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Nähe

von Dave

Die Nähe zu dir ist wie eine Strafe,
ich wohne nunmal in der selben Straße.
Der Blick aus dem Fenster ist wie eine Qual,
die Liebe läßt leiden, wie eiskalter Stahl.

Es gibt keine Zukunft mit dir, das ist klar.
Die Freundschaft liegt brach, daß bedaure ich sehr.
Das du mir vergiebst, das würd ich gern hoffen,
doch hab ich zu tief deine Seele getroffen.

Ich wollt dir ein Freund sein, ein guter, oh je;
das hab ich verrissen, wie ich das jetzt seh.
Das Schicksal ist grausam, ich hab es zu tragen.
Ich wünschte mir nur, ich würd nicht so zagen.

Ich wollte dich halten, so lang es nur geht.
Doch merke ich jetzt, es ist längst schon zu spät.
Ich wünsche dir Glück, viel Liebe und Ruhm.
Ich wünschte mir nur, ich könnts beruhigter tun.

Wir haben gelacht, gekifft und gehöhnt,
wir haben gestritten und uns versöhnt.
Ich will sie nicht missen, die vergeudete Zeit,
jetzt bleibt mir nichts mehr als Traurigkeit.

Du warst für mich alles, mein Leben, mein Glück.
Doch wo du mal warst, bleibt nur Leere zurück.
Mein Herz ist zerbrochen in tausende Stücke,
du hast hinterlassen eine ewige Lücke.

Ich muß hier weg, an einen anderen Ort.
Wohin ist nicht wichtig, hauptsache nur fort.
Dort kann ich vergessen, daß hoffe ich sehr.
Doch loslassen können, daß fällt mir so schwer.

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