Menü ausblenden

Gedichte

Stories, Gedichte und mehr

zur Desktop-Ansicht wechseln. zur mobilen Ansicht wechseln.

Fort

von Billy90

Die Gram, die färbte mein Herze schwarz,
entsprang je deinem Munde.
Du verließest mich,
zur zuckersüßen Stunde.
Ich ward versucht,
deinem Rufe zu lauschen, zu folgen.
Doch traute mein Geiste
dem deinen nicht mehr ...

Die Schmach dunkelte des Tages helles Licht.
Meine Augen erblickten nie mehr die Deinen.
Wie dünkte es mir zu leben, ohne dich?
Wie dünket es mir zu lieben,
denn du warst immer nur die Meine.

Die Wehmut schmerzte sehr,
in allzu naher Tiefe,
dass ich konnte nie mehr,
dich halten in den Armen meinen,
auch wenn ich nach dir riefe.

Du, die mich am besten gekannt,
barg böses im Herzen.
Verlassen war das Wort,
das mir das Herze brach.
So gingst du fort
und geblieben sind Schmerzen,
und Einsamkeit als größte Schmach.

Zeit vermochte nicht zu heilen,
was du hast hinterlassen,
Ich war’s nicht,
die du gewählt
und so musst ich
dich deiner Wege ziehen lassen.

So schenkt ich dir,
Geliebte mein,
all die Liebe,
die ich aufzubringen vermochte.
Und hoffte,
still und heimlich,
dass du eines Tages,
zurückkehren würdest, zu mir.

Wut, Verzweiflung, Trauer,
nur einige der Rufe,
die ich erhört,
wenn dein Gesicht
im Kopfe mir erscheint.
Doch wusst ich,
das wir beide,
zusammen und nie allein,
im Tode sind vereint!

So ward die Lieb’,
die einst uns hat verbunden,
unser gemeinsamer Schiff,
in kalter Stund.
Und wir mussten, tapfer wie wir waren,
hoffen auf ein baldiges Wiedersehen,
auch wenn die Chancen,
gleich dem Öffnen der Erde schienen.

Wenn du dem Autor eine kurze Nachricht zukommen lassen möchtest, kannst du unser Mail-Formular dazu benutzen.

Was ist Achtundneunzig geteilt durch Sieben?