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Meine erste Schiffsreise
Teil 1 - Eine Weltreise beginnt
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Informationen
- Story: Meine erste Schiffsreise
- Autor: Achim
- Die Story gehört zu folgenden Genre: Lovestory, Diverses
Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1
- Blitzlicht, Brückenzauber und die Gnade Neptuns
- Besuch auf der Brücke
- Der Tag – ein einziges Fotoshooting
- Casablanca
Im letzten Monat hatte ich mein Abitur bestanden und überlegte schon seit längerem, was ich jetzt machen wollte.
Ich wollte erst ein Jahr Auszeit genießen und dann studieren. Vielleicht Kunst? Ich wusste es noch nicht.
Ich darf mich kurz vorstellen: Mein Name ist Michael, bin 19 Jahre alt und lebe in Hamburg bei meinen Eltern und bin schwul, aber noch solo wie man so schön sagt.
Als begeisterter Fotograf wollte ich meinem Hobby diesmal noch intensiver nachgehen und neue Motive einfangen. Besonders schöne Männer haben es mir angetan.
Eines Abends saß ich in einer gemütlichen Bar in der Altstadt von Hamburg. Wieder einmal war ich in einer schwulen Bar, meine Augen wanderten neugierig durch den Raum. War heute Abend vielleicht jemand dabei, der mein Interesse wecken würde?
Meine Blicke blieben an zwei Typen in meinem Alter hängen, die sich lebhaft unterhielten. Da ich meine Kamera wie immer bei mir hatte, wurden sie aufmerksam und sprachen mich kurze Zeit später an. „Fotografierst du auch gerne?“, fragte einer von ihnen. Ich bejahte und schon bald vertieften wir uns in ein lebhaftes Gespräch. Die beiden stellten sich als Mani und Jochen vor – zwei unglaublich sympathische Kerle.
Plötzlich wandte sich Mani direkt an mich: „Hast du Lust, als Fotograf auf einem Kreuzfahrtschiff mitzufahren? Wir suchen noch eine dritte Person. Wir arbeiten an Bord, fotografieren die Gäste – und die Fahrt inklusive Verpflegung kostet dich nichts.“
Jochen fügte hinzu: „Hättest du wirklich Lust mitzukommen?“
Ich war sprachlos. War das ein Scherz? Vorsichtig fragte ich nach: „Wohin geht die Reise? Wie lange dauert sie?“ Die beiden sahen mich ernst an und ein Teil von mir wollte ihnen glauben.
Dann zeigten sie mir die Unterlagen und die Reiseroute – gedruckt auf schwerem Papier, wie ein Versprechen:
Southampton – Casablanca – Kapstadt – Durban – Perth – Adelaide – Melbourne – Sydney – Brisbane – Tahiti – Bilbao – Panama (Kanaldurchfahrt) – Cristóbal – Curaçao – Lissabon – Hamburg.
Eine Weltumrundung, einmal quer über den Globus. Eine Route, die man sonst nur auf Globen in Klassenzimmern sieht – und hier war sie Realität.
Mani sagte: „An Bord würden viele Europäer sein – Deutsche, Österreicher, Engländer, Niederländer, Franzosen – Menschen auf dem Weg in ein neues, interessantes Leben. Eine Reise in eine andere Zukunft. Für manche ein Abschied, für andere ein Neubeginn. Und mittendrin: wir, die Fotografen der Reise – die Chronisten des Aufbruchs.“ Ich sollte dabei sein? „Ist das wirklich wahr, was ihr da sagt? Das kann doch nicht sein.“ „Doch“, erwiderte Mani, „das ist wirklich wahr.“
Sie erklärten mir nochmal die Aufgaben.
„Unsere Aufgabe ist jeden Tag Momente festhalten – wie Spiele auf dem Deck, Tanzabende, Bingo, Cocktailpartys, Notfallübungen, Sonnenuntergänge usw.“
Irgendwie reizte mich die Sache und ich willigte ein. In drei Tagen soll es los gehen. Nach einer langen Nacht des Erzählens in der Bar ging ich nach Hause und versuchte zu schlafen.
Am nächsten Morgen beim Frühstück erzählte ich die Idee meinen Eltern. Sie wollten es nicht so glauben, aber waren der Meinung, wenn ich das gerne machen möchte, sollte ich es tun. Somit war auch von ihnen die Genehmigung gegeben.
Jetzt hieß es Koffer packen und besonders meine Kameraausrüstung zusammenstellen und gut zu verpacken.
