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Laternenlicht

von Torbjenko

Ich sitze hier im Dunkeln.
Schon so lange, dass ich alles um mich herum erkenne.
Dennoch sehe ich nichts.
Mir ist kalt.

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir...

Draußen ist ein Fest. Der Sankt Martins Tag.
Eine leuchtende Prozession windet sich durch die Straßen.
Und ich sitze drinnen im Dunkeln.
In meiner Hand ein Messer.

Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir...

Wir haben auch geleuchtet.
Ich leuchtete, wenn ich dich sah.
Und dir ging es genauso.
Aber das ist vorbei.

Laternenlicht erlisch mir nicht! Rabimmel-Rabammel-Rabumm...

Kein Leuchten mehr von mir.
Der glänzende Stahl in meiner Hand bewegt sich.
Ein fester Druck in meinen Arm.
Und mein Leben ergießt sich in Rot.

Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus! Rabimmel-Rabammel-Rabumm...

In Rot…

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