkeit beschleunigt, so dass man sie schon nach wenigen Minuten nicht mehr mit den Sensoren des Shuttles orten kann. Aljoscha befiehlt, dass sich alle Shuttles und Rettungskapseln versammeln, damit ein Notruf ausgesendet werden kann und die Rettung vereinfacht wird.

Zur gleichen Zeit an Bord der USS Appalachia:

„Brücke an Admiral Tiran, wir haben soeben Delta-Station erreicht und angedockt. Admiral Savaar erwartet Sie“, meldet der weibliche Captain der Appalachia. „Danke, Captain.“

Elbrun betritt gemeinsam mit Cmdr. Lhyttitia durch die Luftschleuse Delta-Station und sie gehen dann zum Büro von Admiral Savaar. Dort werden sie dann von dem älteren Vulkanier begrüßt.

„Es ist schön, dass Sie kommen konnten“, sagt Admiral Savaar. „Also, Admiral, was haben Sie? Warum diese Geheimniskrämerei?“, möchte Elbrun wissen. „Ich habe einige Informationen, zum Teil wichtig und geheim und zum Teil erfreulich.“ „Okay, fangen wir mit dem Erfreulichem an.“ „Gut, wie Sie möchten. Zum einen hat Cardassia den Nichtangriffspakt mit der Föderation unterzeichnet. Eventuell wird sogar schon bald ein Bündnisvertrag erarbeitet.“ „Das ist ja schon mal wirklich erfreulich“, meint Elbrun. „Ja, das finde ich auch, ich habe in letzter Zeit viel über die Geschichte der Föderation gelesen und dabei festgestellt, dass das Verhältnis zwischen der Föderation und Cardassia immer angespannt bis feindlich war“, meldet sich nun Cmdr. Lhyttitia zu Wort. „Das ist richtig, Cmdr. Zum anderen: das nächste Erfreuliche ist, dass die Voth auch ihre Feindseligkeiten eingestellt haben, anscheinend haben unsere Botschafter ganze Arbeit geleistet und konnten die Voth davon überzeugen, dass die Feindseligkeiten nicht von uns ausgegangen sind. Allerdings wollen die Voth mit uns auch nichts zu tun haben, da wir in deren Augen nur Tiere sind und somit minderwertig.“ „Was?“, fragt Cmdr. Lhyttitia. „Die Voth sind Kaltblüter und stammen von den Hadrosauriern von der Erde ab, welche anscheinend die Erde vor Millionen von Jahren verlassen haben. Wir Warmblüter sind in ihren Augen nur minderwertige Tiere“, erklärt nun Elbrun. „Ah, ja, irgendwie rassistisch, finden Sie nicht?“ „Ja. Aber so sind die Voth halt. Aber nun zum eigentlich Interessanten. Wir finden immer mehr Anzeichen, dass die Iconier aktiv werden.“ „Inwiefern?“ „Sehen Sie sich das hier am besten selbst an.“

Admiral Savaar drückt einige Knöpfe auf seinem Schreibtisch und auf dem Monitor wird gerade eine Aufnahme abgespielt, bei der sich ein Elachi-Schiff mit einem anderen, unbekannten Schiff getroffen hat.

„Diese Aufnahmen hat Captain Valentina Boa Vista von der U.S.S. Olympia gemacht. Die Olympia hat einige Wochen getarnt dieses Elachischiff beobachtet. Dabei sind diese Aufnahmen entstanden. Bei dem fremden Schiff scheint es sich um ein iconianisches zu handeln. Soweit wir wissen, stimmt die Technologiesignatur des Schiffes mit der Technologie überein, die unsere Archäologen gefunden haben und die zweifelsfrei als iconianisch identifiziert wurden.“ „Wissen wir, wo die Iconianer sich momentan befinden?“ „Eventuell. Das iconianische Schiff ist durch ein Raumportal geflogen; der Olympia zufolge führt wohl dieses Raumportal in die Andromeda Galaxie.“ „Wie gehen wir weiter vor?“ „Das wissen wir nicht! Vielleicht sollten wir uns erstmal darauf konzentrieren, die Angriffe der Elachi und der Vaadwaur abzuwehren. Wie wir den Iconianern gegenübertreten sollen, können wir nicht sagen, da wir ihnen ja noch nie begegnet sind. Aber einen direkten Konflikt werden wir mit ihnen wohl kaum gewinnen, da deren Technologie unserer anscheinend bei weitem überlegen ist.“ „Als ich mit Lt. Niwan an Bord des Borgschiffes war, konnten wir einige Daten sammeln; die Borg wissen ebenfalls von der Existenz der Iconianer, sie sind sich ebenfalls genauso bewusst wie wir, dass sie nur verschwunden sind und nicht ausgestorben. Meiner Meinung nach wären die Borg den Iconianern genauso unterlegen wie wir, wenn unsere Vermutungen natürlich richtig sind, auch die Borg mussten Angriffe der Elachi abwehren und sie haben teilweise viele Schlachten verloren.“ „Das sehe ich genauso, Elbrun. Was schlagen Sie vor?“ „Nur als Einheit haben wir eine Chance, wir müssen zusehen, dass wir möglichst schnell viele Verbündete sammeln bzw. den Frieden im Alpha- und Betaquadranten sichern und wenn möglich auch hier im Deltaquadranten, was ich aber als viel schwerere Herausforderung ansehe als bei uns zuhause. Gerade die Großmächte wie die Krenim oder die Devore sind äußerst fremdenfeindlich. Aber wir müssen uns dieser Aufgabe stellen, sonst ist dies unser Untergang.“

Die drei reden noch etwas privat zusammen, bis Elbrun und Cmdr. Lhyttitia beschließen, wieder aufzubrechen. An Bord der Appalachia werden die beiden von Captain Alandra, welche von Bolarus stammt, begrüßt.

„Admiral, ich habe schlechte Nachrichten, der Kontakt zur Enterprise wurde verloren.“ „Wie bitte?“ „Wir wissen auch noch nicht genau, warum, aber die Raumschiffe Yorktown und Entente haben viele Rettungskapseln und Shuttles geortet und befinden sich nun auf dem Weg, diese zu bergen. Sie stammen vermutlich von der Enterprise.“ „Ich möchte, dass wir dort hinfliegen“ „Das habe ich natürlich erwartet und bereits alle Vorkehrungen dafür getroffen. Wir werden sofort starten.“

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