Menü ausblenden

Gedichte

Stories, Gedichte und mehr

zur Desktop-Ansicht wechseln. zur mobilen Ansicht wechseln.

Hände

von Steven Lerch

Im trüben Sumpf schien ich verloren,
verirrt war ich darin,
dort war ich dem Hoffnungslosen auserkoren,
verschwommen war der klare Sinn,

Warme Hände in meinem Gesicht,
Warme Hände bedecken mich.

Im trüben Sumpf hab ich mich verlaufen,
sah kein Licht am Ende,
Angst tat meine Seele taufen,

Warme Hände verwischen die Tränen,
Warme Hände wollen das ich mich an sie lehne.

Im trüben Sumpf bin ich fast verschwunden,
trieben mich das Denken stärker rein,
fühlte mich in Schmerz gebunden,
nur leise Stimmen sprachen „nein“,

Warme Hände, ihr reicht sie mir,
warme Hände nehm ich mir.

Im trüben Sumpf entspringt ein Fluss,
spült allen Schmutz von mir ab,
er ist, wie ein warmer Regenguss,
spüre, wie er an mir schabt,

Ihr warmen Hände zieht an mir,
ihr warmen Hände weißt den Weg weg von hier.

Im trüben Sumpf seh ich ein Licht,
es sich durch die Tropfen bricht,
sicher folge ich diesem Schein,
er führt mich aus meinem Sumpf,
am Ausgang seh ich meinen Trumpf,
ihr bettet mich in euren warmen Hände ein.

Ein Dank an alle die in Zeiten meiner Not, mir Kraft und Halt boten, um jeden Sumpf aus Trauer und Depression zu überwinden, ich hab euch alle lieb, danke

Steven Lerch

Wenn du dem Autor eine kurze Nachricht zukommen lassen möchtest, kannst du unser Mail-Formular dazu benutzen.

Was ist Neunundzwanzig plus Achtundfünfzig?