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Mittendrin

von Toph

Blau. Langgezogene weiße Pinselstriche. Ein einziges Blau.
Wind peitscht Wellen. Schaumgekrönt brechen sie.
Wind peitscht Sand über den Strand, die Gräser, die Düne hinauf.
Sonne brennt auf Strandkörbe, auf Menschen dazwischen und darin.
Ich mittendrin, verloren und gefangen.

Wie weiße Segel auf dem Meer blitzt nackte Haut hervor.
Jeder hier, schreit nach Sonne.
Salz liegt in der Luft, bleibt an den Lippen hängen.
Gejohle und Gekreische drängt vom Meer den Strand entlang.
Ich mittendrin, verloren und gefangen.

Kaum verhüllte Körper springen durch die Wellen.
Burgen trotzen Untergang.
Wind trägt Rauschen an das Ohr.
Ich mittendrin, verloren und gefangen.

Lang vergessene Sehnsucht macht sich breit.
Lang verschwiegene Begierde bricht sich Bahn.
Davidgleich. Braungebrannt.
Rotes Tuch verhüllt, was zu erahnen bleibt.
Ich mittendrin, verloren und gefangen.

Gefühle. Fragen. Liebe. Irre.
Einsamkeit. Leben. Tagträume.
Anders Sein.
Ich mittendrin, verloren und gefangen.

Nacht senkt sich. Grün die See.
Wellen brechen. Grünes Nass. Überall.
Ich mittendrin.

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