Am nächsten Tag gegen 16 Uhr standen wir drei am Kai des Kreuzfahrtschiffs im Hafen. Schon von weitem wirkte es wie ein schwimmender Gigant. Das Knarren des Stahls, das Hupen der Schiffe im Hafen, der Duft von Meer und Motoren – alles zusammen ließ mein Herz schneller schlagen. Wir bestiegen den Ozeanriesen und spürten sofort das vibrierende Leben an Bord: Crewmitglieder, die eilig zwischen Decks liefen, das Lachen von Passagieren, das Klirren von Tellern und Gläsern aus den Restaurants.
Wir stellten uns unserem Chef Stuart vor, zeigten unsere Ausweise, unterschrieben den Vertrag und wurden anschließend in unsere Dreierkabine gebracht. Schon beim Einräumen unserer Habseligkeiten und Technik bemerkte ich, wie aufregend es war, mitten in dieser schwimmenden Stadt zu sein.
Nach dem Einrichten trafen wir den Stuart erneut, der uns die letzten Einzelheiten erklärte. Schon bald ertönte das Signal zum Ablegen. Wir traten ans Deck und das Schiff glitt langsam aus dem Hafen. Die Sonne glitzerte auf dem Wasser, Möwen kreisten über uns und ein frischer Wind strich durch mein Haar. Alles fühlte sich wie ein neuer Anfang an – ein Abenteuer, das darauf wartete, entdeckt zu werden.
Das Abendessen war sehr reichhaltig und umfing uns anschließend mit einer Spannung auf die weitere Zeit die vor uns lag.
Die Nacht hatte sich über das Schiff gelegt und die Lichter auf den Decks flimmerten wie kleine Sterne auf dem Wasser. Die Musik aus der Bar wehte leise über die Promenade, das leise Klirren von Gläsern mischte sich mit dem Rauschen der Wellen. Mani, Jochen und ich standen dicht beieinander auf dem Achterdeck, meine Kamera in der Hand, doch längst hatten wir die Bilder aus unseren Köpfen hinaus in die Wirklichkeit verschoben.
Ein kleiner Scherz von Jochen brachte uns zum Lachen und plötzlich berührte er meine Hand flüchtig. Ein kurzer Moment nur, doch er ließ die Luft zwischen uns knistern. Ich spürte, wie sich meine Haut unter seinen Fingerspitzen erhitzte, ein Kribbeln, das bis in die Fingerspitzen zog. Mani lehnte sich leicht gegen meine Schulter, sein Blick hielt meinen und ich merkte, wie die Nähe, das Licht, der Wind – alles zusammen – einen Moment schuf, den wir drei ganz für uns hatten.
„Du solltest mal aus dieser Perspektive fotografieren“, murmelte Mani und rückte näher. Ich konnte seinen Atem auf meiner Haut spüren. Seine Hand berührte fast zufällig meinen Arm, glitt dann etwas länger und ich spürte das leise Zittern seiner Berührung. Jochen trat noch ein Stück näher, seine Schulter berührte meine und plötzlich waren wir nicht mehr nur drei Fotografen auf einem Deck – wir waren verbunden durch diesen flüchtigen, spannungsgeladenen Moment.
Meine Kamera lag für einen Moment vergessen auf dem Geländer. Wir lachten leise, doch das Lachen war nur die Oberfläche dessen, was zwischen uns knisterte. Mani streckte die Hand aus und berührte vorsichtig meine Wange, während Jochen mir flüchtig über den Rücken strich. Jeder Kontakt war leicht, beinahe spielerisch, doch er ließ mich aufmerken, ließ meine Sinne auf jede Bewegung schärfen.
Wir standen dicht beieinander, jeder Atemzug spürbar, die Nähe unverkennbar. Der Wind trug das Salz des Meeres, die Wärme unserer Körper mischte sich mit der Kühle der Nachtluft. Es war ein Tanz aus Berührung und Blicken, ein Flirren zwischen Nähe und Zurückhaltung, das sich dehnte und intensivierte.
Mani zog leicht an meiner Hand, als wollte er mich zu einem kleinen Spaziergang über das Deck bewegen. Wir gingen nebeneinander her, oft fast ineinander verschränkt, jeder Schritt ein neues Gefühl von Nähe. Jochen folgte dicht hinter mir, seine Hand gelegentlich auf meiner Taille und ich spürte das leise Ziehen in mir, das sich aus Spannung, Neugier und Verlangen zusammensetzte.
Wir hielten an, blickten auf das glitzernde Wasser, die Lichter des Hafens verschwammen im Wind. Niemand sprach ein Wort und doch kommunizierten wir alles – durch Berührungen, Blicke, das leise Knistern in der Luft. Es war, als ob die Welt für uns drei stillstand, während das Schiff leise durch das Wasser glitt und die Nacht uns umhüllte.
Wir waren angekommen – in einer neuen Welt, die in Bewegung war.
