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Falschaussage

von Waldi Anders

Als ich vor diesem dunklen Abgrund stand,
zitternd in die Tiefe dort hinunter sah,
bevor ich stürzte, ehe ich verschwand,
fingst du mich, warst einfach für mich da;
ja, du warst bei mir, hieltest meine Hand.

Der Abgrund, er war seelischer Natur,
Trauer und Verlust, die rissen ihn.
Doch du bliebst hier, o mon amour,
heilst die Wunde, die für immer schien.
Zum Abschied stellst du diese Frage nur:

„Dein Leben oder eher mich hergeben,
welches zu behalten bringt dir Glück?“
Ich sag: „Mein Leben.“ Und du gehst voll Beben.
Weinend bleibe ich allein zurück
und schluchze nur noch: „Du bist doch mein Leben!“

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