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Gedichte

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Sonett 3

von Astardis

Wenn früher Dichter priesen edle Schönheit,
so brauchten sie dabei zwar nicht zu lügen.
Sie aber oft die Kleinigkeit verschwiegen,
dass eigentlich ihr Antrieb war die Geilheit.

Von selbst hätt` ich dies Lied ja nicht gesungen,
da ich wohl weiß, dass es Dir nicht gefällt.
Wollt`st gerne hören, daß mich Liebe hält.
Doch immerhin, Du hast mich ja gezwungen.

Was ist es nun, das ich an Dir verehre?
Du wolltest unbedingt von mir den Grund.
Ich glaub, Du würdest merken, wenn ich lüge.

So nimm zur Kenntnis, dass ich nicht betrüge!
In Wahrheit reizt an Dir mich nur Dein Mund,
in dem zu kommen ich so sehr begehre.

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