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Gedichte

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Der Spieler

von nachtschatten

Ich meine ja, denn er hats genommen,
und ihm ist´s nicht schlecht bekommen,
hat´s nun aus der Hand gelegt,
obendrein sich wegbewegt.

Der Andere weint nun fürchterlich,
denn er hat gegeben ohne Reue,
wollt als Gegenleistung ... Treue.
anklagend beginnt der Satz mit: »ich«,

dem folgt das: »du,
ich mag dich nicht«.
Überzeugend klingt anders, denn
er gab´s mit Freuden.

Nun wird ihm bewusst,
dass er dem Anderen sagen muss,
das dies kein Geschenk war, sondern Tausch.
Zu spät, man könnt sagen er gab´s im Rausch.

Was diese Kinder heute lernten,
lern ich wohl nie, auch nicht beim neunten
mal in Folge, weil ich wie Jedesmal voller Fleiß,
mit meinen Händen über deine Hüften kreis.

Das Ergebniss, stets das gleiche,
Schweiß auf dem Rücken, Blut vertreibt die Bleiche,
die zu deiner Haut gehört,
ach hätt ich doch bloß aufgehört.

Denn um dir einen Tausch zu bieten,
sollte ich mir mehr verbieten
oder müsste fordern ohne Maß,
dass ich mich letzlich dafür hass.

So sitz ich hier, denk an dich,
schlafe nicht und hoff für mich,
dass ich den Fehler zehn mal mache,
und über diesen mit dir lache.

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