Spät abends kamen wir erschöpft in unsere Kabine und es blieb nicht aus, dass jeder von sich erzählte. Auch ich gab meinem Beitrag. Aber da fragte Mani doch noch, „Und wie verkraftet deine Freundin den langen Verlust von dir?“
Ich schaute ihn an und sagte: „Es gibt keine Freundin.“
Jochen und Mani blickten sich erst selbst und dann mich interessiert an. Was soll ich jetzt sagen? Die Wahrheit oder nicht?
Aber ich hatte Vertrauen zu den beiden und sagte „Ich brauche keine Freundin.“
Kurze Pause. Da sagte Jochen begeistert: „Du bist auch schwul, richtig?“
Bei mir klickte es: „auch“. Sollte das heißen, dass Jochen und Mani ein Paar sind und auch schwul?
Plötzlich standen beide kurzer Hand auf umarmten mich und flüsterten: „Willkommen im Club.“
Blitzlicht, Brückenzauber und die Gnade Neptuns
Am nächsten Morgen. Die Arbeit begann.
Mani und ich waren überall. Wir lernten schnell, wann man drücken musste, um den perfekten Moment einzufangen. Und im Bauch des Schiffes: Unser eigenes Büro, mit allen technischen Hilfsmitteln auf den Wellen, in dem Jochen seine elektronische Arbeit erledigte.
Es war ein Ort, an dem Magie entstand – und Bilder greifbar wurden.
Unser zugehöriger Verkaufsraum war schlicht, aber gut besucht. Dort hingen Bilder der Passagiere, kleine Erinnerungen an große Augenblicke. Und für Mani war es das erste Mal, dass er mit Kunst, Technik und Menschen gleichzeitig arbeitete.
Für mich war es ähnlich.
Nicht einfach im Sinne von „Tätigkeit aufnehmen“ – nein, sie begann wie ein Theaterstück. Mit Prolog, Kulisse und Hauptdarstellern. Mani, Jochen und ich hatten unsere Rollen gefunden: Fotografen mit Vollzugriff, zwischen Passagieren und Personal, zwischen Alltagsmoment und ganz großem Auftritt.
Wir waren laufend unterwegs. Kaum eine Pause. Jochen kam zwischendurch ins Büro, um unsere Arbeiten elektronisch zu vervollständigen.
Besuch auf der Brücke
Ein Highlight für jeden Passagier. Einmal ganz oben sein – ganz vorne, wo der Kapitän Kommandos gab und die Welt durch Fensterfronten rauschte. Natürlich nicht ohne Erinnerungsfoto.
Wer die Brücke betrat, wurde kurzerhand hinter das Steuerrad gestellt, bekam eine Offiziersmütze auf den Kopf und ein Lächeln ins Gesicht gezaubert – Klick! Der perfekte Schuss. Die Kamera war bereit, der Moment war inszeniert. Gefahr bestand keine. Das Schiff lief auf Autopiloten, das echte Steuern erledigte längst Technik.
Passagiere waren begeistert und man sah es an ihren Gesichtern. Es war ein Leichtes hier die passenden Fotos zu gerieren.
Der Tag – ein einziges Fotoshooting
Von Sonnenaufgang bis in den Abend war das Deck Bühne und Laufsteg zugleich. Mani und Jochen und ich waren überall. Wir wussten bald, wann die besten Gesichter lachten, welche Gruppen besonders fotogen waren – und, dass man beim Bingo überraschend emotionale Porträts schießen konnte.
Die Nächte gehörten dann uns.
So hoch interessant die Tage waren aber es fehlten mir doch die inniglichen Begegnungen wie ich sie gerne erleben möchte. Jochen und Mani schliefen oft gemeinsam im Bett. Es war dann für mich nicht einfach.
Hinzu kam noch offiziell war es strengstens verboten, an Bord private Kontakte zu knüpfen. Beziehungen zwischen Crew und Passagieren. Ein No-Go.
Am frühen Morgen hingen unsere gemachten Bilder in einer Vitrine vor dem Verkaufsraum und warteten auf ihre Betrachter. Das Schiff wurde zum fahrenden Fotoalbum.
Am besten liefen die Gruppenfotos. Erinnerungen an Freundschaften, die vielleicht nur diese Reise lang hielten, aber auf Bildern für immer blieben.
Casablanca
Das erste große Ziel. Die Luft roch nach Gewürzen, Staub und Aufbruch. Doch die Stadt war kein sanftes Pflaster. In der Kasbah, jenem Labyrinth aus engen Gassen und verwitterten Mauern, warteten nicht nur Basare, sondern auch Taschendiebe.
