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Kokon aus Eis

von Yato

Die Nachtluft riecht nach Regen
Der Mond, er weint vor Schmerz
Er ist so einsam, er weint um dich
Denn du hast ihn verlassen
Ohne dich umzusehen

Ohne Reue gingst du fort
Teilnahmslos siehst du ihn nun an
Den Mond, der um dich weint
Aus deinem gläsernen Gefängnis


Du hast dich viel zu weit entfernt
Von mir- und dir selbst
Geflohen in die Isolation
Die Einsamkeit dein Freund


Du hast dich eingeschlossen
In deinem Kokon aus Eis
Lebst nun in deiner eigenen Welt
Wirst du wiederkehren?


Als du sagtest, du gehst auf Reisen
Hattest du alles schon geplant?
Der Mond, er ließ dich ziehen
Die Einsamkeit, sie nahm dich mit
Und du wehrtest dich nicht

Was der Mond jetzt in dir sieht?
Er fragt sich, ob du Schmerzen hast
Ob du glücklich bist, wo du bist
In deinem gläsernen Sarg


Du hast dich viel zu weit entfernt
Von mir- und dir selbst
Geflohen in die Isolation
Die Einsamkeit dein Freund


Du hast dich eingeschlossen
In deinem Kokon aus Eis
Lebst nun in deiner eigenen Welt
Wirst du wiederkehren?


Du brachst des Mondes Herz
Und doch sind deine Augen leer
Der Mond verliert seinen silbrigen Glanz
Für immer

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