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Vertrau mir!

von Steven Lerch

Traue niemals den Gefühlen,
denn sie waren schon vor dir da,
Traue niemals den Gefühlen,
denn sie sind nie klar.

Der Liebe ist der Hass vereint,
die Freude geht mit der Trauer ein,
die Triebe suchen sich die Gier,
und auf Wärme folgt die Kälte dir.

Traue niemals den Gefühlen,
denn wehren kannst du dich nicht,
Traue niemals den Gefühlen,
schwer ist es wirklich nicht.

Denn Vertrauen geht erst das Misstrauen voraus.
Denn der Glaube schließt das Unglaubliche nicht aus.

Traue niemals den Gefühlen,
denn erst verstecken sie sich,
Traue niemals den Gefühlen,
dann überwältigen sie dich.

Die Euphorie übertreibt,
die Angst hat schon jeden einverleibt,
die Depression zieht dich runter,
die Hoffnung macht dich dann wieder munter.

Traue niemals den Gefühlen,
denn sie treiben dich in den Wahn,
Traue niemals den Gefühlen,
denn sie wollen an dein Innerstes ran.

Denn lässt du dich einmal auf sie ein,
dann gibt es für sie kein einzig Nein.

Traue niemals den Gefühlen,
denn sie tuen mehr als nur weh,
Traue niemals den Gefühlen,
es gibt keinen der sie versteht.

Der Sehnsucht ist kein Ende,
der Eifersucht ist keine Wende,
Dem Glück findet man kein Maß,
und Schwermut ist kein Spaß.

Traue niemals den Gefühlen,
meist sind sie mehr als nur Schein,
Traue niemals den Gefühlen,
denn sie werden immer hinter dir sein.

Doch kannst du nichts daran wenden,
du musst nur immer darüber nachdenken!

Traue niemals den Gefühlen,
sie sind so impulsiv,
Traue niemals den Gefühlen,
bevor du nicht einmal darüber schliefst.


Steven Lerch

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