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Déjà-vu

von Andy

Doch ich merke, dass es nicht so ist.
Die Umrisse verschwimmen.
Wo bin ich?
Die Welt beginnt zu schwanken.
Ich sehe aus dem Fenster.
Da steht sie - ruhig und fest.
Schwanke ich?
So Manches gerät aus den Fugen, kann sich nicht mehr auf dem ihm vorbestimmten Weg halten.
Wo führt das hin?
Was ist die Realität, was der Traum?
Vieles gleicht sich und ist doch verschieden.
Aber da sind wieder Dinge - déjà-vu.
Wann?
Wo?
Wo ist der Punkt, in dem sich alles trifft?
Was ist die Ursache?
Was das Ziel?
Vielleicht gibt es gar keines und ich treibe nur durch die Zeit, ohne das es eine Bedeutung hat.
Manchmal gibt es aber auch lichte Momente.
Momente eines Hauches des Verstehens.
Den Bruchteil einer Sekunde scheint alles ganz klar.
Alles fügt sich wie selbstverständlich.
Das Ziel scheint vor den Augen, das Warum gelöst.
Doch wie der Wind die Wolken vor den Himmel schiebt, verdecken sich auch die klaren Gedanken. Der Alltag bestimmt den Lauf der Dinge.
Denken wir.
Doch ich merke, dass es nicht so ist.

Da ist sie wieder, die Lücke in den Wolken. Der Himmel reißt auf und die Weite ist erkennbar. Der Kreis ist durchbrochen.

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