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Gedichte

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„dir selbst“

von pavillon

Regen fällt auf stille Weise,
milde Ruhe steigt herauf,
kühle Winde wehen leise,
erste Melodien hinauf.

Über letzte Meter rollen,
noch des Tages rare Mühn,
Müssen folget vor dem Wollen
junges Hoffen längst verglühn

Begehren - ist der jüngste Traum
ziehet, locket, stößt und drängt,
Masken, schier sich anzuschauen,
wo das Feuer brennend sengt.

Flammen zischen, züngeln, fachen
Glut zu Asche – wem aufs Haupt ?
Neben mir verletztes Lachen,
worauf hatte sie vertraut ?

Streben, Fallen, Illusionen,
wissend, was unnahbar heißt,
dennoch kindische Visionen,
welche andern Kälte speißt.

Im Delirium verschollen,
selber sich der letzte Freund,
hingezwungen durch das Wollen,
davon hab ich nicht geträumt.

Herzen sprengen alle Formen
Schild und Klinge, Fluch und Segen
Scheiden, Danken, ohne Sorgen,
dazu Stolz bedeutet Leben.

Berlin, am 17.5.2007

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