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Gewitter

von Sarastes

Sturmtosende
Nebel durchjagende
Gewitterwolken.
Windboen
aufplusternd
zu Orkan gleichen
peitchenden
Luftzirkulationen.

Grelle Gewitterblitze
nachterhellende Boten
der Gefahr.
Donnernde Trommelschläge
der warnenden Vorboten
des gleissenden Lichtes.
Regenbäche
als gewaltsam
reissenden
Gewitterströme entstanden
im kalten Hauch der Luft
verwandelt
in schlagende
niederprasselnde
Hagelkörner.

Gefangen
im Gewitter
gestossen von Sturmwand
zu Regen- und Hagelmauer
ein verirrter Vogel.
Überrascht
vom Wüten
der tobenden, zerstörenden
Elemente.

Kampf
gegen schmerzende Regenschläge.
Gespannte Flügel
gegen wegfesselnde
Windketten.
Anschwimmendes Fliegen
im Regenmeer
der kältebringenden Ströme.
Wege suchend im Lichtmoment
des Gefahrenblitzes.

Im Moment
der Sekundenschwäche
dem Toben ergeben.
Geschleudert
dorthin
wohin der Sturm
zu tragen gewillt ist.
Das Peitchen der Hagelschläge
ertragen.
Den Fesseln des Windes
erliegend.
Erneutes Spannen der Flügel
kämpfendes Erleben
des Neuen
in der langsam
nachlassenden
Wetterwelt.

Getragen
von einschlafenden Winboen
auf hohe Ebenen.
Im nachlassenden Regen
aufkeimende Gefühle
versuchen zu verstehen.
Momente der Stille.
Beim Emporsteigen
des beruhigenden Regenbogens
ein erstauntes Erkennen.
Mit einem Lächeln
zurückdenkend an das Geschehene.
Das nächste Gewitter
mit neugeborenen
unerklärbaren Interesse
erwartend.

(sarastes)

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