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Gedichte

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Requiem

von K2

Auf deinem Grab tanzend
beschwöre ich den Regen
ersehne mir innigst
eine nochmalige Verbindung zwischen uns

Saures Wasser vermischt mit salzigem
aufgenommen von der durstigen Erde
sickert es langsam dir entgegen
soll dich sanft berühren

Damals, auf Wolke sieben schwebend
war kein Gedanke an die Vergänglichkeit
der Traum hätte nicht aufhören sollen
er war nicht dazu bestimmt

Wir sahen den Untergang der Sonne
und den Aufstieg des Mondes
metaphorisch unseres Lebens gleichend
und doch kein Bewusstsein darüber

Die Bestimmung, die uns verschweißte
unterlag etwas höherem
etwas, das nicht wollte, dass wir sind
etwas, das dein und somit auch mein Leben zerstörte

Wäre ich nur da gewesen,
hätte ich dir nur noch sagen können, dass
wäre da nur noch ein gemeinsamer Augenblick gewesen
hätte ich in diesen Moment meine gesamte Liebe gepackt

Doch nun, weiß ich nicht,
ob du meine Worte hörst
ob du mich beobachtest
oder sogar an mich denkst

Ich will zu dir, will dir näher sein
die Erde soll uns nicht trennen
das Holz kann mir dich nicht verwehren
nichts, wie ich es versprach, kann uns lösen

Wieder in deinen Armen liegen,
dich an mir spüren,
trotz der Kälte, da bist noch du
ich fühle dich

Der letzte Tanz,
im Einklang mit dem Regen,
wenn du das Gewitter hörst,
sollst du wissen, ich bin am Weg zu dir

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