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Gedichte

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Stella Stelaris

von Mercutio

Einst war ich groß, dachte ich währe die Welt,
wähnte mich als ihr Zentrum.

Einst war ich stolz, meinte mich unantastbar,
war mir selbst stets genug.

Einst war ich kleinlich, weinte über Schrammen,
lamentierte über Belanglosigkeiten.

Einst war ich furchtsam, schlag mich in die Flucht
mit einem Schatten deines Wesens,
drohe mir einem Lächeln deiner Lippen

Einst war ich der strahlende Herrscher,
der Nabel des Universums.

Und dann kamst du und nahmst mir
all meinen kleinlichen Glauben
und meinen vergänglichen Besitz –
und ich erfuhr die Kraft deiner Liebe zu mir,
mehr als eines Menschen Herz ertragen kann.

Und ich dankte dir für jeden Tag an deiner Seite,
segnete jedes Lachen, das du strahlend
aus deinem Gesicht in meine Dunkelheit erbrachst.

Als du gingst, ging ein Teil von mir mit dir für immer fort -
doch dein Geschenk an mich konnte nicht einmal
der Tod mir entreißen: mein Selbst,
das Innerste meines Seins,
dass du mich in jedem Moment an meiner Seite lehrtest.

Und dafür danke ich dir. Meinem Stern…

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