Schmerz |
| Funkelnd wie die gold´nen Sterne flackert in der Sonne Strahl feuergleich wie aus der Ferne freudenreich der glatte Stahl. Blut verlangt die scharfe Schneide; brodelnd lechzt sie vor Verlangen. Braucht mein Leid als ihre Weide, bis der letzte Halm vergangen. Welche Halme ich hier meine? Wurd´ das Leben mit dem Hammer wüst zertrümmert, ist´s der eine winz´ge Rest, an den ich klammer. Hoffnung hieß der kleine Rest; heute ging sie mir verloren. Heute, da du mich verlässt, habe ich ihr abgeschworen. Lustvoll schlitzt die Schneide auf, langsam kommt das Blut geronnen, leuchtend rot im Schein des Lichts. Lodert Schmerz, ich nehm´s in Kauf. Letztlich hab´ ja ich gewonnen: Lieber fühl´ ich Schmerz - als nichts. |
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