Mani und Jochen besuchten die Kasbah mit einem wachsamen Auge. Sie waren beeindruckt – aber vorsichtig. Andere waren das nicht. Mehrere Passagiere wurden noch am selben Abend bestohlen: Mopeds mit zwei Männern rissen Handtaschen von Schultern, verschwanden in der Menge wie Geister. Pässe, Geld, Kameras – weg. Für Mani war klar: In der Welt draußen darf man nicht provozieren. Wer glänzt, zieht Blicke an – nicht nur bewundernde.
An diesem Tag wollte ich mir eine Auszeit gönnen und blieb an Bord, während fast alle anderen Passagiere zum Landausflug gegangen waren. Die Ruhe am Pool war ungewohnt, fast geheimnisvoll. Ich legte mich in einen Liegestuhl, spürte die Sonne auf meiner Haut und lauschte dem leisen Plätschern des Wassers.
Ein Steward trat an mich heran und fragte freundlich, ob er mir etwas bringen dürfe. Mit meiner einzigen Bekleidung – einer Badehose – hielt er mich wohl für einen Passagier. Ich bestellte einen Kaffee und ein Wasser. Kurze Zeit später brachte er beides und blieb stehen, als wolle er das Gespräch suchen.
Wir unterhielten uns und als ich erzählte, welche Aufgabe ich an Bord hatte, sah er mich überrascht an. Statt sofort wieder zu verschwinden, zog er einen Stuhl heran und setzte sich neben mich. Seine Augen glitten über meinen Körper, blieben einen Moment zu lange auf meiner Brust und meinen Armen liegen. „Du siehst sehr trainiert aus“, meinte er schließlich, fast bewundernd. Ich lächelte und erklärte, dass ich früher viel Sport getrieben hatte. Dann kam die Frage nach einer Freundin. Als ich sie verneinte, nickte er still und gestand, dass es bei ihm ähnlich sei. Ein kurzer Moment der Stille entstand, dann fragte er mit leiser Stimme, ob ich nach 22 Uhr Zeit für ein Treffen hätte. Ich spürte, dass in seiner Einladung mehr lag als bloßes Plaudern.
Am Abend wartete ich in der Bar. Punkt 22 Uhr trat er ein, lächelte knapp und sagte: „Komm, lass uns in meine Kabine gehen. Hier sind zu viele Augen.“ Ich folgte ihm.
Die Kabine war schlicht, doch die Enge brachte uns sofort näher. Wir setzten uns auf sein Bett – der einzige Platz, den es neben einem kleinen Stuhl gab. Er stellte sich als Benjamin vor. Der Name passte zu ihm, weich und stark zugleich. Wir sprachen über unsere Leben, unsere Träume. Währenddessen rückten wir unmerklich näher; seine Knie berührten meine, sein Blick wurde intensiver, seine Stimme tiefer.
Dann verstummten die Worte. Seine Augen suchten meine Lippen und der erste Kuss kam wie von selbst. Zart zuerst, doch schon beim nächsten Mal spürte ich seine Ungeduld, seine Wärme. Sein Atem vermischte sich mit meinem, während seine Hand vorsichtig über meine Schulter glitt. Jeder Fingerstrich hinterließ eine Gänsehautspur.
Unsere Körper fanden den Weg zueinander. Ich spürte, wie er dichter rückte, wie seine Brust gegen meine drückte. Seine Hände tasteten über meinen Rücken, verweilten an meiner Taille, wanderten tiefer. Mit einem leichten Ziehen befreite er mich von meinem Shirt und plötzlich war da nur noch Haut an Haut. Der Kontakt ließ uns beide beben – die Hitze, die Nähe, der Geruch seiner Haut.
Wir verloren uns in langen Küssen, in Berührungen, die neugierig, fordernd, zärtlich zugleich waren. Stück für Stück rutschten Kleidungsstücke zur Seite, fast unbemerkt, während wir uns enger ineinander verschränkten. Auf dem schmalen Bett drängten wir uns übereinander, jeder Zentimeter brachte mehr Intensität. Sein Herzschlag pochte heftig, ich fühlte ihn direkt an und in meinem Körper.
Die Lust übermannte uns und so schossen wir fast gleichzeitig unseren Liebessaft in hohen Bogen gegenseitig auf unseren nackten Körper.
Die Zeit verflog. Wir ließen uns fallen in diese Nähe, in dieses Verlangen, das mit jeder Berührung stärker wurde. Ich genoss es, ihn zu spüren – seine Wärme, seine Kraft, sein Verlangen.
Schließlich, als Müdigkeit ihn einholte, flüsterte Benjamin, dass er früh wieder arbeiten müsse. So ungern ich auch ging, ich verstand es. Doch bevor ich mich auf den Weg in meine Kabine machte, verabredeten wir ein neues Treffen. Noch immer war mein Körper voller Nachhall von dem, was wir geteilt hatten – und voller Vorfreude auf das, was noch kommen würde.
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